Monatsarchiv für Oktober, 2008
Eine weitere türkische Backgammon – Variante nennt sich Esir. Das Wort bedeutet soviel wie gefangen. Das Spiel erfordert besondere Aufmerksamkeit vom Spieler, da es eine hohe Dynamik aufweist.Das liegt an einer ganz besonderen Regel, die Esir von anderen Backgammon – Spielen abhebt. Auch bei diesem Spiel darf man gegnerische Steine nicht schlagen, aber trotzdem kann ein Stein in Gefahr geraten, wenn er alleine auf einer Zunge steht. Kann der Gegner diese Zungen nämlich erreichen, so darf er sie auch mit seinem Stein betreten und sich über den dort schon platzierten Stein stellen. Das bedeutet, dass der unten liegende Stein nunmehr gefangen ist. Das bleibt er solange, wie der gegnerische Stein auf dieser Zunge bleibt. Erst wenn er weiter zieht, kann auch der bislang gefangene Stein wieder bewegt werden. Gefangen nehmen darf man jedoch nur einzeln stehende Steine. Auch auf Zungen, auf denen man selbst eine Stein gefangen hält, darf der Gegner nicht ziehen. Dies soll verhindern, dass das Spiel durch mehrere Gefangennahmen ins Stocken gerät.
Gestartet wird Esir aus dem Heimfeld und von dort auf der ersten Zunge. Die Startaufstellung verlangt, dass man seine fünfzehn Steine in einer Fünferkolonne übereinander schichtet. Von dort aus zieht man an der eigenen Brettseite entlang, um dann auf die Seite des Gegners zu wechseln. Im letzten Viertel sammelt man seine Steine. Das Ausspiel verläuft auch bei Esir wie gewohnt. Auch die Würfelregeln sind wie bei der bekannten Backgammon – Variante. Es zählt ein einfacher Wurf auch einfach, ein Pasch wird doppelt gezogen. Man darf schon von Beginn an mit einem Stein weiter ziehen, auch wenn man noch nicht alle Steine eingespielt hat.
Damit der Gegner wenig Chance auf eine Gefangennahme hat, sollte man seine Steine im ersten Viertel zusammenhalten. Der Gegner kann mit einem hohen Pasch nämlich das Heimfeld mit einem Zug erreichen, wenn es ungünstig läuft. Gelingt ihm dann dort eine Gefangennahme, wird er diese nicht so schnell wieder auflösen. Wurde ein eigener Stein festgesetzt, sollte man ein gleiches beim Gegner versuchen. Damit schafft man Verhandlungspotential, um seinen eigenen Stein wieder frei zu bekommen.
31. Oktober 2008
Ismir-Tavla heißt eine türkische Backgammon – Variante, so nennen es jedenfalls die Bewohner der Stadt Ismir, was soviel bedeutet wie „Stadt der Rosen”. Im Rest der Türkei wird das Spiel Gülbahar genannt. Es ist ein weiteres Backgammonspiel, das sich bis heute im Mittelmeerraum erhalten hat.Hier unterscheidet sich schon die Startaufstellung von dem uns bekannten Backgammon. Jeder Spieler spielt nämlich auf seiner Seite jeweils auf der schwarzen Zunge seine Steine. Das hat zur Folge, dass es keine Überkreuzungen auf dem Weg gibt, sondern man wandert jeweils quasi gemeinsam um das Spielbrett und passiert jeweils den Start des Gegners und umgekehrt. In diesem Spiel werden keine Steine geschlagen. Das hört sich erst einmal vorteilhaft an, eröffnet aber eine taktische Möglichkeit, die dem Gegner schwer zu schaffen machen kann. Ganz leicht kann man nämlich mit einem Stein eine Zunge blockieren. Damit das Spiel nicht schon kurz nach Beginn zum Erliegen kommt, helfen zwei weitere Regeln den Spielfluss zu erhalten. Zuerst muss man nämlich zum Beginn einen Stein ins Heimfeld bringen. Ansonsten darf man keine weiteren Steine einspielen. Außerdem darf man in seinem Heimfeld nicht alle Zungen blockieren, sondern man muss wenigsten eine frei lassen. Ist der erste Spielzug getan, kann man sich aussuchen ob man lieber ziehen will oder ob man es vorzieht, weitere Steine ins Spiel zu würfeln. Die Würfelregeln sind im Grund wie gewohnt. Normale Würfe werden ohne Besonderheit gezogen, einen Pasch darf man zweimal ziehen. Gezogen werden muss auf jeden Fall, zuerst die höhere Augenzahl. Das Ausspiel kann erst dann beginnen, wenn man mit allen Spielsteinen im Heimfeld steht. Hier gilt, das man zuerst ausspielen muss. Wenn man das nicht mit einem glatten Wurf kann, darf man innerhalb des Heimfeldes ziehen. Gelingt auch das nicht, darf man Augen verfallen lassen.
Die bevorzugte Taktik, um bei diesem Spiel die Chancen zu erhöhen, besteht darin, möglichst sechs Steine in einer Linie auf der eigenen Seite zu setzen. Gelingt dies, ist der Sieg schon fast in Reichweite. Da der Gegner natürlich ein gleiches versucht, sollte man versuchen ihn dabei zu stören, indem man rasch wenigstens zwei Steine in sein Heimfeld spielt, um eine geschlossene Linie bei ihm zu verhindern.
29. Oktober 2008
Die Ländern am Mittelmeer, in denen auch heute noch Backgammon gespielt wird, entsprechen in etwa heute noch der Ausdehnung des untergegangenen Osmanischen Reiches. Dort heißt Backgammon jedoch nicht Backgammon, sondern Tavla, Tawula oder Tabli, ganz abhängig davon in welchem heutigen Land man sich gerade befindet. Die Spielausrüstung ist jedoch die gleiche wie in Europa.Hep-Yek ist die türkische Variante des Backgammon. Das Wort hat in etwa die Bedeutung von „alles auf einmal”. Das deutet schon darauf hin, was dieses Spiel ausmacht.
Zuerst einmal stellt man seine Steine genau so auf, wie man es von unserem Backgammon her kennt. Auch die Art und Weise wie man zieht oder würfelt ist ganz ähnlich wie bei uns. Man kann einzelne Steine schlagen und auch wieder ins Spiel bringen. Der große Unterschied liegt im Endspiel, nämlich wie man seine Steine vom Brett bekommt um zu siegen. Auch hier erst wieder eine Ähnlichkeit, nämlich die Sammlung aller Spielsteine im Heimfeld. Jetzt jedoch kann man nur dann einen Stein auswürfeln, wenn man die exakte erforderliche Augenzahl würfelt. Gelingt dies mit einem Wurf nicht und kann man auch nicht innerhalb des Schlussfeldes ziehen, darf der Gegner den Zug verwenden. Kann auch er nicht, darf man ohne glatten Wurf den jeweils letzten Stein ausspielen und kann auf die nicht in Anspruch genommen Würfelaugen verzichten.
Ein weiterer großer Unterschied besteht in der Behandlung von einem Pasch. Bei jedem Pasch darf man die Augen jeweils zweimal ziehen und im Anschluss mit dem nächst kleineren Pasch das ganze noch einmal. Das geht so fort bis zum kleinsten Pasch, solange man in der Lage ist, die Züge auch auszuführen. Kann man dies nicht, darf wiederum der Gegner dort weitermachen, wo man selbst es nicht mehr konnte. Ist beim ihm ein Hindernis aufgetaucht, dass ihn am Ziehen hindert, darf man wiederum selbst weitermachen, wo er nicht mehr konnte. Könnten beide nicht, verfallen die Würfe.
Im übrigen gehen auch normale Würfe dann zum Gegenspieler über, wenn man sie nicht ziehen kann.
28. Oktober 2008
Acey-Deucy ist angeblich bei der Kriegsmarine der USA entstanden, während die Schiffe im Mittelmeer unterwegs waren. Es ähnelt sehr einer vereinfachten Form des Original – Backgammons, auch Puff-Spiel genannt. Der große Unterschied zum Original liegt in der Art und Weise, wie man seine Spielsteine einspielt.Man benötigt wie immer ein Backgammonbrett, außerdem für jeden Spieler fünfzehn Steine und wiederum zwei Würfel.
Es gibt bei Acey-Deucy keine Startaufstellung. Vielmehr werden die Steine eingespielt und zwar jeweils auf der Seite des jeweiligen Spielers. Der Spieler mit Schwarz beginnt an der Seite mit der weißen Zunge, der andere entsprechend auf der mit der schwarzen. Man zieht mit den Steinen am Brettrand. Erreicht man das Ende des eigenen Randes, spielt man seine Steine über die Seite des Gegners aus. Die Würfelregeln und die Züge entsprechen denen des Original-Backgammon. Ein normaler Wurf wird auch so gezogen, ein Pasch gestattet und verpflichtet zum doppelten Ziehen. Auch hier muss man die höhere Würfelzahl zuerst ziehen. Auch die Zugregeln sind ansonsten gleich. Der Gewinner ist wiederum der, der seine Steine als Erster wieder vom Brett gespielt hat.
Acey-Deucy unterscheidet sich vom Original unter anderem dadurch, dass man bereits ziehen darf, bevor man alle Steine eingespielt hat. Das erlaubt eine taktische Raffinesse, mit der man einen vermeintlich im Vorteil befindlichen Gegner aufhalten kann. Spielt man nämlich nur vierzehn Steine ein, und hält den letzten heimlich zurück, so dass der Gegner ihn nicht wahrnimmt, hat man einen so genannten Clammy in der Hand. Mit diesem Clammy kann man einem Gegner, der im Spiel schon weit fortgeschritten ist, sozusagen im Handstreich zwei Blots nehmen. Bevor man ihn einsetzen kann, muss man allerdings erst geschlagene Steine wieder ins Spiel würfeln.
Ein weiterer Unterschied ist eine besondere Wurfkombination, nämlich die aus Eins und Zwei. Diese Kombination ist auch der Namensgeber des Spiels, da Acey-Deucy genau diese Bedeutung hat. Hat man eine solchen Wurf, zieht man ihn zuerst und dreht danach die Würfel um und rückt die jetzt zu sehenden Zahlen. Es geht aber noch weiter. Nach diesem Zug darf man sich einen Pasch zurecht legen und diesen nach den Regeln ziehen. Und jetzt, um die Sache abzuschließen, darf man nochmals würfeln.
27. Oktober 2008
Das so genannte Puffspiel ist das eigentliche Original des Backgammon wie es in Deutschland und angrenzenden Gebieten bekannt geworden ist. Woher der Name kommt, ist nicht ganz geklärt. Puff könnte ein altes Wort für Pasch sein, es könnte aber auch im Sinne von zusammen stoßen gemeint sein. Vom Puffspiel gibt es zwei Varianten, wobei die längere von beiden das eigentliche Original darstellt.Dazu braucht man ein Backgammon-Brett, für jeden Spieler fünfzehn Steine und zwei Würfel. Das Puffspiel unterscheidet sich von anderen Backgammonspielen dadurch, das beide Spieler den gleichen Weg machen. Also starten beide von der selben Seite des Spielbrettes, umrunden es und spielen auf der selben Seite ihre Steine aus. Das ist also wie beim römischen Tabalugaspiel, wobei hier natürlich keine Armeen aufeinander treffen, sondern es um einen Wettstreit geht. Wer als erster alle Steine vom Brett gespielt hat, ist der Gewinner der Partie.
Man beginnt, indem beide Spieler würfeln, und zwar nur mit einem Würfel. Der Spieler mit der höheren Augenzahl darf anfangen. Bei Gleichstand wird die Prozedur wiederholt, bis eine Entscheidung gefallen ist. Dieser Wurf zu Beginn ist der so genannte Generalpasch, der für den Rest des Spielers Gültigkeit behält.
Der Sieger des Startwurfs würfelt nun mit beiden Würfeln, um die Start, -und Zielkante des Brettes zu bestimmen. Dies geschieht, indem er zwei Steine einspielt. Der erste Zug muss mit zwei Steinen erfolgen, alle weiteren können auch mit einem Stein gezogen werden. Allerdings darf man die Augenzahl auch hier nicht addieren, sondern muss die geworfenen Augen nacheinander ziehen, wenn auch mit einem Stein. Auch muss man zuerst die kleinere Augenzahl setzten. Kann man dies nicht, verfällt der gesamte Wurf. Sind noch nicht alle Steine im Spiel, darf man keinen gegnerischen Stein schlagen. Aber man darf auch erst mit einem bereits gesetzten Stein ziehen, wenn man alle seine Steine auf dem Brett hat.
Wichtig ist beim Puff der Pasch. Der erste geworfene Pasch hat keine Besonderheit, er wird wie ein ganz normaler Wurf gezogen. Der zweite jedoch schon, bringt Dynamik ins Spiel. Man darf jede Augenzahl zweimal ziehen. Danach dreht man die Würfel um und zieht mit diesen Augen wiederum je zweimal. Kann man nicht alle Augen ziehen, darf man die Würfel auch nicht umdrehen. Die nicht gezogenen Augen darf dann der Gegner ziehen. Ist ihm dies auch möglich, darf er die Würfel drehen. Der Gegner erhält nur dann die Augen des anderen Spielers, wenn er die Oberseite der Würfe nicht setzen konnte. Gelingt dies bei der Rückseite nicht, verfallen die Augen. Konnte man alle Augen ziehen, sowohl die oberen als auch die unteren, darf man nochmals würfeln.
Wirft man den erwähnten Generalpasch, dann wird dieser nach den Regeln eines normalen Pasches gezogen. Kann man dies nicht, darf der Gegner die Augen verwerten.
24. Oktober 2008
Der Dopplerwürfel als zusätzliches Element, ein Backgammon-Spiel noch interessanter zu machen, wurde bereits vorgestellt. Damit ist dessen Potential jedoch noch längst nicht erschöpft.Ob man ihn denn nun dreht oder nicht, das hängt davon ab, was man beim Spiel riskieren will. Je nach Naturell sind da manche eher zurückhaltend und trauen sich nicht einmal dann den Einsatz zu erhöhen, wenn ihre Chancen gut stehen. Genau für solche Konstellationen gibt es erweiterte Regeln, die zum Beispiel besagen, dass ein Spiel nur dann gültig ist, wenn der Würfel gedreht wurde. Man nennt dies die so genannte Jacoby-Regel.
Aber es gibt noch mehr Varianten, die weitere Verschärfungen und damit noch mehr Spannung ins Spiel bringen. Man kann vereinbaren, dass kein Mitspieler mehr als fünf Steine zur gleichen Zeit auf einer Zunge stehen haben darf. Das ist vor allem dann relevant, wenn man gegen eine Prime spielen muss, da man nun darum fürchten muss, dass man einen gewünschten Zug nicht ausführen kann.
Das wiederum war Anlass, sich eine Regelerweiterung auszudenken, die verhindern soll, dass Würfe nicht aufgeführt werden können. Sie besagt, dass für einen Spieler nicht ausführbare Würfe seinem Gegenspieler zugute kommen.
Snake nennt sich eine Variante, die man als Revanche spielen kann. Der Gewinner der vorherigen Partie spielt seine fünfzehn Steine in das gegnerische Heimfeld. Erst nachdem der fünfzehnte Stein dort angelangt ist, darf er mit seinen Steinen dieses Heimfeld wieder verlassen. Der vorher unterlegene Spieler beginnt dagegen wie immer.
Die so genannte ff-Variante funktioniert folgendermaßen. Man setzt sich in der Hoffnung seine Chancen zu verbessern erst einmal einem Risiko aus, indem man selbst auf die Bar spielt. Dazu muss man allerdings erst einen eigenen Stein direkt aus dem Heimfeld spielen können. Diesen setzt man dann auf die Bar. Diese Variante gilt von Spielbeginn an, jedoch nur, bis man jeweils ganz normal ausspielen kann.
Die libanesische Variante des Ausspiels erfordert, das man nur solche Würfe für das Ausspiel verwenden darf, die man nicht ins Heimfeld ziehen kann. Dadurch wird das Ausspiel verzögert und der Gegner hat länger die Möglichkeit, das Blatt zu seinen Gunsten zu wenden.
23. Oktober 2008
Die heutige Beliebtheit von Backgammon hat auch mit einer Erfindung zu tun, die Anfang des letzten Jahrhunderts in den USA gemacht wurde. Leidenschaftliche Spiele erfanden den so genannten Dopplerwürfel. Dieser Würfel unterscheidet sich zwar von der Form her nicht von einem gewöhnlichen Würfel, aber seine Augen haben eine Besonderheit. Es wird nicht einfach von eins bis sechs durch gezählt, sondern jede folgende Würfelseite potenziert den nächst kleineren Wert. Da die Zählung mit der Zwei beginnt, hat die letzte Seite demnach vierundsechzig Augen. Dieser Würfel ist besonders für solche Spieler eine Bereicherung, die gerne mit hohem Einsatz spielen, um noch mehr Spannung in die Partie zu bringen. Kommt der Dopplerwürfel zum Einsatz, beginnt der Spieler zwar mit bescheidenem Einsatz, den er aber je nach Spielverlauf deutlich aufstocken kann. Das funktioniert so: am Anfang wird der Würfel neben das Backgammonbrett gelegt, wobei die Seite mit vierundsechzig Augen nach oben weist. Wer von den Spielern meint, seine Chancen hätten sich im Verlauf der Partie verbessert, kann seinem Gegenüber anbieten, den Einsatz zu verdoppeln. Um dies zu signalisieren, wird der Dopplerwürfel so gedreht, dass der kleinste Wert, die Zwei, nach oben weist. Der Spieler, der den Einsatz erhöhen will, nimmt den Würfel dabei auf seine Brettseite. Der Gegner kann nun folgendes tun. Entweder er ergibt sich, wenn er meint keine Chance zu haben. Oder er lässt sich auf die Sache ein. Hält er seine Position ebenfalls für siegversprechend, kann er selbst den Einsatz nochmals erhöhen, indem er dazu auffordert, den Würfel weiter zu drehen. Das bedeutet, dass nunmehr der vierfache Einsatz im Spiel ist. Der Gegner kann, wenn das Spiel für ihn gut verläuft, den Würfel seinerseits auf seine Brettseite holen und den Einsatz wiederum erhöhen. Nun hat der andere Spieler die Wahlmöglichkeiten, die eben beschrieben wurden. Erhöhen kann immer nur der Spieler, auf dessen Seite der Würfel gerade nicht liegt.
22. Oktober 2008
Hat man schließlich alle Steine ins eigene Heimfeld gebracht, beginnt man mit dem Ausspiel. Das Ausspiel ist keinesfalls nur ein simples Hinauswürfeln, sondern unterliegt ebenfalls taktischen Notwendigkeiten. Es gibt zwei Arten von Ausspiel, einmal das Ausspiel mit Opposition und einmal das ohne. Das bedeutet: Entweder es gibt ein Ausspiel mit gegnerischen Steinen im Heimfeld oder eben nicht. Beim Ausspiel ohne Opposition sollte man jeden möglichen Zug dazu verwenden, Steine vom Brett zu spielen. Züge, die dazu nicht geeignet sind, verwendet man am Besten dazu, freigewordene Zungen im Heimfeld erneut zu besetzen. Von dort aus kann man dann wieder problemlos ausspielen.Das Ausspiel mit Opposition gestaltet sich etwas komplizierter. Man sollte sofern möglich verhindern, das ein Blot entsteht. Dies wäre nämlich die einzige Möglichkeit des Gegenspielers, nicht ganz so haushoch zu verlieren. Es empfiehlt sich also, auf Sicherheit zu spielen. Auf dem letzten Punkt sollte nach Möglichkeit eine gerade Anzahl von Steinen platziert sein. Andernfalls könnte ein ein hoher Pasch die eigenen Stellung zerstören. Die hinteren Zungen sollte man jetzt so schnell wie möglich auflösen, um Lücken in der eigenen Stellung zu vermeiden. Dies ist jetzt wichtiger als das Ausspiel selbst. Die Zungen sollte man dabei von hinten nach vorne auflösen und dabei immer auf eine Besetzung achten, auf die oben schon hingewiesen wurde, nämlich mit jeweils seiner geraden Anzahl von Steinen.
21. Oktober 2008
Ein wichtiger taktischer Begriff des Backgammon stammt aus der US-Szene, und zwar da so genannte Timing. Damit ist die Fähigkeit des Spielers gemeint, Züge auszuführen, ohne das er dabei wichtige Punkte aufgeben muss. Dazu benötigt man ausreichend aktive Helfer. Aber auch das beste Timing endet irgendwann. Dann sollte man in der Regel, den nächsten Zug slotten. Damit ist gemeint, dass man ganz bewusst ein Risiko eingeht, einen Punkt aufzugeben und zwei Blots auf strategisch wichtige Zungen zu setzen. Dabei hofft der Spieler, das aus den Blots im nächsten Zug wieder sichere Punkte werden. Auch das Timing des Gegners sollte man gut beobachten, denn manchmal erweist man ihm einen Gefallen damit, wenn man einen zum Abschuss frei gegebenen Blot schlägt. Denn solagen dieser Stein liegen bleibt, kann der Gegner sein Timing nicht verändern, während sich dagegen der eigenen Handlungsspielraum verengt. Der Wert der gegenerischen Stellung erhöht sich also ohne dessen Zutun. Lässt man sich aus Slotten ein, muss man also auch die Chancen des Gegners bedenken, die eigenen Blots zu schlagen. Als Faustregel gilt dabei, dass je näher oder je ferner die Distanz zum Gegner ist, umso geringer oder umso ferner ist die Wahrscheinlichkeit geschlagen zu werden.So ist beispielsweise die Wahrscheinlichkeit mit einer Eins auf der Nachbarzunge getroffen zu werden geringer als Eins zu Drei, während man bei sechs Zungen Abstand zum Gegner eine Wahrscheinlichkeit von Eins zu Zwei hat. Die Chancen des Gegners reduzieren sich allerdings, sobald er den Blot seines Gegenspielers nicht mehr mit einem direkten Schuss erreichen kann. Trotzdem beträgt die Chance bei einer mittleren Distanz von sieben oder acht Feldern noch Eins zu Sechs, während bei elf Feldern sie schon auf Eins zu Achtzehn absinkt.
Man kann diese Wahrscheinlichkeitsrechnungen noch verfeinern, aber davon hat man meist nicht sehr viel. Meist genügt es, wenn man so slottet, dass man direkte gegnerische Schüsse vermeiden kann. Das gilt eigentlich immer, denn man sollte seinen Gegner dort angreifen, wo er schwach ist. Die natürlichen Schwachpunkte sind jedoch immer die Schlusssteine.
17. Oktober 2008
Grundsätzlich entwickelt sich jedes Spiel trotz seiner ganz eigenen Dynamik nach nur drei Grundmustern. Das eine Muster nennt man Rennspiel, eines Blockadespiel und das dritte Haltespiel. Ob man sich auf eine der Varianten einlässt, oder ob man besser versucht durch eigenen Spielzüge den Spielverlauf zu ändern, hängt von der Einschätzung des Spielers ab, welche Siegchancen er mit welcher Taktik hat.Beim Rennspiel versucht man, eine direkte Konfrontation zu vermeiden und über sicher gehaltene Punkte möglichst schnell das Heimfeld zu erreichen. Darauf kann man sich ohne weiteres einlassen, wenn der so genannte Pipcount positiv ist. Positiver Pipcount bedeutet, das die Summe der noch benötigten Würfelaugen für das Ausspiel geringer sein muss als der des Gegners. Günstig steht es, wenn man wenigstens zehn Prozent weniger Augen benötigt als der Gegenspieler. Gute Spieler zählen ihren Pipcount von Anfang an gleich mit. Jeder Spieler hat ein Soll von einhunderzweiundsechzig Augen beim Start. Wer sich nicht als Profi fühlt, kann es auch bei einer groben Schätzung im Spielverlauf belassen. Man sollte außerdem darauf achten, dass die eigenen Punkte so verteilt sind, dass man mit möglichst vielen Kombinationen dort hin gelangt.
Beim Blockadespiel bemüht man sich darum, möglichst schnell eine vorgeschobene Prime aufzubauen. Wertvoll ist die vor allem dann, wenn sie sich überwiegend im Außenfeld befindet und man sie möglichst lange halten kann. Nicht immer lässt sich eine Prime gegen den Partner durchsetzen. Ähnlich wirksam sind aber dicht gestaffelte Punkte. Das ist jedoch nur dann von Nutzen, man über ausreichend aktive Helfer verfügt. Helfer nennt man die Steine, die man bewegen kann, ohne dass man deswegen einen Punkt aufgeben muss.
Eine Haltespiel entwickelt sich meistens als Reaktion auf ein Rennspiel, wenn einer der Spieler scheinbar uneinholbar im Vorteil ist, da sein Pipecount deutlich niedriger ist als der des Gegners. Es handelt sich also oft um eine erzwungene Strategie. Spielt man ein Haltespiel, so muss man versuchen mit den beiden hinteren Steinen den so genannte golden Punkt zu besetzen und gleichzeitig eine Prime auf dem Heimfeld aufzubauen. Die Taktik besteht dabei darin, auf jenen Moment zu warten, zu dem der Gegner eine rückwärtigen Punkt aufgeben und Blots in seinem Außenfeld verteilen muss. Vom golden Punkt aus kontrolliert man das gegnerische Außenfeld und hält sich zugleich eine Ausweichmöglichkeit offen, falls ein Stein geschlagen wird. Gelingt die Umsetzung dieser Taktik, wendet man sogleich das Spiel zu seinen Gusten. Der Gegner kann den geschlagenen Blot nämlich dann erst wieder einspielen, wenn man bereits die ersten Steine vom Brett gespielt hat. Den goldenen Punkt zu besetzen ist überhaupt immer eine gute Idee, da man dadurch einen enormen taktischen Vorteil gewinnt.
16. Oktober 2008
Ein Spiel vom Alter des Backgammon hat Charakter und widersetzt sich in mancher Beziehung einer verbindlichen Regelung. So sind beispielsweise die Spielsteine mal schwarz und weiß, mal gelb und rot oder in ganz anderen Farben. Auch die Bretter sind nicht einheitlich gefärbt. Einige sind einfarbig, andere sind in den Farben der Spielsteine gestaltet, manchmal ist die Farbgebung auch ganz willkürlich. Das gleiche gilt für die Kennzeichnung der Zungen. Einmal werden sie von Eins bis Vierundzwanzig durchnummeriert, ein anderes mal von Eins bis Zwölf, einmal beginnt die Nummerierung links, einmal rechts.Backgammon ist möglicherweise deshalb so populär, weil sich durch die Besonderheiten der Startaufstellung bereits nach wenigen Würfen ein aktives Spielgeschehen entwickelt. Die fünfzehn Steine einer jeden Partie werden sozusagen derart aufgestellt, als hätten man bereist ein Drittel des Spiels hinter sich gebracht. Um Unsicherheiten beim Aufbau der Startaufstellung zu vermeiden, kann man nach folgender Regel vorgehen: Weiß zieht über das weiße Feld hinaus, Schwarz zieht über das schwarze Feld hinaus.
Das bedeutet, da das Brett stets so zwischen den Spielern liegt, dass die beiden weißen Randzungen an der Brettkante eines jeden Spielers nach rechts weisen, dass man, falls man im Verlauf des Spieles die Farben der Spielsteine tauscht, mal von rechts und mal von links übers Brett zieht. Jeder Spieler setzt also zwei Steine auf sein ursprüngliches Startfeld. Jeweils fünf Steine legt man auf seinen Mittelpunkt und fünf weitere Steine kommen auf die sechste Zunge des Heimatfeldes. Die restlichen drei Steine plaziert man auf einer Zunge vor seinem Barpunkt.
Beim Backgammon geht es darum, dass man möglichst rasch seine eigenen Steine ins Heimfeld zieht und, wenn man dort angekommen ist, diese aus dem Spiel würfelt. Dabei versuchen die Spieler während des Spiels, Ihren Gegner zu behindern und zu schlagen. Wer zuerst seine Steine vom Brett hat, ist der Sieger.
15. Oktober 2008
Nachdem die Beliebtheit von Backgammon bei den alten Römer noch nicht die Initialzündung war, die den Siegeszug des Spieles begründete, bleibt zu erforschen, wie es schließlich wieder zurück nach Europa gelangte und seine heutige Stellung einnehmen konnte. Nachdem das römische Reich untergegangen war und lediglich noch auf der iberischen Halbinsel Tabaluga gespielt wurde, war eine andere Backgammon – Varianten im arabischen Raum äußerst beliebt. Das Spiel nannte man Nard. Man benötigte dafür nur zwei statt drei Würfel. Nard war dem heutigen Backgammon schon sehr ähnlich. Die Araber kamen jedoch nicht über die Römer in den Besitz dieses Spiels, sondern es nahm seinen Weg von Persien, welches die Araber im siebten Jahrhundert unterwarfen. Zu uns gelangte es genau genommen erst vor etwa eintausend Jahren, als es die Kreuzritter mit zurück in ihre Heimat brachten. Kaum hier angekommen, machte das Spiel schnell Karriere, sowohl beim Adel als auch beim Volk. Der Aufstieg hier ging einher mit einem Abstieg der Beliebtheit in Arabien, wo es bei gläubigen Moslems nunmehr als Glücksspiel galt und somit mit den Regeln des Koran nicht vereinbar war.Interessanter Weise brachten erst die Europäer das Spiel wieder dorthin zurück, wenngleich es in Staaten mit strengen religiösen Vorschriften nach wie vor nicht gestattet ist. Man nennt es dort übrigens das europäische Spiel.
Aber auch in Europa nahm die Beliebtheit des Backgammon zeitweise auch wieder ab. Einen neuen Impuls setzten die Türkenkriege einige Jahrhundert nach den Kreuzrittern. Als man von ihnen besonders wertvolle Spielbretter erbeutete, die so genannten Tavla – Bretter, kam Backgammon mit einmal wieder in Mode. Gerade der weltberühmte Ludwig der Vierzehnte, der ohnehin ein begeisterter Spieler war, brachte die neue Modewelle ins Rollen. Doch auch diese hielt nicht ewig an. Erst nach dem ersten Weltkrieg und diesmal in London begann die Geschichte des modernen Backgammon. Es bildeten sich dort erste Backgammon – Clubs, die zuerst vor allem von britischen Künstlern besucht wurden. Bevor das Spiel jedoch endgültig auch auf dem europäische Festland ankam, machte es erst einen Umweg über die Vereinigten Staaten. Von dort stammt die Erfindung des Dopplerwürfels, der dabei helfen sollte, bei diesem Spiel viel Geld zu gewinnen.
14. Oktober 2008
Kurz nach Beginn der modernen Zeitrechnung wurde in der römischen Oberschicht ein Ludus Duodecim Scriptorum – Spiel Mode, dass man Tabaluga nannte. In der römischen Geschichtsschreibung wird erwähnt, dass Kaiser Claudius von diesem Spiel so begeistert war, dass er eigenhändig ein Buch darüber verfasste. Da Tabaluga bereits ein echtes Backgammon – Spiel war, wäre der Kaiser demnach der erste Spielbuchautor, wenn sein Werk nicht wie die meisten anderen aus seiner Hand verschollen gegangen wären. Über Kaiser Zeno wird in einer anderen Quelle von seinem Unglück berichtet, als er in einer Tabaluga – Partie hoffnungslos ins Hintertreffen geriet.Tabaluga wird auf einem Backgammon – Brett mit zweimal fünfzehn Spielsteinen unterschiedlicher Farbe gespielt. Man benötigt dazu drei Würfel.
Man spielt zu zweit, wie die meisten Backgammon – Spiele auch. Man sitzt sich also gegenüber und jeder hat außerhalb des Backgammonbretts seine fünfzehn Spielsteine liegen.
Man lost aus, wer beginnt, danach wirft man abwechselnd mit den drei Würfeln. Man kann die Augenzahl auf bis zu drei Spielsteine verteilen. Auf jeden Fall hat jeder Würfel einen Spielzug zur Folge. Das bedeutet, dass man die Augen nicht einfach addieren darf, auch wenn man nur mit einem Stein ziehen möchte. Vielmehr muss man jeden Wurf extra ziehen, die Reihenfolge der Würfe ist dabei jedoch beliebig.
Beide Spieler setzen ihre Steine auf der gleichen Spielbrettseite ins Spiel. Man zieht an der Kante entlang im Uhrzeigersinn. Jede Zuge, dass sind die spitzen Dreiecke auf dem Spielfeld, zählt eine Würfelauge. Man darf das erste Viertel, also die ersten sechs Zungen, erst dann mit einem Stein verlassen, wenn man alle Steine ins Spiel gebracht hat.
Eine Regel verhindert, dass das Spiel hier schon früh endet, da man einzelne fremde Steine auf einer Zuge ja schlagen kann. Also darf der Gegner keinen Stein auf eine Zunge setzen, wenn man dort mindestens zwei eigenen Steine platziert hat. Man darf jedoch darüber hinweg ziehen.
Konnte man einen Stein schlagen, wird er aus dem Spiel genommen und dem Gegner gegeben. Ein geschlagener Stein muss erst wieder ins erste Viertel gespielt werden, bevor man andere Steine auf dem Brett wieder ziehen darf.
Man muss alle Würfelaugen ziehen, auch wenn man dadurch Nachteile erleidet. Augen darf man nur dann verfallen lassen, wenn ein Zug nicht möglich ist.
Es gewinnt, wer zuerst alle seine Steine vom Brett würfeln konnte. Dazu müssen diese zuerst alle im letzten Viertel angekommen sein.
Trotz der Popularität bei den Römern trat Backgammon seinen Siegeszug nicht von dort aus an, da es nach dem Untergang des Römischen Reiches weitgehend in Vergessenheit geriet.
12. Oktober 2008
Jeder weiß: Wenn ich eine Dienstleistung wie zum Beispiel eine Runde Backgammon online spielen will, entstehen Kosten. Die werden bei Internet Backgammon damit aufgefangen, dass man mit Werbung arbeitet.Unser marktwirtschaftliches System wird hauptsächlich durch Angebot und Nachfrage geregelt. Die Hersteller können frei entscheiden, was sie herstellen und in welcher Menge. Und die Geschäfte entscheiden frei, was sie anbieten und zu welchem Preis. Eingeschränkt werden sie dabei nur durch Gesetze, die die Verbraucher schützen sollen. Hersteller und Geschäfte gehören zu den Anbietern, Verbraucher zu den Nachfragern. Nur wenn die Verbraucher die vielen angebotenen Waren und Dienstleistungen vergleichen, können sie günstig einkaufen. Dazu gehört, dass sie genau wissen, was sie kaufen wollen und zu welchem Preis. Die vielen Anbieter bemühen sich um die Kunden, damit diese ihre Produkte kaufen und so dem Unternehmen Umsatz einbringen, das heißt die Anbieter tragen einen Wettbewerb um die Gunst des Kunden aus. All das gilt auch für Portale, auf denen kommerziell Internet Backgammon online gespielt werden kann.
Manche Kosten sind genau messbar. So lassen sich beispielsweise die Kosten bei der Herstellung von Sahnetorten die Menge der Zutaten für eine Torte genau bestimmen. Diese Art von Kosten nennt man Einzelkosten. Zudem gibt es aber auch noch Kosten, die für alle Produkte zusammen anfallen. Beispiele sind Miete, Heizung, Lagerkosten oder Strom. Auch die Büros der Verwaltung gehören zu diesen Gemeinkosten. Da man diese Kosten keinem einzelnen Produkt zuordnen kann, werden sie auf die Gesamtanzahl der produzierten Waren umgelegt.
Die Summe von Einzel- und Gemeinkosten ergibt die Selbstkosten. Das sind die Kosten, die das Unternehmen bezahlen muss, um seine Produkte zu entwickeln, herzustellen und entsprechend zu vermarkten. Zusätzlich zu diesen Selbstkosten wird noch ein Gewinnaufschlag, die so genannte Gewinnmarge, hinzugerechnet. Das alles zusammen ergibt dann den Verkaufspreis, also den Preis, zu welchem die Produkte dann an den Händler verkauft werden. Und das ist ergo auch so bei Portalen, auf denen kommerziell Internet Backgammon online gespielt werden kann, gar keine Frage.
Der Händler wiederum erhöht den Preis noch einmal, um selbst auch etwas am Verkauf zu verdienen. Diesen Preisaufschlag nennt man Handelsspanne. Außerdem muss der Händler noch die Mehrwertsteuer hinzurechnen, die er später an den Staat wieder abführt. Jetzt erst steht der Ladenpreis, den der Endverbraucher letzten Endes beim Kauf des Produktes bezahlt, endgültig fest.
11. Oktober 2008
Im antiken Rom existierte bereits ein sehr beliebter Vorläufer des Backgammon – Spiels. Es wurde auf dem so genannten Ludusbrett gespielt, von denen bei Ausgrabungen in Rom schon mehrere hundert gefunden wurden. Auf diesem Brett konnte man nicht nur ein Spiel, sondern eine ganze Reihe unterschiedlicher Spiele spielen. Wir wissen davon, da ein spanischer Autor im dreizehnten Jahrhundert ein Werk verfasst hat, in dem er auch fünfzehn Varianten beschreibt, die auf diesem Spielbrett damals gespielt wurden. Er nennt das Spielbrett Alea – Brett, was der damalige spanische Name war.Eines dieser Spiele ist das Sechs – As. Höchstwahrscheinlich handelt es sich dabei um eines der Ludus – Duodecim – Scriptorum – Spiele, die sich aus der Antike bis in die Zeit des spanischen Autors hinein erhalten hatten. Man kann darauf schließen, weil bei diesem Spiel beim Würfeln die Drei und die Vier nicht gewertet wurden. Das lässt vermuten, dass bei dem Spiel ursprünglich mit Gelenkknöchelchen von Schafen gewürfelt wurde, die nur vier spielverwertbare Seiten haben.
Man benötigt neben dem Backgammon – Brett für Sechs – As zwei Würfel und jeweils sechs Spielsteine für entweder zwei oder vier Spieler. Spielt man zu zweit, lauten die Regeln dafür wie folgt. Man stellt die Spielsteine in der Brettmitte einander gegenüber am jeweils zugewandten Brettrand auf. Die Steine müssen sich farblich nicht unterscheiden. Ziel des Spieles ist es, alle Steine von seiner Seite weg zu spielen. Um dieses Ziel zu erreichen, werfen die Spieler abwechselnd mit beiden Würfeln. Es wird jedoch mit den geworfenen Augen nicht gezogen, sondern nach bestimmten Regeln gesetzt. Bei einer Eins darf man einen Stein auf die gegnerische Seite setzen. Würfelt man Sechs, darf man einen eigenen Stein aus dem Spiel nehmen. Eine Fünf erlaubt es, einen Stein in die Spielfeldmitte zu legen, den so genannten Pott. Würfelt man Zwei, muss man aus diesem Pott einen Spielstein entnehmen und auf der eigenen Seite einreihen. Drei und Vier werden wie gesagt nicht gezählt.
Die geworfenen Augen darf man nicht addieren. Man muss also für jeden Würfel einen Zug machen. Zügen, die man nicht ausführen kann, verfallen. Wirft man einen Pasch, also zwei Würfel mit gleichen Augen, darf man noch einmal würfeln. Dies gilt nicht bei Zweier – Pasch, bei dem man nicht noch einmal werfen darf. Kann ein Wurf nur noch auf einen Stein verteilt werden, zum Beispiel Sechs und Fünf, so muss die höhere Zahl zuerst gesetzt werden.
Konnte man alle Steine von seiner Seite weg spielen, hat man jedoch noch nicht gewonnen. Man bleibt so lange im Spiel, bis man einen Sechs geworfen hat. Erst wenn dies gelingt und die eigenen Brettseite immer noch frei ist, ist man der Sieger.
Spielt man zu Viert, nimmt jeder Spieler eine Hälfte jeweils einer Brettseite zum Aufstellen seiner Steine. Dann wird reihum gewürfelt. Die Regeln gelten wie zuvor, nur dass man bei einer Eins nicht seinem Gegenüber einen Stein in die Reihe setzt, sondern seinem Nachbarn zur Rechten.
10. Oktober 2008
Nicht alles was wie Backgammon aussieht, ist auch Backgammon. Backgammon ist nur eines von vielen möglichen Spielen auf dem Backgammon – Brett. Und auch diese Behauptung ist noch nicht ganz zutreffend, denn das so genannte Backgammon – Brett hat nicht nur diesen, sondern eine ganze Reihe anderer Namen. Bevor Backgammon in Deutschland populär wurde, was in den siebziger Jahre gewesen ist, war es gut dreihundert Jahre als Puffbrett bekannt. Gespielt hat man darauf Puff und Tricktrack. In den Niederlanden kannte man das Verkeer – Spiel oder Verkeer – Borretje, womit die Spielfläche auf der Rückseite des Schachbretts gemeint war. Im Mittelalter bis zur Renaissance war es üblich, die Oberseite dem königlichen Schach,- oder Damespiel vorzubehalten. Viele behaupten, Backgammon sei das älteste Spiel der Welt. Sie belegen diese Behauptung mit einem Würfelspiel, das nachgewiesen schon seit fünftausend Jahren gespielt wird. Man fand es in Königsgräber der sumerischen Stadt Ur. Heute ist es im britischen Museum in London zu bewundern. Es erinnert allerdings erst einmal nicht an das heutige Backgammon, vielmehr an ein so genannte Gänsespiel, der Oberbegriff für Würfelrennspiele. Ob es tatsächlich mit Backgammon verwandt ist, ist bis heute nicht belegt.Alt ist Backgammon aber auf jeden Fall. Im alten Griechenland und im antiken Rom finden sich bereits Vorläufer. Ein Brettspiel names Ludus Duodecim Scriptorum war sehr beliebt, dass mit dem heutigen Backgammon in der Tat viele Gemeinsamkeiten hat und als Vorläufer gelten kann. Das Spielbrett war bereits am Brettrand in zwölf gleichartige Sektoren unterteilt. Im Gegensatz zum heute bekannten Backgammon – Brett kam jedoch noch ein zwölfteiliges Mittelbrett hinzu. In Rom allein fand man über einhundert dieser Spielbretter. Sie ähneln sich alle sehr in Bezug auf die Aufteilung, jedoch unterscheiden sie sich in der Gestaltung deutlich. Die Bemalung reicht von Naturmotiven bis zur Erotik. Die Spielfelder wurden gerne mit Sinnsprüchen markiert, die aus sechs Wörtern mit jeweils sechs Buchstaben bestanden.
09. Oktober 2008
Unternehmen, die Internet Backgammon online anbieten, sind von zwei Seiten mit dem Wirtschaftskreislauf verbunden, und zwar mit den Beschaffungs- und den Absatzmärkten. Auf den Beschaffungsmärkten erhalten die Unternehmer Arbeitskräfte (Arbeitsmarkt), Betriebsmittel wie Maschinen zur Produktion (Investitionsgütermarkt) und Betriebsstoffe (Rohstoffmarkt).All diese Dinge kosten den Unternehmer Geld. Zur Begleichung dieser Ausgaben braucht ein Unternehmen finanzielle Mittel, die es sich auf dem Kapitalmarkt beschafft. Die betrieblichen Produktionsfaktoren (Arbeitskräfte, Betriebsmittel- und stoffe) werden miteinander kombiniert, um Güter und Dienstleistungen zu produzieren. Diesen betrieblichen Leistungsprozess nennt man Input.
Die Produktionsmenge, auch Ertrag genannt, steht dabei in Abhängigkeit von den Kosten, dem so genannten Faktoreinsatz. Diese Abhängigkeit wird in der Wirtschaft Produktionsfunktion genannt. Wenn eine festgelegte Menge eines Produktionsfaktors durch eine bestimmte Menge eines anderen Faktors ersetzt wird, ohne dass sich die Menge der produzierten Güter ändert, spricht man von substitutionalen Produktionsfaktoren. Die Produktionsfaktoren sind bis zu einer gewissen Grenze austauschbar. Ein Beispiel: Ein Verlag könnte Einsparungen im Bereich Arbeitskräfte durch den Einsatz von Maschinen vornehmen.
Um einen optimalen Gewinn zu erwirtschaften, versuchen Unternehmen die kostengünstigste Kombination der Produktionsfaktoren zur Herstellung ihrer Produkte zu finden. Wenn also teure Produktionsfaktoren durch preiswertere ersetzt werden, bezeichnet man dies als Minimalkostenkombination.
Wenn die Produktionsfaktoren in ihrem Einsatzverhältnis begrenzt sind und nicht untereinander ausgetauscht werden können, sprechen wir von limitationalen Produktionsfaktoren. Verdeutlichen kann man dies wieder am Beispiel der Lufthansa AG: Bei einer festen Anzahl von Flugzeugen (=Betriebsmittel) ist ein feststehender Einsatz an Arbeitskräften (Piloten, Stewardessen, Wartungspersonal usw.) nötig. Die Unternehmen unterliegen dabei gewissen Zwängen; So kann ein Reiseunternehmen bei einer Busfahrt nach Spanien nicht nur einen Busfahrer einsetzen, da es gesetzliche Reglementierungen gibt, die einen Wechsel des Busfahrers festlegen.
Als Faustregel gilt: In der Wirtschaft, auch bei Unternehmen, die Internet Backgammon online anbieten, sind die Produktionsfaktoren nur langfristig austauschbar, und das gilt eben auch im Großen und Ganzen für eine Firma, die im Internet Backgammon online anbietet.
08. Oktober 2008
Backgammon ist ein international beliebtes Spiel. Überall auf der Welt findet man Liebhaber, die sich zum Spielen zusammen finden. So ist dies auch in New York. Dieser Schmelztiegel bietet beinahe alles, was man sich überhaupt vorstellen kann. Menschen aus aller Herren Länder aller Religionen sind hier versammelt. Das Spektrum reicht von arm bis reich, jede Sicht der Welt hat hier ihre Vertreter. New York ist Symbol für ganz Amerika, vor allem für das städtisch moderne. Hier ist der so genannte american way of life zu Hause. In New York herrscht das pralle Leben, an wenigen Orten gibt es soviel Schwung und neue Ideen auf so engem Raum, aber auch in anderen Bereichen ist die Stadt extrem. Man kann dort einen grandiosen Aufstieg beginnen aber auch genauso grandios abstürzen und auf der Straße landen. Nicht zuletzt auch der Backgammon – Spieler findet in der Metropole Gleichgesinnte. Dieser besondere Ort ist The Ace Point Club.Der Vorgänger des Club wurde Mitte der neunziger Jahre gegründet und war seitdem täglicher Treffpunkt seiner Mitglieder, die vor allen Dingen Backgammon spielen. Auf Grund einer Krankheit des Besitzers musste er jedoch quasi über Nacht geschlossen werden. Ein Mitglied ist schon seit Jahren als Semiprofi im Backgammon. Da nun den anderen Mitglieder der Treffpunkt abhanden gekommen war, stellt sich die Frage, wie die Zukunft der Spieler aussehen sollte. Der Profi ließ sich zum Schluss nicht lange bitten und schaffte für das Problem Abhilfe, indem er den Ace Point Club gründete.
Heute ist der Club in New York für Backgammonspieler Anlaufpunkt Nummer eins. Die Institution liegt mitten in Manhattan in bester Lage. Ab zwölf Uhr Mittags geht es los und die Spieler können sich bis tief in die Nacht mit ihrem Hobby dort beschäftigen. Dazu gehört natürlich auch Geselligkeit und Gespräche, aber das Spiel ist der Mittelpunkt des Clubs. Gelegentlich wird auch einmal Schach gespielt, aber das ist eher die Ausnahme.
Ganz billig ist das Privileg der Mitgliedschaft dort nicht. Ein Jahresbeitrag kostet stolze siebenhundert Dollar; wer nur gelegentlich in der Stadt ist, kann von einem ermäßigten Beitrag von vierhundert Dollar profitieren. Immerhin hat der Club jetzt schon fast dreihundert Mitglieder, unter ihnen viele Größen dieses Spiels. Die Preise erscheinen für einen Europäer relativ hoch zu sein, aber im Preis mit inbegriffen sind die Getränke, und ab und an wird auch ein Buffet serviert. Außerdem wird die gesamte Organisation der Spiel vom Club übernommen, inklusive der Abrechnung unter den Spielern.
06. Oktober 2008
Was kann der Staat mit Steuern steuern? Diese Frage sollte sich eine Firma stellen, die Backgammon online anbietet. Denn durch steuerliche Veränderungen kann der Staat Wirtschaftsvorgänge und Konsumentenverhalten gezielt beeinflussen:
Mit der Anpassung der Steuerlast kann der Staat auf die Konjunktur einwirken.. Steuererhöhungen verringern das Einkommen von Unternehmern und Konsumenten und damit auch die Nachfrage. Diese Maßnahme wird angewendet, wenn eine Hochkonjunktur besteht. In wirtschaftlich schlechten Zeiten werden dagegen Steuersenkungen vorgenommen, um die Nachfrage wieder anzukurbeln. Ähnliche Effekte wie bei Steueränderungen werden auch erzielt, wenn der Staat seine Staatsausgaben verändert, indem er bestimmte Teilbereiche mehr, andere Bereiche weniger finanziell unterstützt.
Mittels gezielter Steuererhöhungen kann der Staat das Verbraucherverhalten beeinflussen: Eine Erhöhung der Tabak- und Branntweinsteuer soll dazu dienen, den Verbraucher vom Kauf abzuhalten und so seine Gesundheit zu schützen. Mineralölsteuer und Ökosteuer werden erhöht, um die Bevölkerung zu sparsamem Energieverbrauch zu bewegen und auf umweltschonende Verkehrsmittel umzusteigen. Dadurch will der Staat den Autoverkehr und damit den Schadstoffausstoß verringern. Ähnliches ist in Deutschland auch dem Sektor der Glücksspiele zu nennen, was auch für eine Teilbereich des Internet Backgammon gilt.
Außer den verbrauchsabhängigen Steuern gibt es zudem die einkommens- bzw. ertragsabhängigen Steuern. Sie orientieren sich bei Privatpersonen an der Höhe des Einkommens, bei Unternehmen an der Höhe des Gewinns (Ertrags). Eigentümer von großen Vermögen und Bezieher hoher Einkommen zahlen mehr Steuer als Bürger mit geringem Einkommen. Dies wird durch die so genannte Steuerprogression geregelt: Unter Steuerprogression versteht man das Ansteigen des Steuersatzes in Abhängigkeit vom zu versteuernden Einkommen, was zu einer steigenden steuerlichen Belastung bei steigendem Einkommen führt. Die Steuerpolitik begünstigt zudem gezielt ausgewählte Personenkreise, z.B. zahlen Familien weniger Lohn- und Einkommenssteuer. Ein weiteres Beispiel sind Wohnungsbauprämien. Durch diese Maßnahmen versucht der Staat, eine Umschichtung des Vermögens zu erreichen. Man sieht also: Eine Firma, die im Internet Backgammon anbietet, sollte das alles wissen.
05. Oktober 2008
Unternehmen, die Backgammon online anbieten, sind in ihrem wirtschaftlichen Handeln eingebettet in ein Spannungsfeld aus Wettbewerb, Gewinnstreben und Kostenkalkulation auf der einen Seite und Forderungen der Arbeitnehmer auf der anderen Seite. Hinzu kommt nun ein weiterer wichtiger Akteur, der wesentlichen Einfluss auf unternehmerische Aktivitäten nimmt: Der Staat. Er legt nicht nur Umfang und Höhe des größten Teils der von den Arbeitgebern zu zahlenden Lohnzusatzkosten fest, sondern schränkt darüber hinaus durch eine Reihe von staatlichen Auflagen die Handlungsfähigkeit der Unternehmen ein. Diese staatlichen Auflagen können ganz unterschiedliche Bereiche betreffen und umfassen Maßnahmen des Verbraucher – und Umweltschutzes ebenso wie DIN-Normen und Bauvorschriften. Viele dieser Auflagen sind sinnvoll und in der Sache gut begründbar; sie gewährleisten, dass das jeweilige gesellschaftliche Interesse gewahrt bleibt. Das gilt auch für Firmen, die Backgammon online anbieten.Manche staatliche Auflagen allerdings sorgen für Diskussionen über Kosten und Nutzen der jeweiligen Vorschrift. Das gilt für den Spielsektor generell und speziell für Firmen, die Backgammon online anbieten.
Ein Beispiel für eine besonders heftig umstrittene staatliche Vorgabe findet sich im Arbeitsrecht: Immer wieder flammt die Diskussion darüber auf, ob das Kündigungsschutzgesetz gelockert werden soll. Dieses Gesetz gilt für Betriebe mit mehr als zehn Arbeitnehmern. Betriebsbedingte Kündigungen sind nach diesem Gesetz nur mit erheblichen Auflagen möglich, weshalb Unternehmen häufig zögern, bei guter Auftragslage neue Beschäftigte einzustellen, aus Furcht, sich in schlechteren Zeiten nicht von ihnen trennen zu können. Außerdem ist der Arbeitgeber bei Entlassungen zur Auswahl nach sozialen Gesichtspunkten verpflichtet: Demnach müssen also nicht die leistungsschwächsten Arbeitnehmer gehen, sondern diejenigen, die den geringsten sozialen Schutz benötigen. Wenn arbeitsunwillige oder -unfähige Arbeitnehmer entlassen werden, müssen die Unternehmen zudem nachweisen, dass der Arbeitnehmer für eine Störung des Betriebsablaufs gesorgt hat.
All dies erschwert es den Unternehmen, die Backgammon online anbieten, Arbeitskräfte nach Bedarf einzustellen und Leistung zu belohnen.
04. Oktober 2008
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