Backgammon – so geht’s
15.Oktober 2008
Ein Spiel vom Alter des Backgammon hat Charakter und widersetzt sich in mancher Beziehung einer verbindlichen Regelung. So sind beispielsweise die Spielsteine mal schwarz und weiß, mal gelb und rot oder in ganz anderen Farben. Auch die Bretter sind nicht einheitlich gefärbt. Einige sind einfarbig, andere sind in den Farben der Spielsteine gestaltet, manchmal ist die Farbgebung auch ganz willkürlich. Das gleiche gilt für die Kennzeichnung der Zungen. Einmal werden sie von Eins bis Vierundzwanzig durchnummeriert, ein anderes mal von Eins bis Zwölf, einmal beginnt die Nummerierung links, einmal rechts.Backgammon ist möglicherweise deshalb so populär, weil sich durch die Besonderheiten der Startaufstellung bereits nach wenigen Würfen ein aktives Spielgeschehen entwickelt. Die fünfzehn Steine einer jeden Partie werden sozusagen derart aufgestellt, als hätten man bereist ein Drittel des Spiels hinter sich gebracht. Um Unsicherheiten beim Aufbau der Startaufstellung zu vermeiden, kann man nach folgender Regel vorgehen: Weiß zieht über das weiße Feld hinaus, Schwarz zieht über das schwarze Feld hinaus.
Das bedeutet, da das Brett stets so zwischen den Spielern liegt, dass die beiden weißen Randzungen an der Brettkante eines jeden Spielers nach rechts weisen, dass man, falls man im Verlauf des Spieles die Farben der Spielsteine tauscht, mal von rechts und mal von links übers Brett zieht. Jeder Spieler setzt also zwei Steine auf sein ursprüngliches Startfeld. Jeweils fünf Steine legt man auf seinen Mittelpunkt und fünf weitere Steine kommen auf die sechste Zunge des Heimatfeldes. Die restlichen drei Steine plaziert man auf einer Zunge vor seinem Barpunkt.
Beim Backgammon geht es darum, dass man möglichst rasch seine eigenen Steine ins Heimfeld zieht und, wenn man dort angekommen ist, diese aus dem Spiel würfelt. Dabei versuchen die Spieler während des Spiels, Ihren Gegner zu behindern und zu schlagen. Wer zuerst seine Steine vom Brett hat, ist der Sieger.
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