Die Backgammon – Blockadetechnik
19.Januar 2009
Eine weitere grundsätzliche strategische Möglichkeit, dem Gegner beim Backgammon das Siegen schwer zu machen, besteht darin, ihn gezielt zu blockieren. Um ihn möglichst lange aufzuhalten und ihm das Vorrücken zu erschweren, sollte diese Blockade möglichst hoch sein. Als wirksam kann sich bereits eine Reihe aus vier Steinen erweisen, je länger die Blockade ist, desto wirkungsvoller ist sie natürlich. Ideal sind fünf oder gar sechs in Folge besetzte Zungen. Gelingt es, einen Block aus sechs Steinen zu bauen, ist der Gegner erst einmal hoffnungslos eingesperrt. Solange man diese Blockade nicht selbst wieder auflöst, kann er diese nicht überwinden. Um diese Strategie umzusetzen, benötigt man früh Helfer auf den relevanten Positionen. Die beiden zurück gebliebenen Spielsteine zieht man erst später nach vorne. Die Blockadetechnik ist etwas für geübte Spieler, die sicher mit den Finessen des Backgammon umgehen können.Zusammengefasst funktioniert eine gelungene Blockade wie folgt. Zuerst muss man Helfer auf Blots ziehen. Idealerweise erobert man die Positionen fünf, vier und die Bar. Mit Hilfe einer Prime wird der Gegenspiele in eine so genannte Crunch – Stellung gezwungen. Den Mittelpunkt sollte man dabei so lange halten wie nur möglich. Bei der Blockade ist das richtige Timing ein entscheidender Faktor, weshalb diese Strategie nur für geübte Spieler geeignet ist. Wird man selbst blockiert, sollte man versuchen eine Anker zu errichten.
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