Backgammon spielen
Die Grundregeln von Backgammon sind einfach. Dennoch benötigt man auch als Anfänger bei diesem interessante Spiel noch einige Zusatzinformationen um erste einfache Strategien ausprobieren zu können und den Spielspass zu erhöhen.Ein Tipp lautet, dass man verdoppeln kann. Man muss sich nicht mit einer Verdoppelung des Gegners zufrieden geben, sondern kann jedesmal wenn man am Zug ist ebenfalls verdoppeln. So kann man auch bei einem Rückstand noch ein Match zu seinen Gunsten entscheiden, wenn man seinen Einsatz noch rechtzeitig erhöht.
Verdoppeln ist immer dann ratsam wenn man wenigstens eine fünfundzwanzig Prozent Chance auf einen Sieg hat. Das verbessert die Aussicht auf einen Gewinn des Matchs ganz erheblich, auch ohne das man jede Runde als Sieger hervorgehen müsste.
Mit dem Recht auf Verdopplung kann man sich erhebliche strategische Vorteile verschaffen. Genauso wie man in bestimmten Situationen selbst verdoppeln sollte, kann man den Gegner ausbremsen, indem man die seine nicht annimmt, wenn die eigenen Chancen zu schlecht stehen. Ausserdem muss man natürlich immer damit rechnen, dass der Gegner Fehler machen könnte. Womöglich bemerkt er nicht das die Annahme einer Verdopplung zu seinem Schaden ist. Es spricht also nichts dagegen es wenigstens zu versuchen, kein Spieler ist perfekt.
Es ist nun allerdings nicht so, dass man beim Backgammon stets berechnen könnte ob man gewinnt oder verliert. Der Zufall spielt ebenfalls eine Rolle, schließlich wird ja gewürfelt. Eine Regel für eine zeitige Verdopplung gibt es allerdings. So sollte man dies genau dann tun wenn noch sechzig Pips zu machen sind und man einen Mindestvorsprung von acht Prozent hat.
Immer Verdoppeln sollte man wenn man nichts zu verlieren hat. Kann man ein Match nur noch dann gewinnen wenn man Verdoppelt und gewinnt wäre es fahrlässig es nicht zu tun. Warum sollte man die sichere Niederlage riskieren, wenn man so zumindest noch eine Chance hat.
14. Juni 2009
Backgammon - Turniere sind ein beliebter Treffpunkt für ambitionierte Spieler. Die Regeln sind jedoch nicht bei jedem Turnier gleich. Im Zweifel sollte man sich vorab über die Regeln bei der jeweiligen Veranstaltung ins Bild setzten.Dennoch gibt es eine Art Standard, der sehr häufig bei Backgammon - Turnieren eingesetzt wird. So ist grundsätzlich die Turnierleitung die letzte Instanz. Sie entscheided bei Auseinandersetzungen endgültig; eine Anfechtung der Entscheidung ist nicht möglich. Auch der Ausschluss eines Spielers oder Gastes ist üblich, wenn er sich regelwidrig verhält.
Um die Konzentration der Spieler nicht zu beeinträchtigten, sind die Zuschauer gehalten, sich während der Spiele absolut ruhig zu verhalten. Das sollte zwar selbstverständlich sein, auch ohne dass man hierfür eigens eine Regel aufstellen muss. Dennoch neigen mache Personen dazu, ihre Einschätzung zu Spielzügen lautstark kund zu geben oder sonstige Anmerkungen zu machen. Das ist bei einem Turnier natürlich denkbar störend, so dass die Spieler hier die Turnierleitung anrufen können, um die Störung zu unterbinden.
Selbstredend ist es auch untersagt, dass Zuschauer heimlich Zeichen an die Spieler geben. Das führt nicht nur zum Hinauswurf des Zuschauers, sondern auch zur Disqualifikation des Spielers.
Ein irrtümliches Aufgeben eines Turnierspielers, der der Meinung war, sein Gegner hätte bereits für den Sieg ausreichend Punkte gesammelt, führt trotz des Irrtums zum Sieg des verbleibenden Teilnehmers, sobald derjenige im Turnierbuch eingetragen wurde.
Die Spieler sind gehalten, ihre Ergebnisse zu dokumentieren. Wer dies versäumt unterliegt in einem Streit schon deshalb, weil er die erforderlichen Aufzeichnungen nicht gemacht hat.
Natürlich sind Hilfsmittel aller Art verboten. Das gilt sogar für MP3 - Player und ähnliches. Aufzeichnungen zum Spiel sind nur erlaubt, sofern sie das Ergebnis betreffen. Eine Dokumentation zwecks späterer Analyse bedarf der Zustimmung des Gegners.
15. Februar 2009
Backgammon kennt wie jedes Spiel einige Grundregeln, die die Basis für spätere Spielstrategien sind.Ganz entscheidend sind die Regeln, wie man bei Backgammon ziehen kann und darf. Wer als erster einen Stein bewegen darf, entscheidet sich durch Würfeln. Jeder Spieler würfelt einmal, wer die höchste Augenzahl hat, darf beginnen. Würfeln beide die gleiche, muss noch einmal von vorne begonnen werden. Gewürfelt wird mit zwei Würfeln. Der Gewinner dieser Entscheidung muss mit den Augen, mit denen er obsiegt hat, seinen erste Zug machen.
Im Anschluss wird im Wechsel gewürfelt und gezogen, ebenfalls mit zwei Würfeln. Jeder Wurf zählt dabei einzeln und muss auch separat gezogen werden. Dabei kann man sich aussuchen, ob man beide Augenzahlen mit einem Stein zieht, oder ihn auf zwei verschiedene Steine verteilt. Dabei muss jedoch jeweils eine Würfelzahl pro Stein verwandt werden, man darf die Augen nicht beliebig verteilen. Zieht man mit einem Stein, geht dass nur, wenn auch mit beiden Augen so gezogen werden kann, das die einzelnen Schritte regelkonform sind. Ist eine Position bei einem Zwischenschritt belegt, kann man diesen Zug nicht machen. Man kann dort weder einen eigenen Stein platzieren, noch einen Zwischenstopp einlegen. Kann man die Augen gar nicht ziehen, darf der Gegner sie verwenden. Besteht jedoch die Möglichkeit, irgendeinen der eigenen Steine zu rücken, muss dies auch geschehen.
Bei einem Pasch, also zwei gleichen Würfen, darf man die Gesamtaugenzahl dopplelt ziehen.
Geschlagen wird ein Stein, wenn man auf eine Zuge zieht, auf der ein gegnerischer Stein platziert ist. Diese Situation wird auch Blot genannt. Auch wenn man dort nur bei einem Doppelzug einen Zwischenstopp macht, wird der dort befindliche Stein dadurch geschlagen.
Geschlagene Steine werden wieder an die Startposition im Heimfeld zurück gesetzt. Bevor ein geschlagener Stein nicht wieder im Spiel ist, darf man mit keinem anderen vorrücken.
09. Februar 2009
Der so genannte Pipcount ist ein Instrument, an Hand dessen man beim Backgammon ermitteln kann, wie viele Augen man noch braucht, um alle Steine auszuspielen um zu gewinnen. Seine Pips sollte man möglichst schon in einer frühen Spielphase im Auge behalten und immer auf möglichst aktuellem Stand sein. Man benötigt diese Information zum Beispiel, um eine Cubeentscheidung zu treffen. Genauso muss man seine Pips kennen und die eigene und gegnerischen Postion bewerten können, um über ein Take oder Pass zu entscheiden. Kennt man seinen Pipcount nicht, ist man grundsätzlich gegenüber dem Gegner im Nachteil. Wer beim Backgammon irgendwann ein guter Spieler werden will, sollte sich frühzeitig darin üben, seinen Pipcount zu ermitteln. Wer online Backgammon spielt hat es dabei einfach, da die meisten Backgammon - Programme automatisch stets den Pipcount errechnen und dem Spieler anzeigen. Zumindest kann man diese Information als Option abrufen, sofern sie nicht ohnehin ständig angezeigt wird.Wer Backgammon klassisch auf einem Spielbrett spielt, muss sich selbst der Mühe unterziehen, den aktuellen Pipcount zu errechnen. Hier ist Übung gefragt, denn einmal wartet der Gegner gewiss nicht gerne, bis man lange Berechnungen angestellt hat; läuft gar eine Uhr mit, hat man ohnehin nur wenig Zeit, um langwierige Überlegungen anzustellen. Wer den Wert nur schätzt, der trifft womöglich eine falsche taktische Entscheidung, die zu einer Niederlage führt.
Den Pipcount kann man im Grund mit einer simplen Methode herausfinden. Man muss nur die Steine zählen, die sich auf jeweils einer Position befinden und sich dazu merken, wie viele Augen man von dort aus benötigt, um Auszuspielen.
Auf jeden Fall benötigt man dazu jede Menge Übung, wenn man schnell und sicher den Pipcount ermitteln will. Es existieren zahlreiche Methoden, wie man genau vorgehen kann. Welche man sich davon aneignet, ist Geschmackssache.
31. Januar 2009
Ein Anker beim Backgammon hat eine ähnliche Funktion wie die bekannte Vorrichtung bei Schiffen - sie dient dazu, eine Position zu halten.Genauer bedeutet ein Anker, dass es einem gelungen ist, im gegnerischen Heimfeld eine Zunge mit zwei eigenen Steinen zu besetzen, die übereinander liegen. Es gibt verschiedene Varianten eines Ankers. Man spricht von hohen und tiefen Ankern, beziehungsweise in den mit den häufig verwendeten englischen Begriffen high und low anchors. Andere sprechen von vorgeschobenen oder zurückliegenden Ankern. Letzlich bedeutet aber alles das gleiche. Ein tiefer Anker liegt auf den Positionen vierundzwanzig bis zweiundzwanzig, ein hoher auf einundzwanzig bis neunzehn.
Es kommt zu solche Situationen, in denen man einen Anker dringend benötigt, wenn man nicht schnell genug seine Nachzügler vorrücken konnte oder wenn man geschlagene Steine wieder einspielen musste. Hat man nun eine Anker geworfen, muss man darauf hoffen, dass der Gegner so würfelt, dass er einen Blot nicht schlagen kann. In diesem Fall kann man seinerseits dem Gegner einen Stein abnehmen und möglicherweise das Blatt in der Partie noch einmal wenden.
Ein solcher hoher Anker kann also das Schlimmste im günstigsten Fall noch verhindern helfen. Allerdings dürfen jetzt keine Pannen mehr passieren, da man in einige Züge weiter möglicherweise einen Blot übrig lassen muss.
25. Januar 2009
Eine weitere grundsätzliche strategische Möglichkeit, dem Gegner beim Backgammon das Siegen schwer zu machen, besteht darin, ihn gezielt zu blockieren. Um ihn möglichst lange aufzuhalten und ihm das Vorrücken zu erschweren, sollte diese Blockade möglichst hoch sein. Als wirksam kann sich bereits eine Reihe aus vier Steinen erweisen, je länger die Blockade ist, desto wirkungsvoller ist sie natürlich. Ideal sind fünf oder gar sechs in Folge besetzte Zungen. Gelingt es, einen Block aus sechs Steinen zu bauen, ist der Gegner erst einmal hoffnungslos eingesperrt. Solange man diese Blockade nicht selbst wieder auflöst, kann er diese nicht überwinden. Um diese Strategie umzusetzen, benötigt man früh Helfer auf den relevanten Positionen. Die beiden zurück gebliebenen Spielsteine zieht man erst später nach vorne. Die Blockadetechnik ist etwas für geübte Spieler, die sicher mit den Finessen des Backgammon umgehen können.Zusammengefasst funktioniert eine gelungene Blockade wie folgt. Zuerst muss man Helfer auf Blots ziehen. Idealerweise erobert man die Positionen fünf, vier und die Bar. Mit Hilfe einer Prime wird der Gegenspiele in eine so genannte Crunch - Stellung gezwungen. Den Mittelpunkt sollte man dabei so lange halten wie nur möglich. Bei der Blockade ist das richtige Timing ein entscheidender Faktor, weshalb diese Strategie nur für geübte Spieler geeignet ist. Wird man selbst blockiert, sollte man versuchen eine Anker zu errichten.
19. Januar 2009
Steht man mit seinen Steinen im gegnerischen Heimfeld, oder hat dort zumindest schon einige seiner Figuren versammelt, gilt es das Auswürfeln zu beginnen. Auch wenn man es schon soweit gebracht hat, ist der Sieg aber noch lange nicht sicher. Auch beim so genannten Bearing Off gilt es stets aufmerksam zu sein und dabei auch einige Regeln zu beachten, damit nicht ganz zum Schluss noch etwas schief geht.Zuerst einmal sollte man, sobald man selbst und der Gegner im Heimfeld stehen den Pip - - Count berechnen, den man ohnehin stets überschlagen sollte.
Fehlt es an hier an einer Opposition, sollte man so schnell wie möglich mit jedem Zug so viele Steine wie nur möglich ausspielen. Bleiben Augen übrig, rückt man mit Nachzüglern.
Ist ein Wurf zum Abtragen nicht geeignet, sollte man bei zwei Steinen einen den Punkt sechs räumen, andernfalls den niedrigeren Spielstein ziehen.
Sind noch vier Steine im Spiel und man einen Pasch benötigen würde, um noch zu gewinnen, sollte man die Nachzüglern soweit wie möglich nach vorne holen.
Besteht eine Opposition, sollte man bei die am weitesten vorgerückten Steine stehen lassen oder hier zumindest eine gerade Zahl von Steinen platzieren.
Hat der Gegner Punkt eins genommen, sollte man versuchen beim Einspielen möglichst hohe Punkte zu besetzen. Auf diese Weise kann man hohe Würfelaugen zum Ausspiel versenden, niedrige, um mit hinteren Steinen nach zu rücken.
Blockaden sollte man so lange wie möglich bestehen lassen, besonders wenn der Gegner ein schwaches Heimfeld hat. Ein Auge sollte man stets darauf haben, ob man Steine dazu einsetzen kann, gegnerische Blockaden aufzubrechen.
13. Januar 2009
Um beim Backgammon als Sieger hervor zu gehen genügt es nicht, nur die Spielregeln zu kennen. Die Kunst besteht hier wie bei allen anspruchsvollen Strategiespielen darin, die Regeln für eine geschickte Strategie zu nutzen. Bei einem so komplexen Spiel wie Backgammon gibt es dazu viele Möglichkeiten, ebenso wie etwa bei Schach.Eine dieser Taktiken nennt sich schlicht Angriff. Sie ist eine Option für Fortgeschrittenen, die bereits in der Kunst der Backgammon - Taktik bewandert sind und die das Spiel und seine Feinheiten gut beherrschen.
Man benötigt auch hier eine Portion Glück, aber das gehört bei einem Spiel mit Zufallselementen, bei Backgammon ist dies der Würfel, einfach dazu. Der Rest des Erfolges hängt allerdings im wesentlichen vom Verstand des Spielers ab.
Angriff bedeutet, ein hohes Risiko einzugehen, aber auf der anderen Seite sehr gute Chancen auf einen Sieg zu haben. Es ist eine aggressive Strategie, also nicht unbedingt jedermanns Geschmack.
Im Einzelnen funktioniert sie, indem man erst einmal ausreichend Steine im eigenen Heimfeld positioniert. Sobald man soweit ist, beginnt man damit, gegnerische Steine ohne Rücksicht aus dem Spiel zu holen. Das Ziel dabei ist, das Heimfeld abzusichern; folglich sollte man möglichst keine eigenen Blots stehen lassen. Im Idealfall besetzt man alle sechs Zungen im eigenen Heimfeld. Falls diese Strategie gelingt, ist der Gegner gelähmt, da er nicht mehr auswürfeln kann. Nun kann man ganz ungestört seine eigenen Steine aus dem gegnerischen Heimfeld spielen und danach die restlichen Steine nachziehen. Der Gegner ist dadurch soweit ins Hintertreffen geraten, dass er den Vorsprung kaum mehr aufholen kann.
31. Dezember 2008
Backgammon kann man mit verschiedenen Strategien spielen. Jede hat in einer bestimmten Spielphase ihre Berechtigung.Die einfachste Variante ist das so genannte Laufspiel. Sie eignet sich besonders für Anfänger, da sie leicht anzuwenden ist und es ermöglicht ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Beim Laufspiel versucht man so rasch wie möglich die eigenen Steine aus der Reichweite des Gegners zu bringen. Hat man das geschafft, muss man nur noch möglichst schnell auswürfeln. Diese Strategie ist auch gut geeignet für solche Spieler, die gerne mit klarem Vorsprung spielen wollen und sich nicht auf spieltechnische Feinheiten verlassen. Den Erfolg der angewandten Strategie kann man am Pips - Wert ablesen. Je niedriger er im Verhältnis zu Gegner ist, desto besser hat man die Strategie umgesetzt.
Beim Blockadespiel geht man ganz anders vor als beim Laufspiel. Hier ist das Ziel, den Gegner möglichst lange und effektiv bei seinem eigenen Vorwärtkommen zu blockieren. Das gelingt, wenn man möglichst viele Zungen in Folge mit eigenen Steinen besetzt. Je länger eine solche Blockade ist, desto schwerer wird es für den Gegner sie zu durchbrechen. Besonders effektiv ist eine Blockade im eigene Heimfeld, da dann der Gegner daran gehindert ist, eigene Steine einzuspielen. Da der Gegner gezwungen ist, seine Augen zu ziehen, kann er durch eine Blockade dazu gebracht werden wichtige strategische Positionen zu räumen, die er unter anderen Umständen gehalten hätte. Das Blockadespiel eignet sich, wenn man im Spiel zurück liegt, um den Gegner zu bremsen und selbst Punkte gut zu machen.
Das so genannte Rückspiel wendet man beispielsweise an, wenn man zahlreiche eigene Steine im Heimfeld des Gegners stehen hat. So kann man eventuell verhindern, bei einer Verdopplung durch den Gegner zu aufgebenen gezwungen zu sein. Allerdings müssen dazu einige Voraussetzungen erfüllt sein. Man benötigt einige besetzte Zungen im Heimfeld des Gegenspielers. Danach versucht man, einen gegnerischen Stein zu schlagen ohne dabei eigene wichtige Positionen aufzugeben. Das Rückspiel ist eine eher anspruchsvolle Variante und eignet sich nicht für Anfänger.
26. Dezember 2008
Es existieren eine Reihe von grundlegenden Strategien, die man beim Backgammon verfolgen kann. Welche man in gegen welchen Gegner anwendet, ist natürlich immer eine Frage des Einzelfalls.
Das so geannte Running Game ist eine der beliebtesten und nach Ansicht vieler Spieler auch die erfolgversprechendste Strategie. Man verfolgt ganz einfach das Ziel, sich nicht schlagen zu lassen und auch eine Blockade zu vermeiden. Das funktioniert immer dann besonders gut, wenn man gerade am Gewinnen ist.
Die Holding - Strategie besteht darin, eine Zunge möglichst weit auf der Seite des Gegners einzunehmen oder dessen Bar zu besetzen. Das macht es ihm schwerer in sein Heimfeld zu kommen. Von dieser Position aus kann man den Gegner attackieren und seine Steine aus dem Spiel holen. Auch kann man von dort aus mit einem entsprechenden Wurf die Führung übernehmen.
Die Prime - Strategie setzt darauf, möglichst eine Sechser - Prime aufzubauen. Das verhindert, dass der Gegner nach vorne rücken kann. Um selbst zum Ausspiel zu kommen, rückt man mit dieser Mauer einfach langsam vor.
Der so genannte Blitz verfolgt das Ziel, das eigene Heimfeld möglichst rasch dicht zu machen und den Gegner auf der Bar zu fesseln.
Das Rückspiel benötigt zwei besetzte Spitzen im Heimfeld des Gegenspieles, auf denen wenigstens zwei Steine sitzen müssen, damit er sie nicht schlagen kann. Das ist ein gutes Vorgehen, wenn der Gegner im Vorteil ist. Sinnvoll ist die Anwendung dieser Taktik aber erst, wenn man im Rückstand ist; andernfalls baut man sich zusätzliche Schwierigkeiten beim Vorrücken.
26. November 2008
Das Ausspiel unterscheidet sich bei Tricktrack ebenfalls von anderen Backgammon - Varianten. Während es dort meistens an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, kann man hier im Grund jederzeit mit dem Ausspiel beginnen, außer, man sitzt gerade auf der Bar. Man kann allerdings erst einmal nur dann ausspielen, wenn man direkt über die Linie würfelt. Bleiben Augen übrig, kann man nur dann mit einem Stein ausspielen, wenn man außer auf dem letzten Viertel keine Steine mehr im Spiel hat und man dort nicht mehr mit dem Wurf ziehen kann. Das letzte Viertel ist natürlich gleichzeitig das Startfeld des Gegners. Bevor man dort hinein kann, muss eine Situation vorliegen, in der der Gegenspieler dort keine Prime mehr zustande bringen kann. Das ist genau dann der Fall, wenn er keine zwölf Steine mehr in diesem Viertel zur Verfügung hat. Da es bei Tricktrack ja ums Punktesammeln geht, bekommt man auch für das Ausspiel welche gutgeschrieben. Der letzte Stein, den man vom Brett nehmen kann, ist bei einem einfachen Wurf vier, bei einem Pasch, sechs Punkte Wert.Ein Spiel geht über zwölf Partien, beziehungsweise gewinnt der, der als erster zwölf Löcher markieren kann. Auch kann man aus taktischen Erwägungen heraus, eine Partie vorzeitig abbrechen, wenn man glaubt, das der Gegner wesentlich im Vorteil ist. Dazu müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt sein. Es ist nur dann möglich, wenn man wenigstens eine Stein ausgespielt hat und man wenigstens durch positive Punkte ein Loch gewonnen hat. Auch darf der Gegner durch den letzten Wurf keine Punkte machen dürfen. Um eine Partie aufzuheben, muss man dies dem Gegner vorher mitteilen.
14. November 2008
Die Möglichkeiten beim Ticktack Punkte zu sammeln, sind noch lange nicht erschöpft. Tricktrack gilt nicht umsonst als das anspruchsvollste Backgammon - Spiel; bevor man all die Regeln wirklich beherrscht und auch souverän umsetzen kann, wird man einige Zeit üben müssen.Machen wir weiter mit dem so genannte Rückjan. Man erhält sechs Punkte für ihn, wenn man im letzten Viertel eine Prime einrichten kann. Solange die Prime besteht, erhält man die sechs Punkte für jeden weiteren Wurf gutgeschrieben.
Der Belohnungsjan hat ein reichlich kompliziertes System der Punktevergabe. Getrennt wird erst einmal zwischen den beiden Spielhälften. In der ersten erhält man dafür vier Punkte bei einem einfachen Wurf und sechs Punkte bei einem Pasch, wenn man einen Stein des Gegners schlagen kann. Auch hier bekommt man nicht nur dann Punkte, wenn man einen Stein auch tatsächlich schlägt, sondern auch dann, wenn man dies nur theoretisch könnte ohne es wirklich zu tun. In der anderen Spielhälfte bekommt man für einen Belohnungsjan jeweils zwei Punkte weniger.
Der kraftlose Jan wird mit vier beziehungsweise bei einem Pasch mit sechs Punkten gewertet. Sie werden dann vergeben, wenn man zwar einen Stein schlagen könnte, die aber aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist, etwa weil man die eigene Hucke noch nicht besetzt hat. Die Punkte erhält der Gegner, wenn man ihn aus diesem oder einem anderen Grund nicht schlagen kann.
All diese Punkte, die man im Verlauf des Spieles sammelt, markiert man mit dem kleineren Geldstück, das zur Spielausstattung gehört. Gezählt wird an den Zungen der eigenen Brettseite, indem man die Münze auf die jeweilige Spitze legt. Hat man zwölf Punkte erreicht, markiert man ein so genanntes Loch. Ein Loch wird mit der größeren Münze markiert, und zwar ebenfalls an den Zugenspitzen. Ein Durchgang, bis man zwölf Punkte erreicht hat, nennt sich übrigens Partie. Kann man eine solche Partie gewinnen, ohne das der Gegner währenddessen Punkte machen konnte, erhält man gleich zwei Löcher auf einmal.
12. November 2008
Auch Garanguet ist eine Backgammon - Variante, die im Volk entstanden ist, und sich daher durch einfache Regeln und hohe Spielgeschwindigkeit auszeichnet - das Volk musste nun mal Arbeiten, da konnte man sich für ein Spielchen zwischendurch nur begrenzt Zeit nehmen.Hier genügen im Gegensatz zu einem anderen Volks - Backgammon, Tokadielle, fünfzehn Steine für jeden Spieler, jedoch benötigt man hier drei statt der üblichen zwei Würfel. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass dieses Spiel sehr schnell gespielt werden kann, aus den genannten Gründen.
Man beginnt jeweils an der eigenen Brettseite auf der gegenfarbigen Zunge, die dem Rand am nächsten liegt. Der Weg verläuft wiederum am Brettrand entlang, um dann am Ende der eigenen Seite auf die des Gegners zu wechseln. Das Ausspiel entsfällt bei Garanguet. Gewinner ist hier nämlich, wer zuerst alle seine Steine ins letzte Viertel gebracht hat. Die drei verwendeten Würfel haben zur Folge, dass man bei einem normalen Wurf entweder mit einem oder mit bis zu drei Steinen ziehen kann. Jede Augenzahl ist dabei ein separater Zug. Bei einem Pasch darf man wiederum die doppelte Zahl ziehen, und zwar dann, wenn der dritte Würfel weniger Augen zeigt als ein Pasch - Würfel. Zeigt der dritte Würfel also eine höhere Augenzahl, dann zählt der Pasch wie ein normaler Wurf, der jeweils separat mit der jeweiligen Augenzahl einfach gezogen wird. Hat man, was ja bei drei Würfel möglich ist, drei gleiche Würfe, darf man diesen Dreierpasch auch dreifach ziehen. Das bedeutet, dass man maximal bis zu vierundfünfzig Augen ziehen darf. Würfe muss man bevorzugt vollständig nutzen. Auch wenn es taktisch günstiger wäre anders zu ziehen, so muss man der Zugvariante den Vorzug geben, die alle Augen ausnutzt. Hat man mit einem Stein das Heimfeld des Gegners erreicht, müssen diese stehen bleiben. Hat der Gegner auf einer Zunge wenigstens zwei Steine stehen, so kann man diese mit eigenen Steinen nicht betreten. Einzelne Steine dürfen dagegen geschlagen werden. Wird ein Stein geschlagen, so darf man erst dann wieder einen Stein auf dem Brett bewegen, wenn man den geschlagenen Stein wieder ins Spiel gebracht hat.
04. November 2008
Das traditionsreiche Brettspiel Backgammon ist ein Spiel, das ähnlich wie Poker nicht nur vom Glück, sondern ebenfalls in besonderem Maße von Fähigkeit, Talent und Übung abhängig ist. Grob betrachtet kann man Backgammon als eine Art Wettrennen zwischen zwei Spielern bezeichnen, bei dem jeder der beiden Spieler den Versuch startet, so rasch wie machbar seine Spielsteine vom Spielbrett entfernen zu können. Für Backgammon braucht man Geschick und eine ausgewogene Strategie. Es kommt beim Backgammon nicht auf die Kenntnis der Backgammon Spielregeln an, sondern in gleichem Maße auf die Fähigkeit ,die Steine des anderen Spielers zu blockieren oder rauszuschmeißen, damit der Gegner mit den Steinen wieder von Beginn an starten muss. Natürlich muss man sich aber in erster Linie mit den Backgammon Regeln auskennen, bevor man zum ersten Mal eine Partie Backgammon gegen einen Mitspieler wagt. Die Spielsteine werden auf den Feldern beim Backgammon so bewegt, wie man gewürfelt hat. Jeder Würfelwurf eröffnet dem Spieler beim Backgammon Dutzende von Möglichkeiten, seine Spielsteine in einer defensiven oder offensiven Art und Weise auf dem Spielbrett zu bewegen, um die Partie Backgammon zu gewinnen. Der Verdopplungswürfel beim Backgammon bei Spielen, bei denen es um Einsätze geht, wird oftmals dazu benutzt, den Gegner zum Aufgeben zu zwingen und so die Partie Backgammon zu gewinnen. Weitere Tipps und Tricks kann man sich in den zahlreichen Backgammon Foren holen, die man im Internet finden kann - auch in Bezug auf die Unterschiede, die sich beim Backgammon Online im Vergleich zum klassischen Backgammon ergeben .Backgammon ist ein Brettspiel mit einer langen Geschichte. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich beim Backgammon zahlreiche Varianten ergeben. Im Internet gibt es heutzutage mittlerweile unzählige Möglichkeiten, um online Backgammon gegen andere Spieler überall auf der Welt mit Backgammon Software oder in Online Casinos zu spielen.
17. April 2008
Backgammon ist eines der ältesten und abwechslungsreichsten Strategiespiele auf der Welt. Wer keinen Partner für eine gepflegte Runde Backgammon hat, findet Gleichgesinnte auf vielen Plattformen weltweit, um online eine Partie Backgammon zu spielen. Dabei kann man wahlweise gegen menschliche Kontrahenten oder gegen Computergegner zu einer Runde Backgammon antreten. Backgammon ist spannend: Man muss beim Backgammon in kürzester Zeit Entscheidungen fällen, die beim Backgammon den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen können. Daher nun folgend einige Tipps und Tricks zum Backgammon. Der Backgammon Spieler, der diese Backgammon Tipps beherzigt, sollte schnell merken, dass er beim Backgammon besser und besser wird. Einer der wichtigsten Dinge beim Backgammon ist, dass man sein so genanntes Heimfeld schützen sollte. Das Heimfeld besteht beim Backgammon aus den letzten sechs Feldern. Der Spieler, der seine Heimfelder beim Backgammon blockiert, verhindert so, dass sein Gegner beim Backgammon seine geschlagenen Steine wieder ins Spiel bringen kann bzw. macht es ihm schwerer, diese Steine wieder auf das Backgammon Brett zu bringen. Losgelöst von den Heimfeldern bringt es beim Backgammon Vorteile, andere strategisch wichtige Felder in Besitz zu nehmen, wie zum Beispiel den Fünferpunkt des Kontrahenten, im Fachjargon des Backgammon auch als „Der Goldene Punkt” bezeichnet. Aber auch der Vierer-, der Dreier- oder der Barpunkt sind wichtige Felder, deren Besetzen beim Backgammon über Sieg und Niederlage entscheiden können. Der wichtigste Schlüssel zum Sieg bei einer Partie Backgammon ist und bleibt es, alleinstehende Steine des Gegners, die so genannten Blots, aus dem Verkehr zu ziehen, damit der gegnerische Backgammon Spieler mit diesen Steinen wieder von vorne beginnen muss. dürfen. Gelegenheiten zum Schlagen generischer Blots ergeben sich beim Backgammon immer, denn beim Backgammon kann immer man nie immer so ziehen, dass alle Steine abgesichert sind. Jeder eigene Blot stellt beim Backgammon zugleich ein Risiko als auch eine Chance dar: Ein Risiko, weil der Blot vom Gegner geschlagen werden kann, und eine Chance, weil man beim Backgammon entweder durch Decken des alleinstehenden Steines einen neuen Punkt machen kann oder den so genannten Builder gemeinsam mit einem anderen Stein zum Punkten beim Backgammon einsetzen kann. Primär zu Beginn einer Partie Backgammon sind die Chancen dabei meist größer, denn wenn der Blot zu Beginn vom Gegner aus der Partie genommen wird, kann man ihn beim Backgammon meist schnell wieder ins Spiel bringen, weil der Gegner sein Heimfeld noch nicht allzu blockiert hat. Und falls der Kontrahent, mit dem man die Partie Backgammon spielt, den Blot verfehlen sollte, hat man äußerst gute Möglichkeiten, um wichtige Punkte in Besitz zu nehmen. Mehrere Punkte hintereinander in einer Reihe bilden eine Blockade, oder wie man beim Backgammon auch sagt, eine so genannte Prime. Eine Prime kann sich auf bis zu sieben Felder erstrecken, da man beim Backgammon ja insgesamt 15 Steine zur Verfügung hat. Aber bereits eine Prime aus sechs Feldern ist beim Backgammon ein schwer zu überwindendes Hindernis. Ebenso kann eine Vierer oder eine Fünfer-Prime den Gegner beim Backgammon vor arge Schwierigkeiten stellen. Man sollte beim Backgammon auch immer „mitrechnen”: Zu Beginn einer Partie Backgammon sind alle eigenen Steine, ebenso die des Gegenspielers, insgesamt 167 Augen oder (wie man die Augen beim Backgammon nennt) so genannte Pips vom Ziel entfernt. Während der Partie Backgammon verändert sich dieser Wert, so dass man immer einen Überblick hat, wie weit der jeweilige Spieler beim Backgammon vom Ziel entfernt ist. Neben all der Strategie sollte man beim Backgammon eines nicht vergessen, was ebenfalls zu einer erfolgreichen Partie Backgammon dazu gehört: Zum Backgammon gehört immer auch etwas Glück dazu. Trotzdem hat der Spieler beim Backgammon die besseren Chancen, der eine ausgewogene Strategie verfolgt.
17. April 2008
Dort, wo 2 versammelt sind, kann man Backgammon spielen. Man spielt dieses reizvolle Spiel in Slums, in Dörfern, bei den Beduinen. Eigentlich überall wo man sitzen kann und ein Spielbrett aufgeklappt werden kann. Wie bei Volksliedern gibt es auch hier eine Kunstform. Diese wird in Salons und in Turniersälen gespielt. Ein großes Turnier fand zum Beispiel 1964 auf den Bahamas statt. Natürlich von einem Adligen Prinzen organisiert. Ein US Amerikaner wurde bei diesen internationalen Meisterschaften, bei denen 32 Parteien teilnahmen, Meiste. Seit dieser Zeit werden in Kasinos rund um die Erde immer wieder Turniere ausgetragen.
Oft sind Casinos der Ort, an dem diese Meisterschaften ausgetragen werden. Diese bieten übrigens ein prachtvolles Ambiente, wie man zum Beispiel an dem Turnier in Venedig sehen kann. Hier gelten ein wenig andere Regeln, was das Spiel angeht. Ist ja auch logisch, es geht ja zum Teil um erhebliche Preisgelder. Zwingend muss man so zum Beispiel einen Würfelbecher nehmen. Würfeln aus der Hand ist verboten. Oft gelten in den Kasinos Kleiderordnungen.
Auch die Gültigkeit eines Wurfes ist genau definiert. Die Würfel müssen beide glatt auf dem Filz aufliegen, ansonsten ist der Wurf nicht gültig. Weltmeisterschaften gibt es seit 1967. Wechselnd wurde auf den Bahamas oder in Las Vegas gekämpft. Heute ist das Casino von Monte Carlo Schauplatz der Wettkämpfe. Diese finden alle 4 Jahre statt. Es gibt Verbände und Organisationen rund um das Spiel. Das Spiel hat nicht ganz den Ernst und den intellektuellen Ruf von Schach dafür aber durch diese Austragungsorte viel mehr Glamour. Da man derzeit in den Medien immer mehr einen Hang zum Glamour feststellen kann, ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass Backgammon zu einem Massenphänomen werden kann.
01. März 2008
Das Backgammon besteht aus einem meist hölzernen Spielbrett. Auf diesem Spielbrett sind Dreiecke eingezeichnet. 24 Stück gibt es auf diesem Brett. Zwei Spieler, das Spiel ist für 2 Personen ausgerichtet, sitzen sich gegenüber. Jeder Spieler hat also ein eigenes Revier oder eine eigene „BAR“. Hier positioniert er seine Steine, die Steine sind, wie im Schachspiel, entweder Schwarze oder weiße Steine. Jeder Spieler hat 15 Steine zur Verfügung, die er nach der kodierten Form auf seiner Seite aufzubringen hat. Es gibt vier Viertel beim Spielen, zur Rechten des Spielers ist das Home Board, zur Linken das Outer Board. Hier sind alternierend eigene und fremde Steine untergebracht. Im Home Board 5 eigene und 2 fremde, im Outer Board 5 fremde Steine und 3 Eigene.
Die Dreiecker werden auch als Points bezeichnet, die Steine befinden sich auf den Points drauf. Die Zugrichtung ist übrigens nicht vorgegeben bei diesem Spiel, man einigt sich oder man würfelt das aus. Ein Würfel gehört auch noch mit zur Spielausstattung, in Turnieren gibt es auch noch einen Spezialwürfel, den Dopplerwürfel. Ziel des Spieles ist es, alle Spielsteine ins heimische Feld zu bringen. Der Spieler, der dies zuerst geschafft hat, der also keine Steine mehr in fremden Vierteln hat, der hat das Spiel gewonnen. In Turnieren gibt es noch Regeln über die Wertung. Dies gilt auch, wenn man um Geld spielt. Man kann seine Steine um so viele Point weitersetzen, wie der Würfel Augen hat. Da man viele Points zur Verfügung hat, hat man hierbei die Qual der Wahl. Am Anfang des Spielzuges ist Glück mit dabei, jetzt muss man eben überlegen.
Man kann mit einem Würfel, meist wird aber mit 2 Würfeln gespielt. Jede Augenzahl wird mit einem Stein gezogen, man kann allerdings auch mit einem Stein hintereinander ziehen. Man darf nur auf Felder gehen, die nicht schon von mehr als 2 andersfarbigen Feldern bezogen sind. Diese Felder gelten dann als gesperrt. Wenn man auf ein Feld zieht, welches von einem gegnerischen Stein besetzt wurde, dann ist dieser Stein aus dem Spiel zu nehmen. Hier funktioniert das Spiel ähnlich dem Mensch-Ärger-Dich-Nicht. Der Spieler mit einem geschlagenen Stein muss sich um diesen kümmern, er muss ihn wieder ins Spiel hineinwürfeln. Bis er das getan hat, sind andere Spielzüge verboten. Besonders schlecht ist es, wenn mehrere Steine herausgeschlagen wurden. Der Spieler ist dann blockiert, bis alle Steine wieder im Spiel sind. Wenn die 2 Würfel den gleichen Augenwert haben, so bezeichnet man das als einen Pasch, der Wert gilt doppelt. Die Regeln sind zwar einfach aber man kann sie doch verletzen, Deswegen gilt, Schiedsrichter sind zunächst die Spieler an sich. Wenn einer sich über eine Regelwidrigkeit beschwert, so muss der Spieler diesen Zug zurücknehmen. Wenn man aber würfelt, dann gilt der Zug, auch wenn er falsch war, als akzeptiert. Nachhaken gibt es bei diesem Spiel nicht.
Das Doppeln ist eine neue Entwicklung bei diesem Spiel. Wenn ein Spieler der Meinung ist, er könne gewinnen, dann bietet er dem Spieler den Doppler Würfel an. Nimmt der Gegner an, so gilt das Spiel doppelt. Lehnt er ab, so hat er verloren und das Spiel ist zu Ende. Das zwingt den Spieler dazu, die Lage zu beurteilen. Guten Spielern gelingt das, es gibt Faustregeln, wann man annehmen soll und wann nicht. Mindestens bringt diese Regel Spannung ins Spiel
21. Februar 2008