Tricktrack – so spielt man aus
14.November 2008
Das Ausspiel unterscheidet sich bei Tricktrack ebenfalls von anderen Backgammon – Varianten. Während es dort meistens an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, kann man hier im Grund jederzeit mit dem Ausspiel beginnen, außer, man sitzt gerade auf der Bar. Man kann allerdings erst einmal nur dann ausspielen, wenn man direkt über die Linie würfelt. Bleiben Augen übrig, kann man nur dann mit einem Stein ausspielen, wenn man außer auf dem letzten Viertel keine Steine mehr im Spiel hat und man dort nicht mehr mit dem Wurf ziehen kann. Das letzte Viertel ist natürlich gleichzeitig das Startfeld des Gegners. Bevor man dort hinein kann, muss eine Situation vorliegen, in der der Gegenspieler dort keine Prime mehr zustande bringen kann. Das ist genau dann der Fall, wenn er keine zwölf Steine mehr in diesem Viertel zur Verfügung hat. Da es bei Tricktrack ja ums Punktesammeln geht, bekommt man auch für das Ausspiel welche gutgeschrieben. Der letzte Stein, den man vom Brett nehmen kann, ist bei einem einfachen Wurf vier, bei einem Pasch, sechs Punkte Wert.Ein Spiel geht über zwölf Partien, beziehungsweise gewinnt der, der als erster zwölf Löcher markieren kann. Auch kann man aus taktischen Erwägungen heraus, eine Partie vorzeitig abbrechen, wenn man glaubt, das der Gegner wesentlich im Vorteil ist. Dazu müssen allerdings einige Bedingungen erfüllt sein. Es ist nur dann möglich, wenn man wenigstens eine Stein ausgespielt hat und man wenigstens durch positive Punkte ein Loch gewonnen hat. Auch darf der Gegner durch den letzten Wurf keine Punkte machen dürfen. Um eine Partie aufzuheben, muss man dies dem Gegner vorher mitteilen.
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