Pips zählen für den Sieg
Der so genannte Pipcount ist ein Instrument, an Hand dessen man beim Backgammon ermitteln kann, wie viele Augen man noch braucht, um alle Steine auszuspielen um zu gewinnen. Seine Pips sollte man möglichst schon in einer frühen Spielphase im Auge behalten und immer auf möglichst aktuellem Stand sein. Man benötigt diese Information zum Beispiel, um eine Cubeentscheidung zu treffen. Genauso muss man seine Pips kennen und die eigene und gegnerischen Postion bewerten können, um über ein Take oder Pass zu entscheiden. Kennt man seinen Pipcount nicht, ist man grundsätzlich gegenüber dem Gegner im Nachteil. Wer beim Backgammon irgendwann ein guter Spieler werden will, sollte sich frühzeitig darin üben, seinen Pipcount zu ermitteln. Wer online Backgammon spielt hat es dabei einfach, da die meisten Backgammon – Programme automatisch stets den Pipcount errechnen und dem Spieler anzeigen. Zumindest kann man diese Information als Option abrufen, sofern sie nicht ohnehin ständig angezeigt wird.Wer Backgammon klassisch auf einem Spielbrett spielt, muss sich selbst der Mühe unterziehen, den aktuellen Pipcount zu errechnen. Hier ist Übung gefragt, denn einmal wartet der Gegner gewiss nicht gerne, bis man lange Berechnungen angestellt hat; läuft gar eine Uhr mit, hat man ohnehin nur wenig Zeit, um langwierige Überlegungen anzustellen. Wer den Wert nur schätzt, der trifft womöglich eine falsche taktische Entscheidung, die zu einer Niederlage führt.
Den Pipcount kann man im Grund mit einer simplen Methode herausfinden. Man muss nur die Steine zählen, die sich auf jeweils einer Position befinden und sich dazu merken, wie viele Augen man von dort aus benötigt, um Auszuspielen.
Auf jeden Fall benötigt man dazu jede Menge Übung, wenn man schnell und sicher den Pipcount ermitteln will. Es existieren zahlreiche Methoden, wie man genau vorgehen kann. Welche man sich davon aneignet, ist Geschmackssache.
jetzt kommentieren? 31. Januar 2009
