Backgammon
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Backgammon erlebt in der heutigen Zeit eine regelrechte Renaissance. Backgammon kann zuhause mit Freunden oder Online mit Menschen aus der ganzen Welt gespielt werden. Vor allem Backgammon online erfreut sich steigender Beliebtheit. Der Grund dafür sind moderne Hochgeschwindigkeitsleitungen, welche das Backgammon online spielen fast ohne Verzögerung wiedergeben können. Im Laufe der Zeit wurde das Spiel stetig weiterentwickelt und verändert. Vielleicht ist genau das der Grund warum es in aller Welt beliebt ist. Viele Kulturen besitzen dabei eigene Interpretationen der Regeln. mehr über Backgammon lesen
Sie sind selbst Backgammonspieler und denken hier wurde ein wichtiges Teilgebiet des Backgammon noch nicht durchgenommen?
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Die Grundregeln von Backgammon sind einfach. Dennoch benötigt man auch als Anfänger bei diesem interessante Spiel noch einige Zusatzinformationen um erste einfache Strategien ausprobieren zu können und den Spielspass zu erhöhen.Ein Tipp lautet, dass man verdoppeln kann. Man muss sich nicht mit einer Verdoppelung des Gegners zufrieden geben, sondern kann jedesmal wenn man am Zug ist ebenfalls verdoppeln. So kann man auch bei einem Rückstand noch ein Match zu seinen Gunsten entscheiden, wenn man seinen Einsatz noch rechtzeitig erhöht.
Verdoppeln ist immer dann ratsam wenn man wenigstens eine fünfundzwanzig Prozent Chance auf einen Sieg hat. Das verbessert die Aussicht auf einen Gewinn des Matchs ganz erheblich, auch ohne das man jede Runde als Sieger hervorgehen müsste.
Mit dem Recht auf Verdopplung kann man sich erhebliche strategische Vorteile verschaffen. Genauso wie man in bestimmten Situationen selbst verdoppeln sollte, kann man den Gegner ausbremsen, indem man die seine nicht annimmt, wenn die eigenen Chancen zu schlecht stehen. Ausserdem muss man natürlich immer damit rechnen, dass der Gegner Fehler machen könnte. Womöglich bemerkt er nicht das die Annahme einer Verdopplung zu seinem Schaden ist. Es spricht also nichts dagegen es wenigstens zu versuchen, kein Spieler ist perfekt.
Es ist nun allerdings nicht so, dass man beim Backgammon stets berechnen könnte ob man gewinnt oder verliert. Der Zufall spielt ebenfalls eine Rolle, schließlich wird ja gewürfelt. Eine Regel für eine zeitige Verdopplung gibt es allerdings. So sollte man dies genau dann tun wenn noch sechzig Pips zu machen sind und man einen Mindestvorsprung von acht Prozent hat.
Immer Verdoppeln sollte man wenn man nichts zu verlieren hat. Kann man ein Match nur noch dann gewinnen wenn man Verdoppelt und gewinnt wäre es fahrlässig es nicht zu tun. Warum sollte man die sichere Niederlage riskieren, wenn man so zumindest noch eine Chance hat.
14. Juni 2009
Bis man die Backgammon - Regeln perfekt beherrscht, braucht es einige Übung. Dies ist die Grundlage um später ein wirklich guter Spieler zu werden. Auch beim Backgammon gilt, dass man nur mit Übung ein Meister werden kann. Glück spielt auch bei diesem Spiel eine Rolle, aber ein guter Stratege kann auch mit schlechten Würfen etwas anfangen und einen schwächeren Gegner selbst dann besiegen, wenn diesem Fortuna gerade hold sein sollte.Daher lautet der erste Tipp für denjenigen, der sein Spiel über den Durchschnitt hinaus verbessern will, eine Strategie anzuwenden. Dabei ist man nicht darauf festgelegt, sich schon vor dem ersten Zug für eine endgültige Strategie zu entscheiden. Man kann auch von Zug zu Zug die Strategie wechseln, wenn die Lage es erfordert. Entscheidend ist es, dabei niemals das Ziel aus dem Auge zu verlieren, nämlich die Partie als Sieger zu beenden. Zeichnet sich ab, dass ein Sieg diesmal nicht zu holen ist, richten sich die Überlegungen eines Backgammon - Profis darauf, sich ein Gammon zu sichern.
Dazu muss man das Spiel analysieren, um heraus zu finden, welche Massnahme jetzt entscheidend ist. Muss man seinen hintersten Stein retten, dann sollte man ohne Rücksicht auf weitere Verluste die Flucht nach vorne antreten. Bei einem erheblichen Rückstand gilt es, den Gegner möglichst effektiv zu behindern. Das bedeutet entweder zu mauern oder seine Steine zu schlagen. Man muss stets darauf achten, dass eine Spielsituation nicht hoffnungslos wird, sondern rechtzeitig Gegenmassnahmen ergreifen.
Ob man Verdoppeln sollte oder eine Verdopplung akzeptiert lässt sich nur dann sinnvoll entscheiden, wenn man den Spielstand zu analysieren gelernt hat. Dabei muss man nicht bei jedem Match das Rad neu erfinden. Letzlich gibt es nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Situationen, die stets wieder kehren. Sobald man für jeden Spielstand die richtige Entscheidung zu treffen gelernt hat, wird man bei diesen beiden Fragen keine großen Fehler mehr machen.
01. April 2009
Backgammon ist ein beliebtes Brettspiel mit relativ einfachen Regeln. Wer die Anleitung zum Backgammon Spiel einmal durchgelesen hat, kann sofort mit dem Spiel beginnen.
Wichtig ist zunächst der Aufbau des Spiels. Backgammon ist ein Spiel für zwei Spieler, die sich gegenüber sitzen. Es gibt eine Grundaufstellung der Spielsteine, die jedoch in mehreren Variationen erfolgen kann. Neben Spielbrett und den jeweils 15 weißen und schwarzen Spielsteinen werden noch zwei Würfel benötigt. Es kann online, in einem Online Playroom gespielt werden, oder einfach, zu Hause mit einem anderen Spieler.
Der Spieler mit der höher geworfenen Würfelzahl beginnt. Es werden beide Würfel geworfen, danach können die eigenen Spielsteine nach der Augenzahl bewegt werden. Ziel ist es, alle eigenen Steine in das Heimfeld zu bekommen. Würfelt man beispielsweise eine 5 und eine 3, so kann ein Spielstein um 5 Felder vorwärts bewegt werden, und ein anderer Stein um 3 Felder. Ebenso ist es möglich, mit einem Spielstein erst 5 und dann 3 Felder vorzurücken. Die Reihenfolge – ob erst 3 Züge oder 5 – ist beliebig. Wichtig ist nur, dass wenn beide Augenzahlen mit nur einem Spielstein gelaufen werden, ein Zwischenstopp eingelegt wird, der nicht von zwei oder mehr fremden Spielsteinen besetzt sein darf – man darf also z.B. 5 und 3 Züge laufen, nicht aber 8 Züge am Stück. Steht ein Spielstein einzeln auf einem Feld, so kann er vom Gegner bei Erreichen des Feldes geschlagen werden. Er „macht einen Hit“ und stellt den geschlagenen Stein auf die Bar in der Mitte des Spielbretts. Ist der Gegner wieder am Zug, so kann er den Stein wieder auf einen freien „Point“ im Heimfeld des Gegners setzen, wenn er die entsprechende Augenzahl würfelt. Es darf kein anderer Spielstein bewegt werden, bis der auf der Bar stehende Stein wieder im Spiel ist.
Wird ein Pass gewürfelt, so wird jede Augenzahl zwei Mal gesetzt – beispielsweise also bei einem Wurf 3-3 darf insgesamt 4 mal 3 Felder vorgerückt werden.
Nachdem alle eigenen Spielsteine im Heimfeld angekommen sind, beginnt man, diese abzutragen. Wird eine Zahl gewürfelt, die einem Spielfeld entspricht, so kann man einen Spielstein wegnehmen. Würfelt man eine höhere Zahl, so beginnt man mit dem höchsten besetzten Spielfeld mit dem Abtragen. Sind noch Spielsteine auf höheren Spielfeldern vorhanden, so dürfen keine niedrigeren Steine abgetragen werden, wenn eine Augenzahl für ein unbesetztes Feld gewürfelt wurde.
Alternativ zum Abtragen ist es auch gestattet, einen Spielstein von einem höheren Spielfeld nach vorne zu rücken.
Gewonnen hat der Spieler, der zuerst alle Spielsteine abtragen konnte. Hat der Gegner bis dahin noch keine eigenen Spielsteine abgetragen, so wird der Gewinn verdoppelt. Diese Maßnahme wird auch als „Gammon“ bezeichnet. Verdreifacht wird der Gewinn, wenn darüber hinaus noch gegnerische Spielsteine im Heimfeld des Siegers liegen oder auf der Bar ruhen. Dies wird als „Backgammon“ bezeichnet.
Backgammon Regeln sind unkompliziert und ermöglichen ein schnelles Spiel, das vor allem aus Strategie und einer Portion Glück besteht.
30. März 2009
Backgammon - Turniere sind ein beliebter Treffpunkt für ambitionierte Spieler. Die Regeln sind jedoch nicht bei jedem Turnier gleich. Im Zweifel sollte man sich vorab über die Regeln bei der jeweiligen Veranstaltung ins Bild setzten.Dennoch gibt es eine Art Standard, der sehr häufig bei Backgammon - Turnieren eingesetzt wird. So ist grundsätzlich die Turnierleitung die letzte Instanz. Sie entscheided bei Auseinandersetzungen endgültig; eine Anfechtung der Entscheidung ist nicht möglich. Auch der Ausschluss eines Spielers oder Gastes ist üblich, wenn er sich regelwidrig verhält.
Um die Konzentration der Spieler nicht zu beeinträchtigten, sind die Zuschauer gehalten, sich während der Spiele absolut ruhig zu verhalten. Das sollte zwar selbstverständlich sein, auch ohne dass man hierfür eigens eine Regel aufstellen muss. Dennoch neigen mache Personen dazu, ihre Einschätzung zu Spielzügen lautstark kund zu geben oder sonstige Anmerkungen zu machen. Das ist bei einem Turnier natürlich denkbar störend, so dass die Spieler hier die Turnierleitung anrufen können, um die Störung zu unterbinden.
Selbstredend ist es auch untersagt, dass Zuschauer heimlich Zeichen an die Spieler geben. Das führt nicht nur zum Hinauswurf des Zuschauers, sondern auch zur Disqualifikation des Spielers.
Ein irrtümliches Aufgeben eines Turnierspielers, der der Meinung war, sein Gegner hätte bereits für den Sieg ausreichend Punkte gesammelt, führt trotz des Irrtums zum Sieg des verbleibenden Teilnehmers, sobald derjenige im Turnierbuch eingetragen wurde.
Die Spieler sind gehalten, ihre Ergebnisse zu dokumentieren. Wer dies versäumt unterliegt in einem Streit schon deshalb, weil er die erforderlichen Aufzeichnungen nicht gemacht hat.
Natürlich sind Hilfsmittel aller Art verboten. Das gilt sogar für MP3 - Player und ähnliches. Aufzeichnungen zum Spiel sind nur erlaubt, sofern sie das Ergebnis betreffen. Eine Dokumentation zwecks späterer Analyse bedarf der Zustimmung des Gegners.
15. Februar 2009
Backgammon kennt wie jedes Spiel einige Grundregeln, die die Basis für spätere Spielstrategien sind.Ganz entscheidend sind die Regeln, wie man bei Backgammon ziehen kann und darf. Wer als erster einen Stein bewegen darf, entscheidet sich durch Würfeln. Jeder Spieler würfelt einmal, wer die höchste Augenzahl hat, darf beginnen. Würfeln beide die gleiche, muss noch einmal von vorne begonnen werden. Gewürfelt wird mit zwei Würfeln. Der Gewinner dieser Entscheidung muss mit den Augen, mit denen er obsiegt hat, seinen erste Zug machen.
Im Anschluss wird im Wechsel gewürfelt und gezogen, ebenfalls mit zwei Würfeln. Jeder Wurf zählt dabei einzeln und muss auch separat gezogen werden. Dabei kann man sich aussuchen, ob man beide Augenzahlen mit einem Stein zieht, oder ihn auf zwei verschiedene Steine verteilt. Dabei muss jedoch jeweils eine Würfelzahl pro Stein verwandt werden, man darf die Augen nicht beliebig verteilen. Zieht man mit einem Stein, geht dass nur, wenn auch mit beiden Augen so gezogen werden kann, das die einzelnen Schritte regelkonform sind. Ist eine Position bei einem Zwischenschritt belegt, kann man diesen Zug nicht machen. Man kann dort weder einen eigenen Stein platzieren, noch einen Zwischenstopp einlegen. Kann man die Augen gar nicht ziehen, darf der Gegner sie verwenden. Besteht jedoch die Möglichkeit, irgendeinen der eigenen Steine zu rücken, muss dies auch geschehen.
Bei einem Pasch, also zwei gleichen Würfen, darf man die Gesamtaugenzahl dopplelt ziehen.
Geschlagen wird ein Stein, wenn man auf eine Zuge zieht, auf der ein gegnerischer Stein platziert ist. Diese Situation wird auch Blot genannt. Auch wenn man dort nur bei einem Doppelzug einen Zwischenstopp macht, wird der dort befindliche Stein dadurch geschlagen.
Geschlagene Steine werden wieder an die Startposition im Heimfeld zurück gesetzt. Bevor ein geschlagener Stein nicht wieder im Spiel ist, darf man mit keinem anderen vorrücken.
09. Februar 2009
Der so genannte Pipcount ist ein Instrument, an Hand dessen man beim Backgammon ermitteln kann, wie viele Augen man noch braucht, um alle Steine auszuspielen um zu gewinnen. Seine Pips sollte man möglichst schon in einer frühen Spielphase im Auge behalten und immer auf möglichst aktuellem Stand sein. Man benötigt diese Information zum Beispiel, um eine Cubeentscheidung zu treffen. Genauso muss man seine Pips kennen und die eigene und gegnerischen Postion bewerten können, um über ein Take oder Pass zu entscheiden. Kennt man seinen Pipcount nicht, ist man grundsätzlich gegenüber dem Gegner im Nachteil. Wer beim Backgammon irgendwann ein guter Spieler werden will, sollte sich frühzeitig darin üben, seinen Pipcount zu ermitteln. Wer online Backgammon spielt hat es dabei einfach, da die meisten Backgammon - Programme automatisch stets den Pipcount errechnen und dem Spieler anzeigen. Zumindest kann man diese Information als Option abrufen, sofern sie nicht ohnehin ständig angezeigt wird.Wer Backgammon klassisch auf einem Spielbrett spielt, muss sich selbst der Mühe unterziehen, den aktuellen Pipcount zu errechnen. Hier ist Übung gefragt, denn einmal wartet der Gegner gewiss nicht gerne, bis man lange Berechnungen angestellt hat; läuft gar eine Uhr mit, hat man ohnehin nur wenig Zeit, um langwierige Überlegungen anzustellen. Wer den Wert nur schätzt, der trifft womöglich eine falsche taktische Entscheidung, die zu einer Niederlage führt.
Den Pipcount kann man im Grund mit einer simplen Methode herausfinden. Man muss nur die Steine zählen, die sich auf jeweils einer Position befinden und sich dazu merken, wie viele Augen man von dort aus benötigt, um Auszuspielen.
Auf jeden Fall benötigt man dazu jede Menge Übung, wenn man schnell und sicher den Pipcount ermitteln will. Es existieren zahlreiche Methoden, wie man genau vorgehen kann. Welche man sich davon aneignet, ist Geschmackssache.
31. Januar 2009
Ein Anker beim Backgammon hat eine ähnliche Funktion wie die bekannte Vorrichtung bei Schiffen - sie dient dazu, eine Position zu halten.Genauer bedeutet ein Anker, dass es einem gelungen ist, im gegnerischen Heimfeld eine Zunge mit zwei eigenen Steinen zu besetzen, die übereinander liegen. Es gibt verschiedene Varianten eines Ankers. Man spricht von hohen und tiefen Ankern, beziehungsweise in den mit den häufig verwendeten englischen Begriffen high und low anchors. Andere sprechen von vorgeschobenen oder zurückliegenden Ankern. Letzlich bedeutet aber alles das gleiche. Ein tiefer Anker liegt auf den Positionen vierundzwanzig bis zweiundzwanzig, ein hoher auf einundzwanzig bis neunzehn.
Es kommt zu solche Situationen, in denen man einen Anker dringend benötigt, wenn man nicht schnell genug seine Nachzügler vorrücken konnte oder wenn man geschlagene Steine wieder einspielen musste. Hat man nun eine Anker geworfen, muss man darauf hoffen, dass der Gegner so würfelt, dass er einen Blot nicht schlagen kann. In diesem Fall kann man seinerseits dem Gegner einen Stein abnehmen und möglicherweise das Blatt in der Partie noch einmal wenden.
Ein solcher hoher Anker kann also das Schlimmste im günstigsten Fall noch verhindern helfen. Allerdings dürfen jetzt keine Pannen mehr passieren, da man in einige Züge weiter möglicherweise einen Blot übrig lassen muss.
25. Januar 2009
Eine weitere grundsätzliche strategische Möglichkeit, dem Gegner beim Backgammon das Siegen schwer zu machen, besteht darin, ihn gezielt zu blockieren. Um ihn möglichst lange aufzuhalten und ihm das Vorrücken zu erschweren, sollte diese Blockade möglichst hoch sein. Als wirksam kann sich bereits eine Reihe aus vier Steinen erweisen, je länger die Blockade ist, desto wirkungsvoller ist sie natürlich. Ideal sind fünf oder gar sechs in Folge besetzte Zungen. Gelingt es, einen Block aus sechs Steinen zu bauen, ist der Gegner erst einmal hoffnungslos eingesperrt. Solange man diese Blockade nicht selbst wieder auflöst, kann er diese nicht überwinden. Um diese Strategie umzusetzen, benötigt man früh Helfer auf den relevanten Positionen. Die beiden zurück gebliebenen Spielsteine zieht man erst später nach vorne. Die Blockadetechnik ist etwas für geübte Spieler, die sicher mit den Finessen des Backgammon umgehen können.Zusammengefasst funktioniert eine gelungene Blockade wie folgt. Zuerst muss man Helfer auf Blots ziehen. Idealerweise erobert man die Positionen fünf, vier und die Bar. Mit Hilfe einer Prime wird der Gegenspiele in eine so genannte Crunch - Stellung gezwungen. Den Mittelpunkt sollte man dabei so lange halten wie nur möglich. Bei der Blockade ist das richtige Timing ein entscheidender Faktor, weshalb diese Strategie nur für geübte Spieler geeignet ist. Wird man selbst blockiert, sollte man versuchen eine Anker zu errichten.
19. Januar 2009
Steht man mit seinen Steinen im gegnerischen Heimfeld, oder hat dort zumindest schon einige seiner Figuren versammelt, gilt es das Auswürfeln zu beginnen. Auch wenn man es schon soweit gebracht hat, ist der Sieg aber noch lange nicht sicher. Auch beim so genannten Bearing Off gilt es stets aufmerksam zu sein und dabei auch einige Regeln zu beachten, damit nicht ganz zum Schluss noch etwas schief geht.Zuerst einmal sollte man, sobald man selbst und der Gegner im Heimfeld stehen den Pip - - Count berechnen, den man ohnehin stets überschlagen sollte.
Fehlt es an hier an einer Opposition, sollte man so schnell wie möglich mit jedem Zug so viele Steine wie nur möglich ausspielen. Bleiben Augen übrig, rückt man mit Nachzüglern.
Ist ein Wurf zum Abtragen nicht geeignet, sollte man bei zwei Steinen einen den Punkt sechs räumen, andernfalls den niedrigeren Spielstein ziehen.
Sind noch vier Steine im Spiel und man einen Pasch benötigen würde, um noch zu gewinnen, sollte man die Nachzüglern soweit wie möglich nach vorne holen.
Besteht eine Opposition, sollte man bei die am weitesten vorgerückten Steine stehen lassen oder hier zumindest eine gerade Zahl von Steinen platzieren.
Hat der Gegner Punkt eins genommen, sollte man versuchen beim Einspielen möglichst hohe Punkte zu besetzen. Auf diese Weise kann man hohe Würfelaugen zum Ausspiel versenden, niedrige, um mit hinteren Steinen nach zu rücken.
Blockaden sollte man so lange wie möglich bestehen lassen, besonders wenn der Gegner ein schwaches Heimfeld hat. Ein Auge sollte man stets darauf haben, ob man Steine dazu einsetzen kann, gegnerische Blockaden aufzubrechen.
13. Januar 2009
Die Backgammon - Strategie Backgame eignet sich besonders dann, wenn man in einer Backgammon - Partie deutlich im Rückstand ist und alles daran setzen muss, um noch eine Chance auf einen Sieg zu haben. Backgame ist keine Strategie die man von Anfang an verfolgen sollte, vielmehr ist sie sozusagen die Rettung in letzter Minute, wenn man ohnehin nicht mehr viel zu verlieren hat. Oft kommt es dann zu einem Backgame, wenn man die Strategie Angriff versiebt hat und nun noch retten muss, was zu retten ist. Trotz allem zielt ein Backgame darauf ab, im Zweifel die Partie noch gewinnen zu können. Verliert man trotz der Anwendung dieser Notfalltaktik, hilft sie doch mitunter wenigstens ein Gammon zu vermeiden.Bevor man ein Backgame spielt, sollte man einige wichtige Hinweis nicht ignorieren. Der wichtigste Tipp wurde schon gegeben, nämlich das Backgame nur dann zu machen, wenn es keine andere Chance mehr gibt, die Partie noch irgendwie zu retten. Man benötigt dazu wenigstens fünf Spielsteine und zwei Anker, die man damit besetzt. Sie sollte nicht allzu weit auseinander liegen. Außerdem braucht man noch ausreichend Läufer, die weit hinten im Spielfeld stehen. Das eigene Heimfeld sollte noch möglichst wenig entwickelt sein. Bei einem Backgame sollte man keinesfalls Blots schlagen. Dies soll vielmehr der Gegner erledigen. Man muss ihn dazu bringen, eigene Blots anzugreifen. Man sollte möglichst alle Reserven in Läufer umwandeln.
Es kommt beim Backgame auch auf das richtige Timing an. So muss die zu errichtende Blockade genau dann fertig sein, wenn man den Gegner dazu gebracht hat sein Ausspiel zu unterbrechen, um Blots zu schlagen. Dabei sollte man auch Reserven einplanen, falls es beim ersten Versuch nicht sofort klappt. Sollte sich ein Backgammon abzeichnen, erhöht man seine Möglichkeiten, indem man seine Läufer aufteilt.
11. Januar 2009
Um beim Backgammon als Sieger hervor zu gehen genügt es nicht, nur die Spielregeln zu kennen. Die Kunst besteht hier wie bei allen anspruchsvollen Strategiespielen darin, die Regeln für eine geschickte Strategie zu nutzen. Bei einem so komplexen Spiel wie Backgammon gibt es dazu viele Möglichkeiten, ebenso wie etwa bei Schach.Eine dieser Taktiken nennt sich schlicht Angriff. Sie ist eine Option für Fortgeschrittenen, die bereits in der Kunst der Backgammon - Taktik bewandert sind und die das Spiel und seine Feinheiten gut beherrschen.
Man benötigt auch hier eine Portion Glück, aber das gehört bei einem Spiel mit Zufallselementen, bei Backgammon ist dies der Würfel, einfach dazu. Der Rest des Erfolges hängt allerdings im wesentlichen vom Verstand des Spielers ab.
Angriff bedeutet, ein hohes Risiko einzugehen, aber auf der anderen Seite sehr gute Chancen auf einen Sieg zu haben. Es ist eine aggressive Strategie, also nicht unbedingt jedermanns Geschmack.
Im Einzelnen funktioniert sie, indem man erst einmal ausreichend Steine im eigenen Heimfeld positioniert. Sobald man soweit ist, beginnt man damit, gegnerische Steine ohne Rücksicht aus dem Spiel zu holen. Das Ziel dabei ist, das Heimfeld abzusichern; folglich sollte man möglichst keine eigenen Blots stehen lassen. Im Idealfall besetzt man alle sechs Zungen im eigenen Heimfeld. Falls diese Strategie gelingt, ist der Gegner gelähmt, da er nicht mehr auswürfeln kann. Nun kann man ganz ungestört seine eigenen Steine aus dem gegnerischen Heimfeld spielen und danach die restlichen Steine nachziehen. Der Gegner ist dadurch soweit ins Hintertreffen geraten, dass er den Vorsprung kaum mehr aufholen kann.
31. Dezember 2008
Beim Backgammon hat man, sofern der so genannte Dopplerwürfel verwendet wird, die Möglichkeit während des Spiel den Einsatz zu verdoppeln. Das ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn man zu einen überhaupt augenblicklich im Besitz des Dopplerwürfels ist und wenn man im Spiel vorne liegt. Die Verdoppelung soll den Gegner im ungünstigsten Fall zum aufgeben animieren, ansonsten aber den Gewinn bei der Partie erhöhen. Aufgeben muss er dann, wenn er die Verdopplung ablehnt.Der beste Zeitpunkt zum Verdoppeln ist dann gegeben, wenn man klar in Führung liegt. Hat man nur einen knappen Vorsprung, kann sich das Blatt auch schnell wieder wenden. Lässt man allerdings den Vorsprung zu groß werden, wird der Gegner die Verdopplung ablehnen und die Chance ist vertan. Sobald man genug Abstand zwischen sich und den gegnerischen Steinen gebracht hat, ist der richtige Zeitpunkt zum Verdoppeln gekommen. Das bedeutet in Pips, dass man etwa 10 Punkte vorne liegen sollte.
Unabhängig davon sollte man immer verdoppeln, wenn man einen Matchpoint überstanden hat. Auch wenn man eine Verdopplung des Gegners akzeptiert hat, sollte man sein Recht auf eine weitere Verdoppelung wahrnehmen. Da man schlimmstenfalls nur die Partie verlieren kann, spielt die weitere Verdopplung keine Rolle.
Gilt bei der Partie die so genannte Beavers - Regel, darf man dann sofort erneut verdoppeln, wenn der Gegner dies getan hat. Dabei behält man den Dopplerwürfel. Jetzt ist es Sache des Gegners sich zu überlegen, ob er diese erneute Verdopplung annimmt und weiterspielt, oder ob er ablehnt und aufgibt.
29. Dezember 2008
Backgammon kann man mit verschiedenen Strategien spielen. Jede hat in einer bestimmten Spielphase ihre Berechtigung.Die einfachste Variante ist das so genannte Laufspiel. Sie eignet sich besonders für Anfänger, da sie leicht anzuwenden ist und es ermöglicht ein Gefühl für das Spiel zu entwickeln. Beim Laufspiel versucht man so rasch wie möglich die eigenen Steine aus der Reichweite des Gegners zu bringen. Hat man das geschafft, muss man nur noch möglichst schnell auswürfeln. Diese Strategie ist auch gut geeignet für solche Spieler, die gerne mit klarem Vorsprung spielen wollen und sich nicht auf spieltechnische Feinheiten verlassen. Den Erfolg der angewandten Strategie kann man am Pips - Wert ablesen. Je niedriger er im Verhältnis zu Gegner ist, desto besser hat man die Strategie umgesetzt.
Beim Blockadespiel geht man ganz anders vor als beim Laufspiel. Hier ist das Ziel, den Gegner möglichst lange und effektiv bei seinem eigenen Vorwärtkommen zu blockieren. Das gelingt, wenn man möglichst viele Zungen in Folge mit eigenen Steinen besetzt. Je länger eine solche Blockade ist, desto schwerer wird es für den Gegner sie zu durchbrechen. Besonders effektiv ist eine Blockade im eigene Heimfeld, da dann der Gegner daran gehindert ist, eigene Steine einzuspielen. Da der Gegner gezwungen ist, seine Augen zu ziehen, kann er durch eine Blockade dazu gebracht werden wichtige strategische Positionen zu räumen, die er unter anderen Umständen gehalten hätte. Das Blockadespiel eignet sich, wenn man im Spiel zurück liegt, um den Gegner zu bremsen und selbst Punkte gut zu machen.
Das so genannte Rückspiel wendet man beispielsweise an, wenn man zahlreiche eigene Steine im Heimfeld des Gegners stehen hat. So kann man eventuell verhindern, bei einer Verdopplung durch den Gegner zu aufgebenen gezwungen zu sein. Allerdings müssen dazu einige Voraussetzungen erfüllt sein. Man benötigt einige besetzte Zungen im Heimfeld des Gegenspielers. Danach versucht man, einen gegnerischen Stein zu schlagen ohne dabei eigene wichtige Positionen aufzugeben. Das Rückspiel ist eine eher anspruchsvolle Variante und eignet sich nicht für Anfänger.
26. Dezember 2008
Wer Backgammon online im Netz spielt, darf sich über jede Menge zusätzlicher Funktionen freuen, die es bei Backgammon als Brettspiel nicht gibt.Dazu gehört zum Beispiel die Anzeige des aktuellen Punktestands. An ihm kann man erkennen, wie stark ein Spieler ist, da er eine Bilanz aller getätigten Spiele darstellt. Darin enthalten sind alle siegreichen Partien und natürlich alle verlorenen.
Dabei gilt, dass ein Spieler umso besser ist, je höher diese Rating ausfällt. So fällt es leicht, einen passenden Online - Backgammon - Gegner zu finden, der der eigenen Spielstärke entspricht. Wer im Netz beim Backgammon zocken will, sucht sich natürlich bevorzugt einen etwas schwächeren Gegenspieler aus. Sein eigenes Spiel verbessert man allerdings dann am besten, wenn man gegen Gegner antritt, die ein etwas höheres Rating haben.
Hilfreich ist die Anzeige der so genannte Pips. Der Begriff bezeichnet, wie viele Zungen noch vor einem liegen, bevor man sein Ausspiel komplett hat. Der Wert bezieht sich dabei auf alle Steine, die noch im Spiel sind. Insgesamt benötigt man, vorbehaltlich geschlagener Steine, die wieder eingespielt werden müssen, einhundertsiebenundsechzig Pips, um mit allen Steinen das Feld zu umrunden und auszuspielen. Der Wert ist hilfreich um festzustellen, wie weit der Gegner vorne liegt. Ob man deshalb schlechtere Siegchancen hat, ist deshalb noch nicht ausgemacht, da es vor allem auf die strategische Platzierung der Spielsteine ankommt.
Ein Online - Backgammon - Spiel verfügt über einen so genannten Timer, der genauso funktioniert wie der beim Schach. Er soll sicher stellen, dass man sich für seine Züge nicht allzu viel Zeit nimmt und jeder Spieler im Ergebnis die selbe Zeit zur Verfügung hatte. So überwacht der Timer, wie lange man für das Würfeln und Ziehen jeweils benötigt. Wer zu langsam ist, dem wird die zu viel benötigte Zeit als Malus angeschrieben. Wer einen bestimmten Zeitrahmen überschreitet, verliert die Partie unabhängig vom Punktestand und den Siegchancen.
Für geübte Spieler lässt sich der Timer auch für eine Schnellspiel einstellen.
22. Dezember 2008
Glücksspiel ist schon seit Jahrhunderten ein Gegenstand staatlicher Reglementierung. Daran hat sich bis heute nichts geändert, eher im Gegenteil. Die meisten Staaten, so auch Deutschland, haben sich ein Monopol auf einen Großteil des Glücksspielmarktes gesichert. Das dient vorgeblich dem Schutz der Bürger, tatsächlich ist es aber ein äußerst lukratives Geschäft für den Staat. Viele dieser Gesetze stammen noch aus einer Zeit, in der die Europäische Union nur eine Idee war und niemand wusste, was das Wort Globalisierung bedeutet. Auch das Internet war damals noch nicht erfunden. Die Realität hat sich also seitdem dramatisch verändert, nur die alten Gesetze regeln noch einen Wirklichkeit, die es längst nicht mehr gibt.Das sieht auch die Europäische Kommission so. Sie hat die Initiative ergriffen, diese alten Regeln der Gegenwart anzupassen und daher die betroffenen Staaten innerhalb der Europäischen Union aufgefordert, ihre Märkte auch für die Glücksspielindustrie zu öffnen. Deutschland gehört ebenfalls zu diesen Staaten, aber auch Holland und Schweden sind dabei. In einigen dieser Länder ist es für ausländische Anbieter zum Beispiel verboten, dort mit ihrem Glücksspielangebot tätig zu werden.
Sollten diese angemahnten Staaten sich nicht an die Vorgaben der Kommission halten und ihre Gesetze liberalisieren und ihren Markt auch für ausländische Anbieter zu öffnen, so hat die Kommission Möglichkeiten, sie dazu zu zwingen. Dies kann bis zu einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof gehen.
Die Glücksspielindustrie leistet schon seit geraumer Zeit eifrig Lobbyarbeit, um dieses Ziel durchzusetzen. In Frankreich konnten sie dabei erste Erfolge erzielen. Dort können auch ausländische Firmen ab nächstem Jahr Glücksspiellizenzen erwerben. Auch andere Staaten haben inzwischen ein Entgegenkommen angekündigt und bereiten entsprechende Gesetzesänderungen vor.
Ob der Schutz der Bürger wirklich ein zutreffendes Argument für die Reglementierung ist, darüber darf durchaus diskutiert werden. Immerhin darf man wie in anderen Lebensbereichen davon ausgehen, dass erwachsene Menschen durchaus in der Lage sind, selbst darüber zu entscheiden Risiken einzugehen oder es auch zu lassen.
In den USA läuft beispielsweise gerade eine gegenläufige Entwicklung. Dort versucht der Staat Glücksspielangebote im Internet weitgehend zu unterbinden. Amerikanische Unternehmen orientieren sich daher zunehmend nach Europa.
18. Dezember 2008
Backgammon bietet sich wie viele andere Spieleklassiker dazu an, am Computer gespielt zu werden. Entsprechend viele Angebote sind mittlerweile bereits erhältlich. Genauso nimmt die Beliebtheit von Online - Backgammon zu. Das Internet ermöglicht es, zu jeder Tages,- und Nachtzeit gegen ebenbürtige Gegner auf der ganzen Welt anzutreten.Recht neu ist eine Spielart von Online - Backgammon, das per E-Mail gespielt wird. Dies klingt erst einmal etwas verwunderlich, denn warum sollte jemand auf diese etwas umständliche Form zurückgreifen, wenn man doch genauso gut auch in Echtzeit gegen einen anderen Spieler antreten könnte?
Ein Grund dafür ist der Faktor Zeit. So wie bei anderen anspruchsvollen Strategiespielen wie zum Beispiel Schach, ist es ein großer Vorteil, wenn man über seinen nächsten Zug gründlich nachdenken kann. Die Kommunikation per E-Mail ermöglicht es, sich für seinen Züge mehr Zeit zu lassen. Schließlich liegt es in der eigenen Hand, wie schnell man dem Gegner eine Mail mit dem nächsten Zug schicken will.
Ein anderer Vorteil hat ebenfalls mit der Zeit zu tun. Ein Live - Spiel kann man in der Regel nur gegen Menschen spielen, die in einer Zeitzone leben, die nicht allzu sehr von der eigenen abweicht. Per E-Mail spielt es keine Rolle, ob die Zeitzone eine oder zwölf Stunden unterschied aufweist. Auch ist die ganze Partie unabhängig von Zeitvorgaben. Da man sich beliebt viel Zeit lassen kann mit einer Antwort, können weder Termine noch Ermüdung das Spiel unterbrechen.
Man kann diese Art des Spiel beinahe mit einer Art Brieffreundschaft vergleichen; so geschieht es tatsächlich, und dies nicht einmal so selten, dass sich aus einem Backgammon per E-Mail eine persönliche Bekanntschaft oder gar Freundschaft entwickelt.
Hat man einen gleichstarken Gegner gefunden, so kann das Spiel per E-Mail zu einer interessanten Herausforderung werden. Auch das Spiel gegen mehrere Gegner gleichzeitig ist so ohne großen Stress möglich. Selbst ohne eigenen Internetanschluss ist eine solche Spielvariante kein Problem, da man ja nur kurz in einem Internetcafe seine Züge verschicken muss.
15. Dezember 2008
Der Siegeszug des Internet hat nicht nur unseren Alltag verändert, sondern auch unsere Spielgewohnheiten. Schon seit geraumer Zeit kann man alle möglichen Spiele auch über das Netz spielen. Kein Wunder, dass auch Backgammon deshalb an Popularität gewonnen hat, gibt es doch inzwischen zahllose Anbieter, die auch Backgammon im Programm haben. Der Standard ist wie bei anderen beliebten Online - Games auch hier das Live - Spiel über das Netz. Wer das möchte, findet aber auch die Gelegenheit Backgammon per E-Mail zu spielen.Wer noch niemals Backgammon online gespielt hat, ist sich vielleicht nicht sicher, was da auf ihn zukommt. Grundsätzlich unterscheidet sich das Online - Spiel nicht vom herkömmlichen Brettspiel, jedoch bringt die Besonderheit des Mediums es mit sich, dass manches auch ganz anders ist, als man es bisher kannte. So ist das Aussehen der Spielfläche zum Beispiel oft sehr unterschiedlich zu den üblichen Spielbretter; kein Wunder, es ist ja kein Problem im Internet seine Phantasie spielen zu lassen - eine neue Grafik ist schnell erstellt, und von diesem Vorzug machen viele auch Gebrauch - nicht zuletzt will man als Anbieter sich ja auch von der Konkurrenz abheben.
Gerade auf den Anbieter kommt es jedoch an, wenn man sich als Online - Spieler betätigen will. Es tummeln sich auch hier etliche schwarze Schafe, so dass die Seriosität der Website, auf der man sich betätigen will, eine entscheidende Rolle spielt. Eine gute Wahl trifft man vermutlich, wenn man sich für ein Unternehmen entscheidet, das schon möglichst lange am Markt ist und eine gute Qualität liefert. Man hat die Auswahl zwischen Seiten, auf denen man verschiedene Spiele findet, aber auch solche, auf denen nur Backgammon angeboten wird. Man kann umsonst spielen, aber auch um Geld. Es gibt Angebote für Anfänger genauso wie für Profis.
Backgammon online zu spielen hat durchaus Vorteile, aber es gesellen sich auch Nachteile hinzu. So muss man sich um bestimmte Dinge gar nicht mehr kümmern. Beispielsweise erledigt der Computer die Spielaufstellung völlig selbstständig. Je nach verwendeter Software kann sie den Spieler mit Vorschlägen für Spielzüge unterstützen. Auch muss man niemals Angst haben, dass es an einem Mitspieler fehlt. Irgendwo auf der Welt ist immer jemand online, der gerne gegen einen antreten will. Im schlimmsten Fall steht auch der Computer als Gegner zur Verfügung. Da man sich um Regeln und sonstiges nicht kümmern muss, haben es Anfänger sehr viel leichter Backgammon zu lernen als am klassischen Spielbrett. Ein Gegner, der sich auf gleichem Spielniveau befindet ist im Internet schnell gefunden. In der realen Welt kann dies eine schwierige Aufgabe sein.
Abhängig ist man natürlich von der Technik. Falls der Anbieter keine ausreichende Ressourcen hat, sieht man sich vielleicht mitten in der Partie einem schwarzen Bildschirm gegenüber. Auch fehlt natürlich der persönliche Kontakt zu seinen Mitspieler. Dafür kann man im Internet aber auch gezielt nach Backgammon - Spielern in seiner Nähe suchen.
12. Dezember 2008
Auch im höchsten Norden Europas, auf Island, hat sich eine eigenen Backgammon - Variante durchgesetzt, die die Einheimischen Kotra nennen.Kotra wird, wie auch das klassischen Backgammon, mit jeweils fünfzehn Steinen pro Spieler gespielt, wobei auch hier mit zwei Würfeln gearbeitet wird. Die Grenze in der Mitte des Backgammon - Brettes nennt sich Bar, das gesamte Feld ist in vier Viertel unterteilt, die für die Spielregeln eine Bedeutung haben.
Auf jeder Brettseite befinden sich zwölf Zungen, über die die Steine gezogen werden. Die Spieler starten jeweils mit allen fünfzehn Steinen auf der äußerst linken Zunge ihrer Spielhälfte. Ziel ist es, das letzte Viertel mit allen Steinen zu erreichen um von dort aus das Ausspiel zu beginnen.
Es beginnt der Spieler, der mit einem Würfel die höchste Zahl wirft. Man kann, wie auch bei anderen Backgammon - Spielen, selbst entscheiden, ob man beide Würfe mit einem Stein oder mit zwei Steinen zieht, wobei aber auch in der ersten Variante die Züge einzeln erfolgen müssen. Es spielt allerdings hier keine Rolle, welchen Zug man zuerst macht; bei anderen Varianten ist die kleinere Zahl zwingend zuerst zu ziehen, eine Einschränkung, die hier nicht existiert. Das erleichtert mitunter das vorankommen, da man nur auf freien Feldern landen darf und so in der Regel zwei Zugalternativen zur Verfügung hat.
Einen Pasch darf man auch hier mit der doppelten Augenzahl ziehen, sofern dies möglich ist.
Geschlagen wird, indem man seinen Stein auf eine Zunge bringt, auf der ein einzelner gegnerischer Stein steht. Es besteht kein Schlagzwang, man darf auch andere Züge machen, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Ein geschlagener Stein muss zuerst wieder eingespielt werden, bevor man mit den anderen wieder rücken darf.
Gewinner des Spiels ist, wer alle seine Steine zuerst aus dem letzten Viertel ausspielen kann. Bevor man mit dem Ausspiel beginnen darf, müssen alle fünfzehn Spielsteine im letzten Viertel angekommen sein.
09. Dezember 2008
Backgammon hat sich nicht nur im Orient, Europa, Afrika und Nordamerika erfolgreich verbreitet, sondern eine Spielart davon ist auch im fernen Osten, genauer in Japan angekommen. Unklar ist zwar, ob Sugoroku, so nennt man dort das Backgammon - Spiel, parallel zu den unsrigen Formen entstanden, oder ob es dorthin gelangt ist. Jedenfalls war dieses Würfelspiel in Japan nicht weniger beliebt als in allen anderen Ländern, in denen Backgammon jemals gespielt wurde. Dieser Beliebtheit setzte der japanische Kaiser jedoch im vorletzten Jahrhundert ein jähes Ende. Er verbot nicht nur Sugoroku, sondern jegliche Form von Glücksspiel. Wer gegen diese Verbot verstieß, hatte mit schweren Strafen zu rechnen. So kam es, dass das japanische Backgammon in den Ruf eines verderblichen Glücksspiels geriet und später ganz vergessen wurde. Nach Aufhebung des strikten Verbotes im Zwanzigsten Jahrhundert nahm man allerdings einen neuen Anlauf, das Spiel zu rehabilitieren und ihm wieder zur alten Verbreitung zu verhelfen. Dies gelang jedoch nur sehr unvollkommen, so dass Sugoroku noch heute kaum einem Japaner geläufig ist. Allein in einigen Klöstern wird es heute noch gespielt - dorthin reichte das Verbot des Kaisers nicht, so dass die Tradition nicht so jäh und für lange Zeit unterbrochen wurde.Tatsächlich ist Sugoroku ein Glücksspiel, das auf einem Spielbrett ähnlich unserem Backgammonbrett gespielt wird, wobei jedoch nur eine Seite dieses Brettes verwendet wird. Es spielen zwei Spieler gegeneinander, wobei wie auch beim klassischen Backgammon jeder fünfzehn Spielsteine erhält. Ebenso wird mit zwei Würfel gespielt.
Es kommt bei Sugoroku darauf an, dem Gegner so viele Steine wie möglich abzunehmen. Dazu wird nacheinander gewürfelt und entsprechend der Augen gezogen. Auch hier gilt, dass ein Pasch zu einem weiteren Wurf berechtigt. Sobald alle Steine im Spiel sind, kann man mit dem Ausspiel beginnen. Gegnerische Steine schlägt man, indem man seinen eigenen auf eine leere Zunge gegenüber einem gegnerischen Stein setzt. Es kann aber auch der umgekehrte Falle eintreten, dass man einen gegnerischen Stein wieder ins Feld setzten muss, nämlich dann, wenn man mit einem Pasch auf einer leeren oder mit einem Stein besetzen Zunge landet, während die gegnerische Zunge ebenfalls nicht belegt ist. In diesem Fall muss man dem Gegner einen Stein zurück geben. Hat ein Spieler alle Steine verloren, endet das Spiel. Gewonnen hat, wer die meisten gegnerischen Steine in seinen Besitz nehmen konnte.
06. Dezember 2008
Beim Backgammon kommen in der Regel zwei gewöhnliche Würfel zum Einsatz, die jeweils Augenzahlen von eins bis sechs aufweisen. Um das Spiel interessanter zu machen, wurde jedoch noch ein weiterer Würfel erfunden, der insbesondere bei Backgammon Wettbewerben gerne eingesetzt wird. Es ist der so genannte Dopplerwürfel. Er wird allerdings nicht einfach als dritter Würfel eingesetzt, etwa um das Spiel schneller zu machen, sondern er hat eine ganz andere Funktion.Beschriftet ist er mit Potenzen der Zahl Zwei. Die erste Würfelseite trägt genau diese Zahl, jede folgende eine Potenz davon. Folglich finden wir auf der sechsten und letzten Seite die Zahl Vierundsechzig.
Da dieser Würfel wie erwähnt, nicht zum Würfeln im eigentlichen Sinne eingesetzt wird, haben die Zahlen auf ihm eine andere Bedeutung als auf den normalen Würfeln. Der Dopplerwürfel erfüllt den Zweck, die Einsätze bei einer Partie zu erhöhen, ähnlich wie beim Poker. Glaubt nämlich ein Spieler, das seine Chancen gut stehen und er gewinnen wird, so kann er seinem Gegenspieler den Dopplerwürfel anbieten. Dieses Angebot muss der Gegner annehmen, wenn er die Partie nicht verloren geben will. Nimmt er an, so hat sich der Einsatz in dieser Runde verdoppelt, da die ersten Zahl, auf die der Würfel gedreht werden darf, die zwei ist.
Meint nunmehr der Gegner im weiteren Verlauf der Partie, dass sich seine Chancen so verbessert haben, dass er Aussicht auf einen Sieg hat, kann jetzt er sich des Dopplerwürfels bedienen. Jetzt ist es der andere, der die Partie verloren geben muss, wenn er das Angebot ablehnt. Nimmt er an, so vervierfacht sich jetzt der Einsatz für dieses Spiel.
Benutzen darf den Dopplerwürfel jeweils der Spieler, der sich aktuell in dessen Besitz befindet. Die Verdopplung muss angeboten werden, bevor man die nächste Runde würfelt.
30. November 2008
Gespielt haben die Menschen schon seit Urzeiten. Offensichtlich ist das Bedürfnis zu Spielen tief im Menschen verwurzelt. So entstand schon vor tausenden von Jahren der Vorläufer unseres heutigen Backgammon.Die Erfinder des Spiels lebten im heutigen Irak, genau auf dem Gebiet, in dem die Bibel das Paradies verortet. Forscher vermuten, dass die ersten Vorgänger schon beinahe fünf Tausend Jahre alt sind und sich das Spiel aus religiösen Riten entwickelt hat. Eine andere Theorie meint, Backgammon war ursprünglich eine Art Schlachtplan, auf dem der Heerführer laufende und vergangene kriegerische Auseinandersetzungen nachstellte, eine Tätigkeit, die wohl damals bei der Oberschicht sehr beliebt und verbreitet war.
Die Vorgänger des heutigen Würfels waren Tierknochen oder Samen, aber auch Muscheln und andere Naturprodukte wurden verwendet. Das Spiel hatte nicht von Beginn an die Form, wie wir sie heute kennen, sondern es gab viele Änderungen bei dem Spielbrett und den Figuren, bevor die heutige Form entstand.
Von seinen Ursprüngen wanderte das Spiel ins damalige Persien und dann in das alte Ägypten. In Pharaonengräber wurde ein Spiel names Senet gefunden, der ägyptischen Backgammon - Variante der damaligen Zeit. Über Griechenland erreichte das Spiel schließlich Rom, wo es auf ebensolche Begeisterung stieß wie überall sonst. Die Römer verbreiteten es in ihrem ganzen Reich, so dass es schließlich auch in den nördlichen Provinzen ankam, auch in das heutige Großbritannien. Die Briten gaben dem Spiel später seinen heutigen Namen, der weltweite Verbreitung gefunden hat.
Die Verbreitungsgeschichte kann man noch heute daran ablesen, wo Backgammon in unseren Tagen am meisten gespielt wird. Das betrifft vor allen Dingen die meisten Staaten rund ums Mittelmeer.
27. November 2008
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