Tagesarchiv für den 11. Januar 2009

Backgame – Rettung beim Rückstand

Die Backgammon – Strategie Backgame eignet sich besonders dann, wenn man in einer Backgammon – Partie deutlich im Rückstand ist und alles daran setzen muss, um noch eine Chance auf einen Sieg zu haben. Backgame ist keine Strategie die man von Anfang an verfolgen sollte, vielmehr ist sie sozusagen die Rettung in letzter Minute, wenn man ohnehin nicht mehr viel zu verlieren hat. Oft kommt es dann zu einem Backgame, wenn man die Strategie Angriff versiebt hat und nun noch retten muss, was zu retten ist. Trotz allem zielt ein Backgame darauf ab, im Zweifel die Partie noch gewinnen zu können. Verliert man trotz der Anwendung dieser Notfalltaktik, hilft sie doch mitunter wenigstens ein Gammon zu vermeiden.Bevor man ein Backgame spielt, sollte man einige wichtige Hinweis nicht ignorieren. Der wichtigste Tipp wurde schon gegeben, nämlich das Backgame nur dann zu machen, wenn es keine andere Chance mehr gibt, die Partie noch irgendwie zu retten. Man benötigt dazu wenigstens fünf Spielsteine und zwei Anker, die man damit besetzt. Sie sollte nicht allzu weit auseinander liegen. Außerdem braucht man noch ausreichend Läufer, die weit hinten im Spielfeld stehen. Das eigene Heimfeld sollte noch möglichst wenig entwickelt sein. Bei einem Backgame sollte man keinesfalls Blots schlagen. Dies soll vielmehr der Gegner erledigen. Man muss ihn dazu bringen, eigene Blots anzugreifen. Man sollte möglichst alle Reserven in Läufer umwandeln.

Es kommt beim Backgame auch auf das richtige Timing an. So muss die zu errichtende Blockade genau dann fertig sein, wenn man den Gegner dazu gebracht hat sein Ausspiel zu unterbrechen, um Blots zu schlagen. Dabei sollte man auch Reserven einplanen, falls es beim ersten Versuch nicht sofort klappt. Sollte sich ein Backgammon abzeichnen, erhöht man seine Möglichkeiten, indem man seine Läufer aufteilt.

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