Backgammon – so spielt der Sieger aus
21.Oktober 2008
Hat man schließlich alle Steine ins eigene Heimfeld gebracht, beginnt man mit dem Ausspiel. Das Ausspiel ist keinesfalls nur ein simples Hinauswürfeln, sondern unterliegt ebenfalls taktischen Notwendigkeiten. Es gibt zwei Arten von Ausspiel, einmal das Ausspiel mit Opposition und einmal das ohne. Das bedeutet: Entweder es gibt ein Ausspiel mit gegnerischen Steinen im Heimfeld oder eben nicht. Beim Ausspiel ohne Opposition sollte man jeden möglichen Zug dazu verwenden, Steine vom Brett zu spielen. Züge, die dazu nicht geeignet sind, verwendet man am Besten dazu, freigewordene Zungen im Heimfeld erneut zu besetzen. Von dort aus kann man dann wieder problemlos ausspielen.Das Ausspiel mit Opposition gestaltet sich etwas komplizierter. Man sollte sofern möglich verhindern, das ein Blot entsteht. Dies wäre nämlich die einzige Möglichkeit des Gegenspielers, nicht ganz so haushoch zu verlieren. Es empfiehlt sich also, auf Sicherheit zu spielen. Auf dem letzten Punkt sollte nach Möglichkeit eine gerade Anzahl von Steinen platziert sein. Andernfalls könnte ein ein hoher Pasch die eigenen Stellung zerstören. Die hinteren Zungen sollte man jetzt so schnell wie möglich auflösen, um Lücken in der eigenen Stellung zu vermeiden. Dies ist jetzt wichtiger als das Ausspiel selbst. Die Zungen sollte man dabei von hinten nach vorne auflösen und dabei immer auf eine Besetzung achten, auf die oben schon hingewiesen wurde, nämlich mit jeweils seiner geraden Anzahl von Steinen.
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