Backgame – Rettung beim Rückstand

Die Backgammon – Strategie Backgame eignet sich besonders dann, wenn man in einer Backgammon – Partie deutlich im Rückstand ist und alles daran setzen muss, um noch eine Chance auf einen Sieg zu haben. Backgame ist keine Strategie die man von Anfang an verfolgen sollte, vielmehr ist sie sozusagen die Rettung in letzter Minute, wenn man ohnehin nicht mehr viel zu verlieren hat. Oft kommt es dann zu einem Backgame, wenn man die Strategie Angriff versiebt hat und nun noch retten muss, was zu retten ist. Trotz allem zielt ein Backgame darauf ab, im Zweifel die Partie noch gewinnen zu können. Verliert man trotz der Anwendung dieser Notfalltaktik, hilft sie doch mitunter wenigstens ein Gammon zu vermeiden.Bevor man ein Backgame spielt, sollte man einige wichtige Hinweis nicht ignorieren. Der wichtigste Tipp wurde schon gegeben, nämlich das Backgame nur dann zu machen, wenn es keine andere Chance mehr gibt, die Partie noch irgendwie zu retten. Man benötigt dazu wenigstens fünf Spielsteine und zwei Anker, die man damit besetzt. Sie sollte nicht allzu weit auseinander liegen. Außerdem braucht man noch ausreichend Läufer, die weit hinten im Spielfeld stehen. Das eigene Heimfeld sollte noch möglichst wenig entwickelt sein. Bei einem Backgame sollte man keinesfalls Blots schlagen. Dies soll vielmehr der Gegner erledigen. Man muss ihn dazu bringen, eigene Blots anzugreifen. Man sollte möglichst alle Reserven in Läufer umwandeln.

Es kommt beim Backgame auch auf das richtige Timing an. So muss die zu errichtende Blockade genau dann fertig sein, wenn man den Gegner dazu gebracht hat sein Ausspiel zu unterbrechen, um Blots zu schlagen. Dabei sollte man auch Reserven einplanen, falls es beim ersten Versuch nicht sofort klappt. Sollte sich ein Backgammon abzeichnen, erhöht man seine Möglichkeiten, indem man seine Läufer aufteilt.

jetzt kommentieren? 11. Januar 2009

Backgammon – Angriff ist die beste Verteidigung

Um beim Backgammon als Sieger hervor zu gehen genügt es nicht, nur die Spielregeln zu kennen. Die Kunst besteht hier wie bei allen anspruchsvollen Strategiespielen darin, die Regeln für eine geschickte Strategie zu nutzen. Bei einem so komplexen Spiel wie Backgammon gibt es dazu viele Möglichkeiten, ebenso wie etwa bei Schach.Eine dieser Taktiken nennt sich schlicht Angriff. Sie ist eine Option für Fortgeschrittenen, die bereits in der Kunst der Backgammon – Taktik bewandert sind und die das Spiel und seine Feinheiten gut beherrschen.

Man benötigt auch hier eine Portion Glück, aber das gehört bei einem Spiel mit Zufallselementen, bei Backgammon ist dies der Würfel, einfach dazu. Der Rest des Erfolges hängt allerdings im wesentlichen vom Verstand des Spielers ab.

Angriff bedeutet, ein hohes Risiko einzugehen, aber auf der anderen Seite sehr gute Chancen auf einen Sieg zu haben. Es ist eine aggressive Strategie, also nicht unbedingt jedermanns Geschmack.

Im Einzelnen funktioniert sie, indem man erst einmal ausreichend Steine im eigenen Heimfeld positioniert. Sobald man soweit ist, beginnt man damit, gegnerische Steine ohne Rücksicht aus dem Spiel zu holen. Das Ziel dabei ist, das Heimfeld abzusichern; folglich sollte man möglichst keine eigenen Blots stehen lassen. Im Idealfall besetzt man alle sechs Zungen im eigenen Heimfeld. Falls diese Strategie gelingt, ist der Gegner gelähmt, da er nicht mehr auswürfeln kann. Nun kann man ganz ungestört seine eigenen Steine aus dem gegnerischen Heimfeld spielen und danach die restlichen Steine nachziehen. Der Gegner ist dadurch soweit ins Hintertreffen geraten, dass er den Vorsprung kaum mehr aufholen kann.

jetzt kommentieren? 31. Dezember 2008

Doppelt oder nichts

Beim Backgammon hat man, sofern der so genannte Dopplerwürfel verwendet wird, die Möglichkeit während des Spiel den Einsatz zu verdoppeln. Das ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn man zu einen überhaupt augenblicklich im Besitz des Dopplerwürfels ist und wenn man im Spiel vorne liegt. Die Verdoppelung soll den Gegner im ungünstigsten Fall zum aufgeben animieren, ansonsten aber den Gewinn bei der Partie erhöhen. Aufgeben muss er dann, wenn er die Verdopplung ablehnt.Der beste Zeitpunkt zum Verdoppeln ist dann gegeben, wenn man klar in Führung liegt. Hat man nur einen knappen Vorsprung, kann sich das Blatt auch schnell wieder wenden. Lässt man allerdings den Vorsprung zu groß werden, wird der Gegner die Verdopplung ablehnen und die Chance ist vertan. Sobald man genug Abstand zwischen sich und den gegnerischen Steinen gebracht hat, ist der richtige Zeitpunkt zum Verdoppeln gekommen. Das bedeutet in Pips, dass man etwa 10 Punkte vorne liegen sollte.

Unabhängig davon sollte man immer verdoppeln, wenn man einen Matchpoint überstanden hat. Auch wenn man eine Verdopplung des Gegners akzeptiert hat, sollte man sein Recht auf eine weitere Verdoppelung wahrnehmen. Da man schlimmstenfalls nur die Partie verlieren kann, spielt die weitere Verdopplung keine Rolle.

Gilt bei der Partie die so genannte Beavers – Regel, darf man dann sofort erneut verdoppeln, wenn der Gegner dies getan hat. Dabei behält man den Dopplerwürfel. Jetzt ist es Sache des Gegners sich zu überlegen, ob er diese erneute Verdopplung annimmt und weiterspielt, oder ob er ablehnt und aufgibt.

jetzt kommentieren? 29. Dezember 2008

Backgammon – die richtige Taktik

Backgammon kann man mit verschiedenen Strategien spielen. Jede hat in einer bestimmten Spielphase ihre Berechtigung.Die einfachste Variante ist das so genannte Laufspiel. Sie eignet sich besonders für Anfänger, da sie leicht anzuwenden ist und es ermöglicht ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Beim Laufspiel versucht man so rasch wie möglich die eigenen Steine aus der Reichweite des Gegners zu bringen. Hat man das geschafft, muss man nur noch möglichst schnell auswürfeln. Diese Strategie ist auch gut geeignet für solche Spieler, die gerne mit klarem Vorsprung spielen wollen und sich nicht auf spieltechnische Feinheiten verlassen. Den Erfolg der angewandten Strategie kann man am Pips – Wert ablesen. Je niedriger er im Verhältnis zu Gegner ist, desto besser hat man die Strategie umgesetzt.

Beim Blockadespiel geht man ganz anders vor als beim Laufspiel. Hier ist das Ziel, den Gegner möglichst lange und effektiv bei seinem eigenen Vorwärtkommen zu blockieren. Das gelingt, wenn man möglichst viele Zungen in Folge mit eigenen Steinen besetzt. Je länger eine solche Blockade ist, desto schwerer wird es für den Gegner sie zu durchbrechen. Besonders effektiv ist eine Blockade im eigene Heimfeld, da dann der Gegner daran gehindert ist, eigene Steine einzuspielen. Da der Gegner gezwungen ist, seine Augen zu ziehen, kann er durch eine Blockade dazu gebracht werden wichtige strategische Positionen zu räumen, die er unter anderen Umständen gehalten hätte. Das Blockadespiel eignet sich, wenn man im Spiel zurück liegt, um den Gegner zu bremsen und selbst Punkte gut zu machen.

Das so genannte Rückspiel wendet man beispielsweise an, wenn man zahlreiche eigene Steine im Heimfeld des Gegners stehen hat. So kann man eventuell verhindern, bei einer Verdopplung durch den Gegner zu aufgebenen gezwungen zu sein. Allerdings müssen dazu einige Voraussetzungen erfüllt sein. Man benötigt einige besetzte Zungen im Heimfeld des Gegenspielers. Danach versucht man, einen gegnerischen Stein zu schlagen ohne dabei eigene wichtige Positionen aufzugeben. Das Rückspiel ist eine eher anspruchsvolle Variante und eignet sich nicht für Anfänger.

jetzt kommentieren? 26. Dezember 2008

Backgammon Online – die Zusatzfunktionen

Wer Backgammon online im Netz spielt, darf sich über jede Menge zusätzlicher Funktionen freuen, die es bei Backgammon als Brettspiel nicht gibt.Dazu gehört zum Beispiel die Anzeige des aktuellen Punktestands. An ihm kann man erkennen, wie stark ein Spieler ist, da er eine Bilanz aller getätigten Spiele darstellt. Darin enthalten sind alle siegreichen Partien und natürlich alle verlorenen.

Dabei gilt, dass ein Spieler umso besser ist, je höher diese Rating ausfällt. So fällt es leicht, einen passenden Online – Backgammon – Gegner zu finden, der der eigenen Spielstärke entspricht. Wer im Netz beim Backgammon zocken will, sucht sich natürlich bevorzugt einen etwas schwächeren Gegenspieler aus. Sein eigenes Spiel verbessert man allerdings dann am besten, wenn man gegen Gegner antritt, die ein etwas höheres Rating haben.

Hilfreich ist die Anzeige der so genannte Pips. Der Begriff bezeichnet, wie viele Zungen noch vor einem liegen, bevor man sein Ausspiel komplett hat. Der Wert bezieht sich dabei auf alle Steine, die noch im Spiel sind. Insgesamt benötigt man, vorbehaltlich geschlagener Steine, die wieder eingespielt werden müssen, einhundertsiebenundsechzig Pips, um mit allen Steinen das Feld zu umrunden und auszuspielen. Der Wert ist hilfreich um festzustellen, wie weit der Gegner vorne liegt. Ob man deshalb schlechtere Siegchancen hat, ist deshalb noch nicht ausgemacht, da es vor allem auf die strategische Platzierung der Spielsteine ankommt.

Ein Online – Backgammon – Spiel verfügt über einen so genannten Timer, der genauso funktioniert wie der beim Schach. Er soll sicher stellen, dass man sich für seine Züge nicht allzu viel Zeit nimmt und jeder Spieler im Ergebnis die selbe Zeit zur Verfügung hatte. So überwacht der Timer, wie lange man für das Würfeln und Ziehen jeweils benötigt. Wer zu langsam ist, dem wird die zu viel benötigte Zeit als Malus angeschrieben. Wer einen bestimmten Zeitrahmen überschreitet, verliert die Partie unabhängig vom Punktestand und den Siegchancen.

Für geübte Spieler lässt sich der Timer auch für eine Schnellspiel einstellen.

jetzt kommentieren? 22. Dezember 2008

Backgammon – auch ein Glücksspiel

Glücksspiel ist schon seit Jahrhunderten ein Gegenstand staatlicher Reglementierung. Daran hat sich bis heute nichts geändert, eher im Gegenteil. Die meisten Staaten, so auch Deutschland, haben sich ein Monopol auf einen Großteil des Glücksspielmarktes gesichert. Das dient vorgeblich dem Schutz der Bürger, tatsächlich ist es aber ein äußerst lukratives Geschäft für den Staat. Viele dieser Gesetze stammen noch aus einer Zeit, in der die Europäische Union nur eine Idee war und niemand wusste, was das Wort Globalisierung bedeutet. Auch das Internet war damals noch nicht erfunden. Die Realität hat sich also seitdem dramatisch verändert, nur die alten Gesetze regeln noch einen Wirklichkeit, die es längst nicht mehr gibt.Das sieht auch die Europäische Kommission so. Sie hat die Initiative ergriffen, diese alten Regeln der Gegenwart anzupassen und daher die betroffenen Staaten innerhalb der Europäischen Union aufgefordert, ihre Märkte auch für die Glücksspielindustrie zu öffnen. Deutschland gehört ebenfalls zu diesen Staaten, aber auch Holland und Schweden sind dabei. In einigen dieser Länder ist es für ausländische Anbieter zum Beispiel verboten, dort mit ihrem Glücksspielangebot tätig zu werden.

Sollten diese angemahnten Staaten sich nicht an die Vorgaben der Kommission halten und ihre Gesetze liberalisieren und ihren Markt auch für ausländische Anbieter zu öffnen, so hat die Kommission Möglichkeiten, sie dazu zu zwingen. Dies kann bis zu einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gehen.

Die Glücksspielindustrie leistet schon seit geraumer Zeit eifrig Lobbyarbeit, um dieses Ziel durchzusetzen. In Frankreich konnten sie dabei erste Erfolge erzielen. Dort können auch ausländische Firmen ab nächstem Jahr Glücksspiellizenzen erwerben. Auch andere Staaten haben inzwischen ein Entgegenkommen angekündigt und bereiten entsprechende Gesetzesänderungen vor.

Ob der Schutz der Bürger wirklich ein zutreffendes Argument für die Reglementierung ist, darüber darf durchaus diskutiert werden. Immerhin darf man wie in anderen Lebensbereichen davon ausgehen, dass erwachsene Menschen durchaus in der Lage sind, selbst darüber zu entscheiden Risiken einzugehen oder es auch zu lassen.

In den USA läuft beispielsweise gerade eine gegenläufige Entwicklung. Dort versucht der Staat Glücksspielangebote im Internet weitgehend zu unterbinden. Amerikanische Unternehmen orientieren sich daher zunehmend nach Europa.

jetzt kommentieren? 18. Dezember 2008

Backgammon per E-Mail

Backgammon bietet sich wie viele andere Spieleklassiker dazu an, am Computer gespielt zu werden. Entsprechend viele Angebote sind mittlerweile bereits erhältlich. Genauso nimmt die Beliebtheit von Online – Backgammon zu. Das Internet ermöglicht es, zu jeder Tages,- und Nachtzeit gegen ebenbürtige Gegner auf der ganzen Welt anzutreten.Recht neu ist eine Spielart von Online – Backgammon, das per E-Mail gespielt wird. Dies klingt erst einmal etwas verwunderlich, denn warum sollte jemand auf diese etwas umständliche Form zurückgreifen, wenn man doch genauso gut auch in Echtzeit gegen einen anderen Spieler antreten könnte?

Ein Grund dafür ist der Faktor Zeit. So wie bei anderen anspruchsvollen Strategiespielen wie zum Beispiel Schach, ist es ein großer Vorteil, wenn man über seinen nächsten Zug gründlich nachdenken kann. Die Kommunikation per E-Mail ermöglicht es, sich für seinen Züge mehr Zeit zu lassen. Schließlich liegt es in der eigenen Hand, wie schnell man dem Gegner eine Mail mit dem nächsten Zug schicken will.

Ein anderer Vorteil hat ebenfalls mit der Zeit zu tun. Ein Live – Spiel kann man in der Regel nur gegen Menschen spielen, die in einer Zeitzone leben, die nicht allzu sehr von der eigenen abweicht. Per E-Mail spielt es keine Rolle, ob die Zeitzone eine oder zwölf Stunden unterschied aufweist. Auch ist die ganze Partie unabhängig von Zeitvorgaben. Da man sich beliebt viel Zeit lassen kann mit einer Antwort, können weder Termine noch Ermüdung das Spiel unterbrechen.

Man kann diese Art des Spiel beinahe mit einer Art Brieffreundschaft vergleichen; so geschieht es tatsächlich, und dies nicht einmal so selten, dass sich aus einem Backgammon per E-Mail eine persönliche Bekanntschaft oder gar Freundschaft entwickelt.

Hat man einen gleichstarken Gegner gefunden, so kann das Spiel per E-Mail zu einer interessanten Herausforderung werden. Auch das Spiel gegen mehrere Gegner gleichzeitig ist so ohne großen Stress möglich. Selbst ohne eigenen Internetanschluss ist eine solche Spielvariante kein Problem, da man ja nur kurz in einem Internetcafe seine Züge verschicken muss.

jetzt kommentieren? 15. Dezember 2008

Backgammon Online – Vor,- und Nachteile

Der Siegeszug des Internet hat nicht nur unseren Alltag verändert, sondern auch unsere Spielgewohnheiten. Schon seit geraumer Zeit kann man alle möglichen Spiele auch über das Netz spielen. Kein Wunder, dass auch Backgammon deshalb an Popularität gewonnen hat, gibt es doch inzwischen zahllose Anbieter, die auch Backgammon im Programm haben. Der Standard ist wie bei anderen beliebten Online – Games auch hier das Live – Spiel über das Netz. Wer das möchte, findet aber auch die Gelegenheit Backgammon per E-Mail zu spielen.Wer noch niemals Backgammon online gespielt hat, ist sich vielleicht nicht sicher, was da auf ihn zukommt. Grundsätzlich unterscheidet sich das Online – Spiel nicht vom herkömmlichen Brettspiel, jedoch bringt die Besonderheit des Mediums es mit sich, dass manches auch ganz anders ist, als man es bisher kannte. So ist das Aussehen der Spielfläche zum Beispiel oft sehr unterschiedlich zu den üblichen Spielbretter; kein Wunder, es ist ja kein Problem im Internet seine Phantasie spielen zu lassen – eine neue Grafik ist schnell erstellt, und von diesem Vorzug machen viele auch Gebrauch – nicht zuletzt will man als Anbieter sich ja auch von der Konkurrenz abheben.

Gerade auf den Anbieter kommt es jedoch an, wenn man sich als Online – Spieler betätigen will. Es tummeln sich auch hier etliche schwarze Schafe, so dass die Seriosität der Website, auf der man sich betätigen will, eine entscheidende Rolle spielt. Eine gute Wahl trifft man vermutlich, wenn man sich für ein Unternehmen entscheidet, das schon möglichst lange am Markt ist und eine gute Qualität liefert. Man hat die Auswahl zwischen Seiten, auf denen man verschiedene Spiele findet, aber auch solche, auf denen nur Backgammon angeboten wird. Man kann umsonst spielen, aber auch um Geld. Es gibt Angebote für Anfänger genauso wie für Profis.

Backgammon online zu spielen hat durchaus Vorteile, aber es gesellen sich auch Nachteile hinzu. So muss man sich um bestimmte Dinge gar nicht mehr kümmern. Beispielsweise erledigt der Computer die Spielaufstellung völlig selbstständig. Je nach verwendeter Software kann sie den Spieler mit Vorschlägen für Spielzüge unterstützen. Auch muss man niemals Angst haben, dass es an einem Mitspieler fehlt. Irgendwo auf der Welt ist immer jemand online, der gerne gegen einen antreten will. Im schlimmsten Fall steht auch der Computer als Gegner zur Verfügung. Da man sich um Regeln und sonstiges nicht kümmern muss, haben es Anfänger sehr viel leichter Backgammon zu lernen als am klassischen Spielbrett. Ein Gegner, der sich auf gleichem Spielniveau befindet ist im Internet schnell gefunden. In der realen Welt kann dies eine schwierige Aufgabe sein.

Abhängig ist man natürlich von der Technik. Falls der Anbieter keine ausreichende Ressourcen hat, sieht man sich vielleicht mitten in der Partie einem schwarzen Bildschirm gegenüber. Auch fehlt natürlich der persönliche Kontakt zu seinen Mitspieler. Dafür kann man im Internet aber auch gezielt nach Backgammon – Spielern in seiner Nähe suchen.

jetzt kommentieren? 12. Dezember 2008

Island spielt Kotra – Grundlagen

Auch im höchsten Norden Europas, auf Island, hat sich eine eigenen Backgammon – Variante durchgesetzt, die die Einheimischen Kotra nennen.Kotra wird, wie auch das klassischen Backgammon, mit jeweils fünfzehn Steinen pro Spieler gespielt, wobei auch hier mit zwei Würfeln gearbeitet wird. Die Grenze in der Mitte des Backgammon – Brettes nennt sich Bar, das gesamte Feld ist in vier Viertel unterteilt, die für die Spielregeln eine Bedeutung haben.

Auf jeder Brettseite befinden sich zwölf Zungen, über die die Steine gezogen werden. Die Spieler starten jeweils mit allen fünfzehn Steinen auf der äußerst linken Zunge ihrer Spielhälfte. Ziel ist es, das letzte Viertel mit allen Steinen zu erreichen um von dort aus das Ausspiel zu beginnen.

Es beginnt der Spieler, der mit einem Würfel die höchste Zahl wirft. Man kann, wie auch bei anderen Backgammon – Spielen, selbst entscheiden, ob man beide Würfe mit einem Stein oder mit zwei Steinen zieht, wobei aber auch in der ersten Variante die Züge einzeln erfolgen müssen. Es spielt allerdings hier keine Rolle, welchen Zug man zuerst macht; bei anderen Varianten ist die kleinere Zahl zwingend zuerst zu ziehen, eine Einschränkung, die hier nicht existiert. Das erleichtert mitunter das vorankommen, da man nur auf freien Feldern landen darf und so in der Regel zwei Zugalternativen zur Verfügung hat.

Einen Pasch darf man auch hier mit der doppelten Augenzahl ziehen, sofern dies möglich ist.

Geschlagen wird, indem man seinen Stein auf eine Zunge bringt, auf der ein einzelner gegnerischer Stein steht. Es besteht kein Schlagzwang, man darf auch andere Züge machen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Ein geschlagener Stein muss zuerst wieder eingespielt werden, bevor man mit den anderen wieder rücken darf.

Gewinner des Spiels ist, wer alle seine Steine zuerst aus dem letzten Viertel ausspielen kann. Bevor man mit dem Ausspiel beginnen darf, müssen alle fünfzehn Spielsteine im letzten Viertel angekommen sein.

jetzt kommentieren? 09. Dezember 2008

Sugoroku – Backgammon auf japanisch

Backgammon hat sich nicht nur im Orient, Europa, Afrika und Nordamerika erfolgreich verbreitet, sondern eine Spielart davon ist auch im fernen Osten, genauer in Japan angekommen. Unklar ist zwar, ob Sugoroku, so nennt man dort das Backgammon – Spiel, parallel zu den unsrigen Formen entstanden, oder ob es dorthin gelangt ist. Jedenfalls war dieses Würfelspiel in Japan nicht weniger beliebt als in allen anderen Ländern, in denen Backgammon jemals gespielt wurde. Dieser Beliebtheit setzte der japanische Kaiser jedoch im vorletzten Jahrhundert ein jähes Ende. Er verbot nicht nur Sugoroku, sondern jegliche Form von Glücksspiel. Wer gegen diese Verbot verstieß, hatte mit schweren Strafen zu rechnen. So kam es, dass das japanische Backgammon in den Ruf eines verderblichen Glücksspiels geriet und später ganz vergessen wurde. Nach Aufhebung des strikten Verbotes im Zwanzigsten Jahrhundert nahm man allerdings einen neuen Anlauf, das Spiel zu rehabilitieren und ihm wieder zur alten Verbreitung zu verhelfen. Dies gelang jedoch nur sehr unvollkommen, so dass Sugoroku noch heute kaum einem Japaner geläufig ist. Allein in einigen Klöstern wird es heute noch gespielt – dorthin reichte das Verbot des Kaisers nicht, so dass die Tradition nicht so jäh und für lange Zeit unterbrochen wurde.Tatsächlich ist Sugoroku ein Glücksspiel, das auf einem Spielbrett ähnlich unserem Backgammonbrett gespielt wird, wobei jedoch nur eine Seite dieses Brettes verwendet wird. Es spielen zwei Spieler gegeneinander, wobei wie auch beim klassischen Backgammon jeder fünfzehn Spielsteine erhält. Ebenso wird mit zwei Würfel gespielt.

Es kommt bei Sugoroku darauf an, dem Gegner so viele Steine wie möglich abzunehmen. Dazu wird nacheinander gewürfelt und entsprechend der Augen gezogen. Auch hier gilt, dass ein Pasch zu einem weiteren Wurf berechtigt. Sobald alle Steine im Spiel sind, kann man mit dem Ausspiel beginnen. Gegnerische Steine schlägt man, indem man seinen eigenen auf eine leere Zunge gegenüber einem gegnerischen Stein setzt. Es kann aber auch der umgekehrte Falle eintreten, dass man einen gegnerischen Stein wieder ins Feld setzten muss, nämlich dann, wenn man mit einem Pasch auf einer leeren oder mit einem Stein besetzen Zunge landet, während die gegnerische Zunge ebenfalls nicht belegt ist. In diesem Fall muss man dem Gegner einen Stein zurück geben. Hat ein Spieler alle Steine verloren, endet das Spiel. Gewonnen hat, wer die meisten gegnerischen Steine in seinen Besitz nehmen konnte.

jetzt kommentieren? 06. Dezember 2008

Der Dopplerwürfel – ein Turnierelement

Beim Backgammon kommen in der Regel zwei gewöhnliche Würfel zum Einsatz, die jeweils Augenzahlen von eins bis sechs aufweisen. Um das Spiel interessanter zu machen, wurde jedoch noch ein weiterer Würfel erfunden, der insbesondere bei Backgammon Wettbewerben gerne eingesetzt wird. Es ist der so genannte Dopplerwürfel. Er wird allerdings nicht einfach als dritter Würfel eingesetzt, etwa um das Spiel schneller zu machen, sondern er hat eine ganz andere Funktion.Beschriftet ist er mit Potenzen der Zahl Zwei. Die erste Würfelseite trägt genau diese Zahl, jede folgende eine Potenz davon. Folglich finden wir auf der sechsten und letzten Seite die Zahl Vierundsechzig.

Da dieser Würfel wie erwähnt, nicht zum Würfeln im eigentlichen Sinne eingesetzt wird, haben die Zahlen auf ihm eine andere Bedeutung als auf den normalen Würfeln. Der Dopplerwürfel erfüllt den Zweck, die Einsätze bei einer Partie zu erhöhen, ähnlich wie beim Poker. Glaubt nämlich ein Spieler, das seine Chancen gut stehen und er gewinnen wird, so kann er seinem Gegenspieler den Dopplerwürfel anbieten. Dieses Angebot muss der Gegner annehmen, wenn er die Partie nicht verloren geben will. Nimmt er an, so hat sich der Einsatz in dieser Runde verdoppelt, da die ersten Zahl, auf die der Würfel gedreht werden darf, die zwei ist.

Meint nunmehr der Gegner im weiteren Verlauf der Partie, dass sich seine Chancen so verbessert haben, dass er Aussicht auf einen Sieg hat, kann jetzt er sich des Dopplerwürfels bedienen. Jetzt ist es der andere, der die Partie verloren geben muss, wenn er das Angebot ablehnt. Nimmt er an, so vervierfacht sich jetzt der Einsatz für dieses Spiel.

Benutzen darf den Dopplerwürfel jeweils der Spieler, der sich aktuell in dessen Besitz befindet. Die Verdopplung muss angeboten werden, bevor man die nächste Runde würfelt.

jetzt kommentieren? 30. November 2008

Backgammon – die Menschheit will spielen

Gespielt haben die Menschen schon seit Urzeiten. Offensichtlich ist das Bedürfnis zu Spielen tief im Menschen verwurzelt. So entstand schon vor tausenden von Jahren der Vorläufer unseres heutigen Backgammon.Die Erfinder des Spiels lebten im heutigen Irak, genau auf dem Gebiet, in dem die Bibel das Paradies verortet. Forscher vermuten, dass die ersten Vorgänger schon beinahe fünf Tausend Jahre alt sind und sich das Spiel aus religiösen Riten entwickelt hat. Eine andere Theorie meint, Backgammon war ursprünglich eine Art Schlachtplan, auf dem der Heerführer laufende und vergangene kriegerische Auseinandersetzungen nachstellte, eine Tätigkeit, die wohl damals bei der Oberschicht sehr beliebt und verbreitet war.

Die Vorgänger des heutigen Würfels waren Tierknochen oder Samen, aber auch Muscheln und andere Naturprodukte wurden verwendet. Das Spiel hatte nicht von Beginn an die Form, wie wir sie heute kennen, sondern es gab viele Änderungen bei dem Spielbrett und den Figuren, bevor die heutige Form entstand.

Von seinen Ursprüngen wanderte das Spiel ins damalige Persien und dann in das alte Ägypten. In Pharaonengräber wurde ein Spiel names Senet gefunden, der ägyptischen Backgammon – Variante der damaligen Zeit. Über Griechenland erreichte das Spiel schließlich Rom, wo es auf ebensolche Begeisterung stieß wie überall sonst. Die Römer verbreiteten es in ihrem ganzen Reich, so dass es schließlich auch in den nördlichen Provinzen ankam, auch in das heutige Großbritannien. Die Briten gaben dem Spiel später seinen heutigen Namen, der weltweite Verbreitung gefunden hat.

Die Verbreitungsgeschichte kann man noch heute daran ablesen, wo Backgammon in unseren Tagen am meisten gespielt wird. Das betrifft vor allen Dingen die meisten Staaten rund ums Mittelmeer.

jetzt kommentieren? 27. November 2008

Backgammon – Strategie für Durchstarter

Es existieren eine Reihe von grundlegenden Strategien, die man beim Backgammon verfolgen kann. Welche man in gegen welchen Gegner anwendet, ist natürlich immer eine Frage des Einzelfalls.

Das so geannte Running Game ist eine der beliebtesten und nach Ansicht vieler Spieler auch die erfolgversprechendste Strategie. Man verfolgt ganz einfach das Ziel, sich nicht schlagen zu lassen und auch eine Blockade zu vermeiden. Das funktioniert immer dann besonders gut, wenn man gerade am Gewinnen ist.

Die Holding – Strategie besteht darin, eine Zunge möglichst weit auf der Seite des Gegners einzunehmen oder dessen Bar zu besetzen. Das macht es ihm schwerer in sein Heimfeld zu kommen. Von dieser Position aus kann man den Gegner attackieren und seine Steine aus dem Spiel holen. Auch kann man von dort aus mit einem entsprechenden Wurf die Führung übernehmen.

Die Prime – Strategie setzt darauf, möglichst eine Sechser – Prime aufzubauen. Das verhindert, dass der Gegner nach vorne rücken kann. Um selbst zum Ausspiel zu kommen, rückt man mit dieser Mauer einfach langsam vor.

Der so genannte Blitz verfolgt das Ziel, das eigene Heimfeld möglichst rasch dicht zu machen und den Gegner auf der Bar zu fesseln.

Das Rückspiel benötigt zwei besetzte Spitzen im Heimfeld des Gegenspieles, auf denen wenigstens zwei Steine sitzen müssen, damit er sie nicht schlagen kann. Das ist ein gutes Vorgehen, wenn der Gegner im Vorteil ist. Sinnvoll ist die Anwendung dieser Taktik aber erst, wenn man im Rückstand ist; andernfalls baut man sich zusätzliche Schwierigkeiten beim Vorrücken.

jetzt kommentieren? 26. November 2008

Backgammon am PC

Der Fortschritt hat auch vor Backgammon nicht halt gemacht. Während man heute beinahe jedes Brettspiel auch am Computer spielen kann, gibt es auch für Backgammon verschiedene Varianten, die am PC gespielt werden können. Der große Vorteile dieser Spiele – Software besteht nicht nur darin, dass man nicht auf einen Partner angewiesen ist, wenn man eine Runde Backgammon spielen möchte. Vielmehr kann man mit Hilfe dieser Programme auch mehr oder weniger umfangreiche Analysen des eigenen Spiels einsehen und so strategisch und taktisch dazu lernen. Die Programme, von denen einige als open source sogar kostenlos erhältlich sind, wie etwa GnuBackgammon, können beinahe alles an Informationen liefern, was man sich nur wünschen kann. So kann man etwa die Fehlerrate berechnen lassen, und das nicht nur für die gesamte Partie, sondern für jeden einzelnen Zug. Auch kann die Software eine Einstufung der Spielstärke vornehmen, auflisten, wie viele brauchbare und weniger brauchbare Züge man gemach hat. Die Programme lassen sich auch skalieren, dass heißt zum Beispiel, dass man einstellen kann, viele viele Züge im Voraus analysiert werden sollen.Sehr nützlich ist die Funktion, die es ermöglicht vor einem Zug Vorschläge abzurufen, welcher Zug als nächster vom größten Vorteil wäre. Gleichzeitig erhält man die verschiedenen Zugmöglichkeiten auch noch am Bildschirm als Grafik präsentiert. Das bedeutet, man kann bei jedem einzelnen Zug schnell dazu lernen, was die beste Taktik in der Ausgangssituation wäre; das erspart sehr viel Zeit, um sich zu einem guten Spieler zu entwickeln.

Die Programme sind heute auch mehr, als nur vorprogrammierte Spielregeln. Dank moderner Programmiertechnik können auch die Programme lernen. Daher ist der Computer heute den meisten menschlichen Spielern bereits überlegen. Schließlich kann er beliebig viele Züge im Voraus berechnen und alle Möglichkeiten seines Gegners berücksichtigen. Das ist einem Menschen in dieser Komplexität und vor allem in dieser Geschwindigkeit gar nicht möglich. Eine besseren Coach kann man sich daher gar nicht wünschen, wenn man sein Backgammon – Spiel verbessern will. Dabei kann man dem Programm mitteilen, wie stark es spielen soll. Das ermöglicht Erfolgserlebnisse und man kann sich langsam in seinem Spiel verbessern. Auch historische Partien kann man mit dem Computer analysieren, da man jede Spielkonstellation blitzschnell am Bildschirm darstellen kann. Somit kann man auch aus vergangenen Partien noch eine Lernerfolg erzielen. 

jetzt kommentieren? 20. November 2008

Noch mehr Tricktrack – Taktik

Wie man am Umfang der Regeln und Finessen von Tricktrack deutlich erkennen kann, ist diese Backgammon – Variante deutlich anspruchsvoller als alle anderen Backgammon – Spiele. Es gibt daher auch noch mehr taktisches Wissen zu erwerben, dass die Chancen auf eine Sieg deutlich erhöhen kann.

Ein einfaches aber wirksames Mittel, um dem Gegner im wahrsten Sinne des Wortes Steine in den Weg zu legen, sind bereits kurze Primes, also geschlossene Reihen von zwei oder drei Zungen. Wirksam sind sie deshalb, weil die Tricktrack – Regeln verlangen, dass die kleinere gewürfelte Augenzahl zuerst gezogen werden muss. Das bringt jedenfalls wenigstens einige Punkte für einen kraftlosen Jan, selbst wenn der Gegenspieler trotzdem seine Augen anderweitig ziehen kann.

Da ja einige Möglichkeiten bestehen, wie man den Gegner dazu bringen kann für einen selbst Punkte zu sammeln, ergeben sich aus dieser Besonderheit einige taktische Vorzüge, die man nutzen sollte. Solange der Gegner nämlich Punkte abgeben muss, kann er laut Regeln die Partie nicht aufheben, um sich vor einer Niederlage zu retten.

Auch geringe Chancen gilt es zu nutzen, so zum Beispiel sollte man nicht vorschnell darauf verzichten, eventuell einen kleinen Jan zu erringen. Das ist nicht nur für das eigenen Punktekonto vorteilhaft, sondern kann auch die Grundlage für einen großen Jan sein. Darüber hinaus hindert man dadurch den Gegner daran, allzu schnell den ersten Stein auszuspielen, womit er wiederum daran gehindert ist, die Partie aufzuheben.

Ein wichtiges taktisches Zwischenziel ist es zweifellos, das Travisband zu nehmen. Das behindert den Gegner ganz erheblich daran, Punkte zu machen. Der Gegner versucht natürlich all das ebenfalls zu erreichen. Daher muss man ihm möglichst immer einen Schritt voraus sein. Konkret bedeutet dies, sein zweites Viertel gut zu bewachen. Das geht am einfachsten, indem man dort frühzeitig eine Prime aufbaut.

Eine grundsätzlich andere taktische Vorgehensweise besteht darin, auf einen großen Jan hin zu spielen. Das geht solange ohne großes Risiko, bis der Gegner seine Hucke besetzt hat.

Es wird einige Züge dauern, bevor man erkennt was der Gegner plant und welche Strategie er verfolgt. Um sich möglichst viele Optionen offen zu halten, empfiehlt es sich möglichst rasch viele Steine ins Spiel zu bringen. Aufpassen muss man allerdings dann, wenn man seine ersten Zungen geräumt hat, nachdem alle Steine eingespielt sind. Wenn der Gegner jetzt einen Stein schlägt und gleichzeitig die ersten Zungen besetzt, wird man es schwer haben, diese wieder ins Spiel zu bringen.

Da Tricktrack über zwölf Partien gespielt wird, ist auch ein Durchgang keine Katastrophe, in dem man zurück liegt. Das kann sich im Laufe des restlichen Spiels schnell wieder ausgleichen.

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Taktik beim Tricktrack

Beim Tricktrack geht es darum, möglichst schnell möglichst viele Punkte zu sammeln. Nur wenn es gelingt, zuerst zwölf so genannte Löcher zu erwerben, hat man ein Spiel gewonnen. Es nutzt daher wenig, nur möglichst rasch auf das Ausspiel hin zu arbeiten, da man dadurch zwar gewisse taktische Vorteile erlangt, jedoch dabei sehr wahrscheinlich viele Punkte verschenkt, die man mit mehr taktischem Geschick erwerben könnte.Um gegenüber dem Gegner im Vorteil zu sein, sollte man daher nach dem Beginn einer Partie so schnell wie möglich seine Hucke besetzen. Damit dies rasch gelingt, ist es empfehlenswert immer gleich mit zwei Steinen ins Spiel zu gehen, da die Hucke ja bekanntlich nur mit zwei Steinen gleichzeitig besetzt werden kann. Auf dieses vorrangige Ziel sollte man nur dann verzichten, wenn sich die Gelegenheit für einen Jan mit drei Würfen auftun sollte. Dann kann man das Risiko eventuell eingehen, die Hucke erst nach dem Gegner zu besetzen. Andernfalls sollte man sich nicht davon abbringen lassen, seine zwei Steine nach vorne zu bringen. Ist die Hucke nach dem dritten Wurf noch nicht besetzt, kann man die Chance dafür erhöhen, indem man zusätzliche Steine einspielt. Ist die Hucke erst einmal genommen, besteht die nächste Aufgabe darin, sie auch so lange wie möglich zu halten. Das gilt jedenfalls so lange, bis man alle eigenen Steine aus den ersten beiden Vierteln heraus gebracht hat und der Gegner auch nicht mehr schlagen kann; schlägt der Gegner nämlich einen Stein, wenn man die Hucke schon wieder aufgegeben hat, kann man erst wieder in die beiden letzten Viertel überwechseln, wenn sie wieder besetzt ist; im Zweifel müsste man also darauf hoffen, dass auch ein zweiter Stein geschlagen wird, wobei der Gegner diesen Gefallen wohl schuldig bleiben wird, außer er kann keinen anderen Zug mehr machen. Ohne zweiten Stein ist die Hucke nicht mehr zu nehmen, da man ja nicht rückwärts ziehen kann. Die Partie wäre also sicher verloren.

Ein verbreiteter aber unzutreffender Kniff ist es, über die Hucke in die andere Brettseite zu wechseln. Richtig ist vielmehr, dass man über das so genannte Travanisband taktisch sehr viel klüger in die andere Hälfte einspielt. Das Travanisband ist die Zunge unmittelbar vor der Hucke; sie ist benannt nach dem Marquis de Travanis, der bei einer Wette die Vorteile seiner Strategie eindringlich belegte.

jetzt kommentieren? 17. November 2008

Tricktrack – so spielt man aus

Das Ausspiel  unterscheidet sich bei Tricktrack ebenfalls von anderen Backgammon – Varianten. Während es dort meistens an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, kann man hier im Grund jederzeit mit dem Ausspiel beginnen, außer, man sitzt gerade auf der Bar. Man kann allerdings erst einmal nur dann ausspielen, wenn man direkt über die Linie würfelt. Bleiben Augen übrig, kann man nur dann mit einem Stein ausspielen, wenn man außer auf dem letzten Viertel keine Steine mehr im Spiel hat und man dort nicht mehr mit dem Wurf ziehen kann. Das letzte Viertel ist natürlich gleichzeitig das Startfeld des Gegners. Bevor man dort hinein kann, muss eine Situation vorliegen, in der der Gegenspieler dort keine Prime mehr zustande bringen kann. Das ist genau dann der Fall, wenn er keine zwölf Steine mehr in diesem Viertel zur Verfügung hat. Da es bei Tricktrack ja ums Punktesammeln geht, bekommt man auch für das Ausspiel welche gutgeschrieben. Der letzte Stein, den man vom Brett nehmen kann, ist bei einem einfachen Wurf vier, bei einem Pasch, sechs Punkte Wert.Ein Spiel geht über zwölf Partien, beziehungsweise gewinnt der, der als erster zwölf Löcher markieren kann. Auch kann man aus taktischen Erwägungen heraus, eine Partie vorzeitig abbrechen, wenn man glaubt, das der Gegner wesentlich im Vorteil ist. Dazu müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt sein. Es ist nur dann möglich, wenn man wenigstens eine Stein ausgespielt hat und man wenigstens durch positive Punkte ein Loch gewonnen hat. Auch darf der Gegner durch den letzten Wurf keine Punkte machen dürfen. Um eine Partie aufzuheben, muss man dies dem Gegner vorher mitteilen.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Tricktrack – noch mehr Punkte sammeln

Die Möglichkeiten beim Ticktack Punkte zu sammeln, sind noch lange nicht erschöpft. Tricktrack gilt nicht umsonst als das anspruchsvollste Backgammon – Spiel; bevor man all die Regeln wirklich beherrscht und auch souverän umsetzen kann, wird man einige Zeit üben müssen.Machen wir weiter mit dem so genannte Rückjan. Man erhält sechs Punkte für ihn, wenn man im letzten Viertel eine Prime einrichten kann. Solange die Prime besteht, erhält man die sechs Punkte für jeden weiteren Wurf gutgeschrieben.

Der Belohnungsjan hat ein reichlich kompliziertes System der Punktevergabe. Getrennt wird erst einmal zwischen den beiden Spielhälften. In der ersten erhält man dafür vier Punkte bei einem einfachen Wurf und sechs Punkte bei einem Pasch, wenn man einen Stein des Gegners schlagen kann. Auch hier bekommt man nicht nur dann Punkte, wenn man einen Stein auch tatsächlich schlägt, sondern auch dann, wenn man dies nur theoretisch könnte ohne es wirklich zu tun. In der anderen Spielhälfte bekommt man für einen Belohnungsjan jeweils zwei Punkte weniger.

Der kraftlose Jan wird mit vier beziehungsweise bei einem Pasch mit sechs Punkten gewertet. Sie werden dann vergeben, wenn man zwar einen Stein schlagen könnte, die aber aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist, etwa weil man die eigene Hucke noch nicht besetzt hat. Die Punkte erhält der Gegner, wenn man ihn aus diesem oder einem anderen Grund nicht schlagen kann.

All diese Punkte, die man im Verlauf des Spieles sammelt, markiert man mit dem kleineren Geldstück, das zur Spielausstattung gehört. Gezählt wird an den Zungen der eigenen Brettseite, indem man die Münze auf die jeweilige Spitze legt. Hat man zwölf Punkte erreicht, markiert man ein so genanntes Loch. Ein Loch wird mit der größeren Münze markiert, und zwar ebenfalls an den Zugenspitzen. Ein Durchgang, bis man zwölf Punkte erreicht hat, nennt sich übrigens Partie. Kann man eine solche Partie gewinnen, ohne das der Gegner währenddessen Punkte machen konnte, erhält man gleich zwei Löcher auf einmal.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Punkte sammeln mit dem Jan

Wir haben die Feinheiten der anspruchsvollen Backgammon – Variante Tricktrack noch nicht vollständig beschrieben. Da es bei Tricktrack vor allem darum geht, möglichst viele Punkte zu sammeln, existieren auch jede Menge Möglichkeiten dazu. Neben dem Jan, dem Jan auf beiden Hucken und dem Kontrajan gibt es noch einige weitere Jans, mit denen man seinen Kontostand füllen kann.Der nächste ist der so genannte Einserjan. Dafür bekommt man wiederum vier Punkte beziehungsweise gleich Sechs, wenn man eine Eins oder einen Einserpasch würfelt. Dazu ist weiter erforderlich, dass man die Hucke mit den ersten beiden ins Spiel gebrachten Steinen erobert hat und noch keine weiteren eingespielt sind. Der Gegner darf dagegen noch nicht so weit gekommen sein. Liegen diese Voraussetzungen vor, gibt’s für jede Eins und jeden Einserpasch die entsprechende Punktzahl.

Der Einser – Kontrajan bringt glatte sechs Punkte. Die bekommt allerdings der Gegner, entsprechend der Regel zum Kontrajan. Hat man nämlich jetzt die theoretische Möglichkeit, seine Hucke mit den beiden ersten Steinen zu besetzen, aber der Gegner hat diesen Zug bei sich schon vorher gemacht, dann bekommt jetzt er diese Punkte gut geschrieben. Das kann für ihn solange von Vorteil sein, bis man es schafft, weitere Steine einzuspielen.

Der Vergeltungsjan zählt vier Punkte bei einem normalen Wurf und sechs bei einem Pasch. Auch hier wird man für einen Zug belohnt, den man nur theoretisch machen könnte, aber nicht wirklich ausführt, weil er regelwidrig wäre. Der Vergeltungsjan setzt voraus, dass man die eigene Hucke besetzt hat und mit einem Wurf mit anderen Steinen die unbesetzte Hucke des Gegners erreichen könnte. Das kann jederzeit im Spiel Punkte bringen, solange der Gegner seine Hucke noch frei gelassen hat. Man erhält für jeden Stein, mit dem man den entsprechenden Zug machen könnte, jeweils die Punkte gut geschrieben.

Der kleine Jan bringt die gleichen Punkte wie der Vergeltungsjan. Dazu braucht man eine Prime im Startfeld. Solange diese Prime bestehen bleibt, erhält man dafür auch Punkte.

Der große Jan dagegen erfordert eine Prime, die man im zweiten Viertel errichten muss. Ansonsten gelten die Regeln wie beim kleinen Jan.

jetzt kommentieren? 11. November 2008

Tricktrack – die Feinheiten des Königs – Backgammon

Die Grundprinzipien von Tricktrack, der anspruchsvollen Varianten des Backgammon, wurden im vorherigen Beitrag erklärt. Damit sind die Feinheiten der Regeln jedoch noch nicht abgeschlossen. Eine wichtige Rolle in diesem Backgammon – Spiel kommt dem so genannten Jan zu. Was das Wort genau bedeutet, lässt sich heute nicht mehr feststellen; eine Erklärungsvariante ist, der Begriff würde sich vom römischen Gott Janus ableiten. Allerdings kann man dies genauso wenig beweisen wie widerlegen. Entscheidend ist jedoch, das der Jan Tricktrack interessanter macht und dem Spiel einen besonderen Charakter verleiht. Es erzeugt eine gewisse Parallele zu einem Tennisspiel. Man gewinnt beim Tricktrack ja bekanntlich Punkte. Hat man zwölf davon zusammen, so hat man ein so genannte Loch. Hat einer der Spieler zwölf solcher Löcher erobert, so ist spätestens dann die Partie vorbei. Punkte kann man auch dadurch bekommen, dass man bestimmte Züge machen könnte, selbst wenn man sie schließlich nicht ausführt. Daher sollte man beim Tricktrack vor jedem Zug erst einmal zählen und seine Punkte markieren. Versäumt man dies, so kann der Gegner sich diese Punkte unter den Nagel reißen.Vier Punkte erhält man, wenn man es schafft, mit den ersten drei Würfen sechs verschiedene Zahlen zu werfen, so dass man eine geschlossene Reihe bilden kann. Ebenfalls vier, oder bei einem Pasch sogar sechs Punkte gibt es, wenn einen Wurf tätigt, der es einem gestatten würde, mit zwei Spielsteinen die Hucke des Gegners zu besetzen. Das darf man zwar überhaupt nicht, aber allein weil man es könnte, erhält man dafür Punkte. Diese Punktechance hat man jedoch nur so lange, wie man nicht mehr als zwei Steine ins Spiel gebracht hat. Die gleiche Punkteanzahl wie eben kann man auch beim so genannte Kontrajan erhalten. Hat man durch seinen Wurf die theoretische Möglichkeit, wie oben beschrieben die gegnerische Hucke zu erobern, aber der Gegner hat seine Hucke bereits mit zwei eigenen Steinen besetzt, so erhält diesmal er die genannte Punktzahl.

jetzt kommentieren? 10. November 2008

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