Backgammon online
Wer Backgammon online im Netz spielt, darf sich über jede Menge zusätzlicher Funktionen freuen, die es bei Backgammon als Brettspiel nicht gibt.Dazu gehört zum Beispiel die Anzeige des aktuellen Punktestands. An ihm kann man erkennen, wie stark ein Spieler ist, da er eine Bilanz aller getätigten Spiele darstellt. Darin enthalten sind alle siegreichen Partien und natürlich alle verlorenen.
Dabei gilt, dass ein Spieler umso besser ist, je höher diese Rating ausfällt. So fällt es leicht, einen passenden Online – Backgammon – Gegner zu finden, der der eigenen Spielstärke entspricht. Wer im Netz beim Backgammon zocken will, sucht sich natürlich bevorzugt einen etwas schwächeren Gegenspieler aus. Sein eigenes Spiel verbessert man allerdings dann am besten, wenn man gegen Gegner antritt, die ein etwas höheres Rating haben.
Hilfreich ist die Anzeige der so genannte Pips. Der Begriff bezeichnet, wie viele Zungen noch vor einem liegen, bevor man sein Ausspiel komplett hat. Der Wert bezieht sich dabei auf alle Steine, die noch im Spiel sind. Insgesamt benötigt man, vorbehaltlich geschlagener Steine, die wieder eingespielt werden müssen, einhundertsiebenundsechzig Pips, um mit allen Steinen das Feld zu umrunden und auszuspielen. Der Wert ist hilfreich um festzustellen, wie weit der Gegner vorne liegt. Ob man deshalb schlechtere Siegchancen hat, ist deshalb noch nicht ausgemacht, da es vor allem auf die strategische Platzierung der Spielsteine ankommt.
Ein Online – Backgammon – Spiel verfügt über einen so genannten Timer, der genauso funktioniert wie der beim Schach. Er soll sicher stellen, dass man sich für seine Züge nicht allzu viel Zeit nimmt und jeder Spieler im Ergebnis die selbe Zeit zur Verfügung hatte. So überwacht der Timer, wie lange man für das Würfeln und Ziehen jeweils benötigt. Wer zu langsam ist, dem wird die zu viel benötigte Zeit als Malus angeschrieben. Wer einen bestimmten Zeitrahmen überschreitet, verliert die Partie unabhängig vom Punktestand und den Siegchancen.
Für geübte Spieler lässt sich der Timer auch für eine Schnellspiel einstellen.
22. Dezember 2008
Der Fortschritt hat auch vor Backgammon nicht halt gemacht. Während man heute beinahe jedes Brettspiel auch am Computer spielen kann, gibt es auch für Backgammon verschiedene Varianten, die am PC gespielt werden können. Der große Vorteile dieser Spiele – Software besteht nicht nur darin, dass man nicht auf einen Partner angewiesen ist, wenn man eine Runde Backgammon spielen möchte. Vielmehr kann man mit Hilfe dieser Programme auch mehr oder weniger umfangreiche Analysen des eigenen Spiels einsehen und so strategisch und taktisch dazu lernen. Die Programme, von denen einige als open source sogar kostenlos erhältlich sind, wie etwa GnuBackgammon, können beinahe alles an Informationen liefern, was man sich nur wünschen kann. So kann man etwa die Fehlerrate berechnen lassen, und das nicht nur für die gesamte Partie, sondern für jeden einzelnen Zug. Auch kann die Software eine Einstufung der Spielstärke vornehmen, auflisten, wie viele brauchbare und weniger brauchbare Züge man gemach hat. Die Programme lassen sich auch skalieren, dass heißt zum Beispiel, dass man einstellen kann, viele viele Züge im Voraus analysiert werden sollen.Sehr nützlich ist die Funktion, die es ermöglicht vor einem Zug Vorschläge abzurufen, welcher Zug als nächster vom größten Vorteil wäre. Gleichzeitig erhält man die verschiedenen Zugmöglichkeiten auch noch am Bildschirm als Grafik präsentiert. Das bedeutet, man kann bei jedem einzelnen Zug schnell dazu lernen, was die beste Taktik in der Ausgangssituation wäre; das erspart sehr viel Zeit, um sich zu einem guten Spieler zu entwickeln.
Die Programme sind heute auch mehr, als nur vorprogrammierte Spielregeln. Dank moderner Programmiertechnik können auch die Programme lernen. Daher ist der Computer heute den meisten menschlichen Spielern bereits überlegen. Schließlich kann er beliebig viele Züge im Voraus berechnen und alle Möglichkeiten seines Gegners berücksichtigen. Das ist einem Menschen in dieser Komplexität und vor allem in dieser Geschwindigkeit gar nicht möglich. Eine besseren Coach kann man sich daher gar nicht wünschen, wenn man sein Backgammon – Spiel verbessern will. Dabei kann man dem Programm mitteilen, wie stark es spielen soll. Das ermöglicht Erfolgserlebnisse und man kann sich langsam in seinem Spiel verbessern. Auch historische Partien kann man mit dem Computer analysieren, da man jede Spielkonstellation blitzschnell am Bildschirm darstellen kann. Somit kann man auch aus vergangenen Partien noch eine Lernerfolg erzielen.
20. November 2008
Wie man am Umfang der Regeln und Finessen von Tricktrack deutlich erkennen kann, ist diese Backgammon – Variante deutlich anspruchsvoller als alle anderen Backgammon – Spiele. Es gibt daher auch noch mehr taktisches Wissen zu erwerben, dass die Chancen auf eine Sieg deutlich erhöhen kann.
Ein einfaches aber wirksames Mittel, um dem Gegner im wahrsten Sinne des Wortes Steine in den Weg zu legen, sind bereits kurze Primes, also geschlossene Reihen von zwei oder drei Zungen. Wirksam sind sie deshalb, weil die Tricktrack – Regeln verlangen, dass die kleinere gewürfelte Augenzahl zuerst gezogen werden muss. Das bringt jedenfalls wenigstens einige Punkte für einen kraftlosen Jan, selbst wenn der Gegenspieler trotzdem seine Augen anderweitig ziehen kann.
Da ja einige Möglichkeiten bestehen, wie man den Gegner dazu bringen kann für einen selbst Punkte zu sammeln, ergeben sich aus dieser Besonderheit einige taktische Vorzüge, die man nutzen sollte. Solange der Gegner nämlich Punkte abgeben muss, kann er laut Regeln die Partie nicht aufheben, um sich vor einer Niederlage zu retten.
Auch geringe Chancen gilt es zu nutzen, so zum Beispiel sollte man nicht vorschnell darauf verzichten, eventuell einen kleinen Jan zu erringen. Das ist nicht nur für das eigenen Punktekonto vorteilhaft, sondern kann auch die Grundlage für einen großen Jan sein. Darüber hinaus hindert man dadurch den Gegner daran, allzu schnell den ersten Stein auszuspielen, womit er wiederum daran gehindert ist, die Partie aufzuheben.
Ein wichtiges taktisches Zwischenziel ist es zweifellos, das Travisband zu nehmen. Das behindert den Gegner ganz erheblich daran, Punkte zu machen. Der Gegner versucht natürlich all das ebenfalls zu erreichen. Daher muss man ihm möglichst immer einen Schritt voraus sein. Konkret bedeutet dies, sein zweites Viertel gut zu bewachen. Das geht am einfachsten, indem man dort frühzeitig eine Prime aufbaut.
Eine grundsätzlich andere taktische Vorgehensweise besteht darin, auf einen großen Jan hin zu spielen. Das geht solange ohne großes Risiko, bis der Gegner seine Hucke besetzt hat.
Es wird einige Züge dauern, bevor man erkennt was der Gegner plant und welche Strategie er verfolgt. Um sich möglichst viele Optionen offen zu halten, empfiehlt es sich möglichst rasch viele Steine ins Spiel zu bringen. Aufpassen muss man allerdings dann, wenn man seine ersten Zungen geräumt hat, nachdem alle Steine eingespielt sind. Wenn der Gegner jetzt einen Stein schlägt und gleichzeitig die ersten Zungen besetzt, wird man es schwer haben, diese wieder ins Spiel zu bringen.
Da Tricktrack über zwölf Partien gespielt wird, ist auch ein Durchgang keine Katastrophe, in dem man zurück liegt. Das kann sich im Laufe des restlichen Spiels schnell wieder ausgleichen.
18. November 2008